Filmrechte für 586 Milliarden verkauft Griechenland saniert!

Rettung für Griechenland: Wie heute bekannt wurde, hat die dortige Regierung die Filmrechte an ihrer eigenen Geschichte für 586 Milliarden nach Hollywood verkauft.
Als Yanis Varoufakis will Bruce Willis ganz besonders ernst gucken.

Als Yanis Varoufakis will Bruce Willis ganz besonders ernst gucken.

Foto: Vincent Kessler / REUTERS

In "Mission: Impossible VI" putschen Yanis Varoufakis alias Bruce Willis und Alexis Tsipras alias Tom Cruise gegen eine unfassbar mächtige Weltverschwörung mit dem Kürzel EU. Bruce Willis macht aber nur mit, wenn er ein Motorrad mit Raketenantrieb bekommt (wurde bereits genehmigt). Yanis Varoufakis wollte sich eigentlich unbedingt selbst spielen ("Wozu sonst hätte ich jetzt unseren genialen Putschplan leaken sollen?"), ließ sich dann aber doch "überreden". Details dazu will er demnächst aus Versehen irgendwo mitschneiden lassen. Für die Rolle von Varoufakis' geheimnisvollem Verbindungsmann an der New Yorker Columbia Universität, der die griechischen Steuerdaten gehackt hat oder hacken sollte, läuft das Casting noch. Zur Not macht es der etwas verrunzelte Sylvester Stallone, aber nur wenn er ein paar Ethernetkabel durchbeißen darf. Tom Cruise will seine Rolle der hyperintelligenten Kampfmaschine Tsipras-O-Nator möglichst realistisch anlegen: Tsipras-O-Nator werde zwar im Laufe des Films rund 150 Mordanschläge, die meisten mit Atombombenkoffern, deren Explosion die ganze Welt vernichten würde, aus eigener Kraft vereiteln. Beim 151sten braucht er aber doch den Mann mit dem Raketenmotorrad, der dann leider, leider dran glauben muss (der echte Tsipras unterstützt diese tragische Wendung als zwar nicht optimal, aber halt unvermeidbar). Bruce Willis alias Varoufakis weiß erst jetzt durch diese Veröffentlichung davon. Weitere Verwicklungen sind also bereits absehbar. SPAM bleibt dran.

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