Altersvorsorge bizarr Auch die Riester-Rente ist Satire!

"Renditeschwach" und "gescheitert". - Führende Politiker und Ökonomen distanzieren sich von der Riester-Rente.


Mein Gott Walter! - Hier entsteht gerade jene Pointe, über die wir uns heute so köstlich amüsieren. Deutlich ist zu erkennen: Die Herstellung wahrhaft großen Humors ist eine ernste, harte Arbeit.
DPA

Mein Gott Walter! - Hier entsteht gerade jene Pointe, über die wir uns heute so köstlich amüsieren. Deutlich ist zu erkennen: Die Herstellung wahrhaft großen Humors ist eine ernste, harte Arbeit.

Doch leider nehmen manche Mitbürger diese Karikatur einer Altersvorsorge immer noch bitter ernst. Sie scheitern somit, wie viele schon angesichts vermeintlicher Schmähkritik, an den Mühen der Meta-Ebene. Diesen Spaßbremsen will der Präsident des Bundesverbands Deutscher Versicherungskaufleute nun endlich die Augen öffnen. In einer Pressemitteilung seiner Organisation offenbart er, kein Scherz, die ganze Wahrheit:

"Innerhalb weniger Jahre hat es die deutsche Versicherungswirtschaft und die Vermittlerschaft geschafft, 16,37 Millionen Menschen von dem Nutzen der Riester-Rente zu überzeugen. Da kann man nicht behaupten, dass diese wichtige Säule der Altersvorsorge nichts gebracht hat."

Möglicherweise überzeugen diese Worte jene 16,37 Millionen Menschen nun auch davon, dass die Riester-Rente schon immer ein Jux von der Regierung für die Versicherungswirtschaft war. Allerdings könnte man darauf auch von allein kommen: Wer steckt denn seine Notgroschen in ein Produkt, das nach einem, ha ha ha, SPD-Politiker benannt ist?



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