Große Aktion "Spam hilft Oklahoma" So kriegt man gut den Häftling tot

Entweder das Gift ist alle, oder die Spritze wirkt nicht richtig.


Wenn die Todesstrafe aus heiterem Himmel vollstreckt wird, braucht man vorher kein Verfahren.
DPA

Wenn die Todesstrafe aus heiterem Himmel vollstreckt wird, braucht man vorher kein Verfahren.

In einigen US-Bundesstaaten suchen Strafvollzugsexperten fieberhaft nach alternativen Exekutionsmethoden. Im Gespräch sind Erschießungspelotons oder die Einschläferung mit Stickstoff.

Wenn ein transatlantischer Partner in Not ist, kann Spam nicht ungerührt zusehen. Deshalb hier unser Vorschlag:

Man schaffe den jeweiligen Delinquenten nach Pakistan (oder so) und setze ihn dort aus, irgendwo in den Bergen oder inmitten einer Hochzeitsgesellschaft. Dann feuere man von einer ferngesteuerten Drohne aus eine "Hellfire"-Rakete auf ihn ab.

Der Vorteil: Die Methode ist vielfach erprobt. Sie gilt als wirkungsvoll und ist bei akkurater Durchführung wohl auch ziemlich schmerzfrei.

Ein Nachteil: Das Stück "Hellfire" kostet an die 60.000 Dollar.

Doch das wird durch den Mega-Vorteil hundertfach aufgewogen: Das Verfahren verursacht null Prozesskosten. Für diese Hinrichtung braucht man nämlich kein richterliches Urteil.



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