EU packt aus Die Zukunft des Toasters

Der Plan der EU, künftig nur noch einschlitzige Toaster zuzulassen, löste bereits wochenlange Randale in allen EU-Ländern aus. Nun lenkt die EU ein.


Bizarre EU-Zukunftsvision: Warme Füße ohne Toaster.
picture alliance / dpa

Bizarre EU-Zukunftsvision: Warme Füße ohne Toaster.

Das Verbot der zweischlitzigen Toaster, mit welchem in energieverschwendender Weise immer gleich zwei Scheiben Brot getoastet werden, sei natürlich nur als erster Schritt gedacht. Selbstverständlich werde angestrebt, auch den zweiten Toasterschlitz zu verbieten. Der schlitzlose Toaster, welcher völlig ohne Brot betrieben wird, könne bereits 2016 oder 17 in ausgefallenen Designs auf den Markt kommen. Aber auch er stelle nur ein Übergangsmodell dar. "Im Sinne der Nachhaltigkeit müssen wir bei den verwendeten Materialien noch nacharbeiten", so ein EU-Sprecher. "So ungefähr ab 2018 werden wir nur noch Toaster aus reiner Schurwolle zulassen. Dafür werden wir bei den vorgeschriebenen Maßen etwas lockerer. Jawohl! Auch wir von der EU können Lockerheit!" Der Schurwollen-Toaster könne etwas flacher sein sowie mehr in die Breite gehen. Statt in die Küche könne man ihn auch vors Bett legen und wenn man dann morgens aufstehe, stelle sich an den Fußsohlen ein mollig warmes Gefühl ein. "Die Bürger werden schnell erkennen, dass dieser neue EU-Toaster die Füße wesentlich angenehmer erwärmt, als die derzeit verwendeten hart und bröselig getoasteten Brotscheiben. "Die sind für die meisten Füße eh viel zu klein!"



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