Putins willige Vollstrecker Lohnschreiber brauchen einen Gewerbeschein!

In den Online-Foren großer deutscher Medien tun sie ihr schändliches Werk: Moskaus Lohnschreiber.


Deutsche Lohnschreiber (Symbolfoto)
DPA

Deutsche Lohnschreiber (Symbolfoto)

Nach Recherchen großer deutscher Medien stammen sehr viele, wenn nicht die meisten beziehungsweise eigentlich irgendwie fast alle kremlfreundlichen Debattenbeiträge von ihnen. Skrupellos verwischen Putins willige Vollstrecker die Grenzen zwischen West und Ost, gut und böse, sauber und schmutzig, Wahrheit und Propaganda, Fritz und Iwan.

Doch nun geht die Bundesregierung endlich gegen die elenden Handlanger und ihren Gebieter vor. Finanzminister Schäuble hält dafür einen mächtigen Hebel in den Händen: "Da das Arbeitsverhältnis im deutschen Internet vollzogen wird, muss Putin für jeden von ihm an deutsche oder deutschsprachige Mitarbeiter gezahlten Judaslohn entsprechende Sozialabgaben leisten. Unsere Kranken- und Rentenkassen kassieren also für jeden einzelnen Forenbeitrag. Und das ist nicht mal eine neue Sanktion, sondern eine Selbstverständlichkeit."

Außerdem gingen die Finanzämter künftig bei jeder Kreml-nahen Meinungsäußerung davon aus, dass die betreffende Person nennenswerte Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit erziele: "Mit Hilfe unserer transatlantischen Partner finden wir die Identitäten der Landesverräter schnell heraus, und dann kriegen wir sie dran - wegen Steuerhinterziehung!"



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