Bundesliga-Skandal? Wolfsburger Trikots womöglich manipuliert

Ging da gestern in München alles mit rechten Dingen zu?


VfL-Verteidiger Dante: Druck auf der Brust.
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VfL-Verteidiger Dante: Druck auf der Brust.

In den ersten 45 Minuten zeigte die Wolfsburger Abwehr gegen den FC Bayern eine allen gesetzlichen Standards entsprechende Leistung. Doch nach der Pause lag sie plötzlich jenseits sämtlicher Grenzwerte. Das finale Messergebnis spricht eine eindeutige Sprache.

Was war da los?

Unmittelbar nach dem Match wirkten die VfL-Profis ratlos bis verzweifelt. Innenverteidiger Dante berichtete von einer rätselhaften Lähmung: "Auf einmal lag da so ein Druck auf meiner Brust. Dann spürte ich meine Füße nicht mehr."

Am Morgen darauf ist die Verunsicherung eher noch gewachsen. Denn inzwischen gibt es einen quälenden Verdacht. "Verantwortlich für den spektakulären Leistungsabfall ist wohl ein manipuliertes Hauptsponsorenlogo", behauptet der renommierte Sportprofessor Ferdinand Drudenhöffer. "Anscheinend befand sich das Team anfangs im Präsentations- und Prüfmodus und lieferte vorbildliche Werte ab. In der Halbzeitpause scheint dann durch ein Versehen, eine Fehlfunktion oder Sabotage vorzeitig der Alltagsmodus ausgelöst worden zu sein."

Drudenhöffer will zwischen der 51. und 60. Spielminute "eine Grundschläfrigkeit" gemessen haben, die bis zum 40-fachen über der Norm lag: "Mit solchen Werten wird man für die Bundesliga normalerweise nicht zugelassen. Und merkwürdigerweise trugen alle Betroffenen Trikots mit demselben Sponsorenlogo."

Der DFB-Kontrollausschuss ermittelt.



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