Einwanderer Tod im Main

Obwohl er nicht schwimmen konnte, sprang ein kurdischer Kameramann in Würzburg mit Kleidern und Schuhen in den Fluss. Der Familienvater wollte seinen Ausweis und seine Aufenthaltserlaubnis retten, die ins Wasser gefallen waren.

Sehen Sie zum Schicksal von Diersam Djamiel auch das SPIEGEL TV Magazin, Sonntag, 21.55 bis 22.40 Uhr, auf RTL


Die letzten Aufnahmen des Kameramanns Diersam Djamiel zeigen lachende Menschen auf einem Ausflugsdampfer. Hochzeitsgäste umringen ein junges Brautpaar, tanzen und klatschen zu arabischer Musik. Dazwischen tollen Kinder, die Tische sind festlich gedeckt.

Um das Flussufer zu filmen, die romantische Würzburger Altstadt, beugt sich der Kameramann weit aus einem offenen Seitenfenster. Ein Gegenstand fällt ins Wasser, Diersam Djamiel schreit erschrocken auf. Er stellt seine laufende Kamera auf den Fußboden, klettert aus dem Fenster. Sekunden später ruft eine Frau: "Mein Gott, er ist ins Wasser gesprungen."

Es ist der Moment, in dem aus einem fröhlichen Fest eine Tragödie wird.

Eine Tragödie, begünstigt durch eine Verkettung unglücklicher Umstände: Das große Schiff, zugelassen für 600 Personen und träge zu manövrieren, fährt noch knapp eine Minute vorwärts, bevor der von Gästen alarmierte Kapitän zurücksetzen kann. Niemand denkt in der Hektik daran, die Rettungsringe ins Wasser zu werfen. Vor allem aber: Der Kameramann kann nicht schwimmen.

Dass er trotzdem in den Main springt, in Panik sein Leben riskiert, ist Ausdruck von Angst und Verzweiflung. Jahrelange Kämpfe um seinen Aufenthaltsstatus und seine Papiere haben ihn unsicher und misstrauisch werden lassen. Sein Fall zeigt, wie Menschen reagieren können, wenn sie sich in ihrer Existenz bedroht fühlen.

Von Syrien nach Deutschland geflüchtet

1999 flüchtet Diersam Djamiel von Syrien nach Deutschland. Der kurdische Syrer will raus aus seiner Heimatstadt Kamischli im Nordosten Syriens, wo er unter äußerst ärmlichen Bedingungen aufgewachsen ist. Und er will raus aus einem Land, in dem Kurden systematisch unterdrückt und schikaniert werden. Einem Land, in dem viele seiner Landsleute als Staatenlose leben müssen, ohne Chance auf einen Posten im Staatsdienst, ohne Möglichkeit, ein Haus zu kaufen oder ins Ausland zu reisen.

Wie so viele Kurden wünscht er sich mehr Rechte und Freiheiten für sein Volk, macht sich dadurch in Syrien nicht beliebt. 1991, mit 22, reist er in den Irak, kämpft gemeinsam mit kurdischen Aufständischen gegen die Soldaten Saddam Husseins. Der Aufstand wird blutig niedergeschlagen, der erhoffte Beistand von US-Truppen bleibt aus.

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Die Tragödie des Diersam Djamiel: "Mein Gott, er ist gesprungen"

Nach seiner Flucht in die Bundesrepublik kommt Diersam Djamiel im westfälischen Hamm unter, einer Stadt am Rande des Ruhrgebiets, in der bereits viele Kurden leben. Sein Asylantrag wird zwar abgelehnt, doch er darf zunächst bleiben. Weil er keinen syrischen Pass vorlegt, als staatenlos gilt, bekommt er eine sogenannte Duldung. Die wird allerdings immer nur für drei oder sechs Monate ausgestellt, die Furcht vor einer Abschiebung hört nie völlig auf. Es ist ein Leben zwischen Bangen und Hoffen.

"Wir haben uns angeguckt, und es hat gefunkt"

Dabei ist für den Einwanderer klar, dass er auf keinen Fall zurück nach Syrien will. In Abendkursen paukt er die deutsche Sprache, liest deutsche Zeitungen, besteht die Führerscheinprüfung. Weil er in seinem erlernten Beruf als Fotograf und Kameramann keinen Job bekommt, ist er Abend für Abend als Pizzabote unterwegs, lebt hauptsächlich von den Trinkgeldern. Und wechselt schließlich als Botenfahrer zur Hammer Bären-Apotheke - eine Entscheidung, die sein Leben verändert.

An einem Novemberabend 2005 wird Diersam Djamiel mit Grippetabletten zu Fadime A. geschickt. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern verliebt sich in den schwarzhaarigen Medikamentenboten mit den dunklen Augen und dem schüchternen Auftreten. "Wir haben uns angeguckt, und es hat gefunkt", sagt sie heute.

Die junge Türkin hat da bereits ein Schicksal hinter sich, das für viele Einwandererkinder typisch ist. Obwohl sie in Deutschland geboren wurde, hier zur Schule ging, danach Arzthelferin lernte, auch viele deutsche Freunde hatte, konnte sie sich zunächst nicht aus den Zwängen ihrer Familie lösen. Sie heiratete einen Verwandten, die Eheschließung arrangierten die Eltern beider Partner, gegenseitige Zuneigung fehlte. "Wir lebten wie Fremde nebeneinander", sagt Fadime A.

Als sie den Mut zur Konsequenz aufbringt, sich scheiden lässt, mit ihren beiden Kindern in eine eigene Wohnung zieht, reagieren die Eltern empört. Und als sie ihnen dann Diersam Djamiel vorstellen will, sprechen sie fast ein Jahr kein Wort mehr mit der Tochter. Die fleht vergebens um Toleranz: "Lasst mich mein eigenes Leben leben, ich bin mit dem Mann so glücklich." Erst als der neue Lebensgefährte vor den Eltern kniet, ihre Hände küsst, inständig um die Hand der Tochter bittet, lenkt die Familie ein.

Die Aufenthaltserlaubnis hütet es wie einen Schatz

Ein Imam traut das Paar nach muslimischem Recht; für eine standesamtliche Eheschließung, von den Eltern der Braut dringend gewünscht, fehlen dem Bräutigam die notwendigen Papiere. Stattdessen plagt ihn ständige Angst vor Abschiebung, er zittert sich von Duldung zu Duldung. Erst als er Anfang 2008 in Hamm Vater von Zwillingen wird, die automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten, bekommt er eine Aufenthaltserlaubnis. "Für dieses Stück Papier hat er zehn Jahre lang gekämpft", sagt seine Lebensgefährtin. Und trotzdem habe er sich nie ganz sicher gefühlt.

Das Dokument schließt er in seiner Schreibtischschublade ein, hütet es wie einen Schatz. Nur bei Fahrten über hundert Kilometer nimmt er es aus Angst vor Kontrollen mit.

Um mehr zu verdienen, die Familie besser zu unterstützen, gibt er die wenig lukrativen Botenfahrten auf, versucht sich in seinem erlernten Beruf als Kameramann. Er leiht sich Geld, kauft eine teure Ausrüstung, darunter einen kleinen Kran, große Scheinwerfer, Computer mit einem leistungsstarken Schneideprogramm, eine hochwertige tragbare Kamera. Wird Mitarbeiter bei einem kurdischen Fernsehsender, der Beiträge für im Ausland lebende Kurden in ihrer Muttersprache ausstrahlt.

Freundlich, zurückhaltend und stets im Hintergrund

Und er entdeckt eine Marktlücke: Diersam Djamiel filmt private Hochzeiten, fertigt Erinnerungsvideos für Brautpaare und ihre Angehörigen. Das macht er so perfekt, dass sich sein Talent herumspricht. Weil er dabei freundlich und zurückhaltend auftritt, stets im Hintergrund bleibt, ist er ständig ausgebucht. Er nimmt jeden Auftrag an, auch an Wochenenden ist er fast immer unterwegs.

Der Familienvater will jetzt endlich auch selbst in Deutschland standesamtlich heiraten. Auf dem Amt, wo er immer wieder vorstellig wird, haben ihm die Sachbearbeiter mehrfach klipp und klar die Bedingungen genannt: Er müsse aus seiner Heimat Registerauszüge über seine Geburt und seinen Familienstand beibringen und die Echtheit, bitte sehr, von einem deutschen Konsularbeamten bestätigen lassen - und das alles in Syrien, dem Land, aus dem er geflohen ist. So sind die Vorschriften, so funktioniert Bürokratie.

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Die Tragödie des Diersam Djamiel: "Mein Gott, er ist gesprungen"

Weil er einen deutschen Ausweis besitzt, stellt ihm die syrische Botschaft in Berlin eine Reiseerlaubnis aus, eine Art Schlüssel zum Ergattern der geforderten Papiere. Um die zu besorgen, will der inzwischen 40-Jährige im Herbst mit seiner Lebensgefährtin nach Syrien fliegen, dabei auch seine betagte Mutter besuchen. Da er die Summe für die Flugtickets noch nicht beisammen hat, freut er sich über den Filmauftrag eines alten Freundes und Landsmanns aus dem unterfränkischen Würzburg, der ihm 700 Euro einbringen soll.

Weil viele Gäste Muslime sind, wird ohnehin kein Alkohol ausgeschenkt

Die Hintergründe erinnern an einen Treppenwitz. Auch dem Auftraggeber Amir S., einem kurdischen Syrer wie Diersam Djamiel, fehlen die notwendigen Papiere zu einer standesamtlichen Trauung. Zwar besitzt er einen provisorischen deutschen Ausweis, der alle zwei Jahre verlängert werden muss. Aber schon den notwendigen Geburtsnachweis kann der Staatenlose dem Würzburger Standesamt nicht vorlegen, auch weitere Dokumente fehlen, so "die Befreiung von der Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses" vom Oberlandesgericht Bamberg.

Geheiratet werden soll aber zumindest kirchlich, darauf besteht schon die Braut, eine junge katholische Deutschpolin. Und es soll eine Hochzeit wie aus dem Bilderbuch werden: mit einer Braut ganz in Weiß, mit über hundert Gästen, mit Musik, Tanz und opulentem Buffet, unvergesslich für alle Beteiligten.

Amir S., der einen kleinen Internetladen betreibt, stürzt sich dazu in große Kosten. Er mietet den Würzburger Ausflugsdampfer "Alte Liebe", engagiert Musikanten, beauftragt ein Catering-Unternehmen. Sein Freund Diersam Djamiel soll jedes Detail festhalten, ein künstlerisches Dokument für die Kinder und Enkelkinder fertigen: das Jawort in der Kirche, den Hochzeitskuss vor der Würzburger Residenz, die Tour auf dem Main.

Damit bei der Fahrt kein Unglück passiert, werden zwei Erwachsene zur Beaufsichtigung der Kinder eingeteilt, das offene Oberdeck ist für die Kleinen tabu. Weil viele Gäste Muslime sind, wird ohnehin kein Alkohol ausgeschenkt.

In den Fluss gestürzt

Der 16. August ist ein besonders heißer Sonntag. Beim Ablegen der "Alten Liebe" kurz nach 18 Uhr herrschen noch über 30 Grad Hitze, viele Gäste haben ihre Jacke ausgezogen. Kameramann Djamiel, kurzärmliges kariertes Hemd, die Kamera in der Hand, filmt ununterbrochen. In der linken Brusttasche stecken seine Papiere, die er während weiter Reisen stets bei sich trägt und nie aus den Augen lässt: der Ausweis und, darin eingeklebt, die Aufenthaltserlaubnis.

Sofije Cubreji, eine junge Frau, die am Ufer die Abfahrt des Schiffes beobachtet, guckt zufällig auf den Kameramann am Seitenfenster. Sie sieht, wie ihm die Papiere aus der Brusttasche ins Wasser rutschen. Sieht, wie er aus dem Fenster steigt, sich hastig auf der schmalen Bordkante entlanghangelt. Sieht, wie er sich mit einem Riesensprung in den Fluss stürzt, vergebens nach dem davonschwimmenden Ausweis greift.

Und sie erkennt nach wenigen Sekunden, dass der Mann nicht schwimmen kann. Er rudert heftig mit den Armen, prustet, schreit etwas in einer fremden Sprache. Die junge Frau streift ihr Kleid und ihre Schuhe ab, springt ebenfalls in den Main, der dort rund drei Meter tief ist. Als sie an die Stelle kommt, an der sie den Kameramann zuletzt gesehen hat, ist er verschwunden.

"Verliert ein Deutscher den Pass, ist das kein Problem, ein Ausländer empfindet das als Katastrophe."

Auch drei junge Hochzeitsgäste hechten vom Schiff in den Fluss, suchen verzweifelt nach dem Verschwundenen, können ihn nicht entdecken. Das gelingt erst Tauchern der Würzburger Feuerwehr, die Diersam Djamiel rund 20 Minuten nach seinem verhängnisvollen Sprung aus dem Main ziehen, noch auf dem Schlauchboot mit Wiederbelebungsversuchen beginnen. Auf dem Ausflugsdampfer, wo sich ein Gast die von Djamiel zurückgelassene Kamera schnappt, die vermeintliche Rettung filmt, wird erleichtert Beifall geklatscht - zu früh.

Der Kurde hat viel zu viel Wasser geschluckt, seine Lungen versagen, die Hirnschäden infolge Sauerstoffmangels sind irreparabel. Kameramann Diersam Djamiel stirbt, in der Würzburger Uni-Klinik wird nur noch sein Tod festgestellt. Weil auf dem Schiff Gerüchte über sein glückliches Überleben kursieren, die auch nur zu gern geglaubt werden, wird die Hochzeitsfahrt mit der "Alten Liebe" nach dem Zwischenfall fortgesetzt, in gedrückter Stimmung. Erst bei der Rückkehr gegen Mitternacht sickert die bittere Wahrheit durch.

Als Polizisten nachts bei Fadime A. in Hamm klingeln, fürchtet die junge Frau bereits Schlimmes. Unzählige Male hat sie versucht, ihren Lebensgefährten Diersam anzurufen, niemals zuvor rief er nicht innerhalb kürzester Zeit zurück. "Ist er tot?", fragt sie ängstlich. Ein Beamter nickt: "Herzliches Beileid." Fadime A. bricht zusammen, ein Notarzt wird gerufen, später ein Geistlicher. Doch bereits früh am folgenden Tag fährt die junge Frau nach Würzburg.

Hoffnungslose Trauer

Wochen später sitzt sie hoffnungslos traurig in ihrem Wohnzimmer, kämpft um Fassung. Um sie herum toben die Zwillinge, ein Junge und ein Mädchen, gerade 18 Monate alt, die beiden älteren Kinder sind in der Schule. Um den Verlust des Partners auszuhalten und trotzdem halbwegs zu funktionieren, geht Fadime A. jeden zweiten Tag zur Therapie.

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Die Tragödie des Diersam Djamiel: "Mein Gott, er ist gesprungen"

Weil in der Wohnung fast alles an ihren Mann erinnert, will sie Teile der Einrichtung verkaufen. "Vor allem das Sofa muss weg", sagt sie, "ich kann den Anblick nicht mehr ertragen. Da haben wir so oft gemeinsam gesessen." Nur die Fotos des Verstorbenen, eines an der Wand, eines auf dem Regal, sollen bleiben.

Freunde versuchten sie kürzlich mit dem Hinweis zu trösten, sie sei doch trotz allen Unglücks noch jung, dazu bildhübsch, sie könne doch später erneut heiraten. "Die Leute verstehen überhaupt nichts", sagt Fadime A.

Verwandte versuchen zu helfen

Wie viele, die ihn kannten, fragt sie sich auch immer wieder, was den Familienvater zu seiner Kurzschlusshandlung trieb. Die Sorge, keinen neuen Ausweis zu bekommen? Die Befürchtung, die Reise nach Syrien aufschieben zu müssen, die Papiere fürs Standesamt wieder nicht beibringen zu können? Die Angst, wegen des Verlusts der Aufenthaltserlaubnis doch noch ausgewiesen zu werden? Höchstwahrscheinlich eine Mischung aus allem, glaubt die Lebensgefährtin.

"Sein Status in Deutschland war völlig ungefährdet", versichert der Hammer Rechtsanwalt Michael von Glahn, der den Kurden im Asylverfahren vertreten hat. Sein Mandant hätte problemlos ein Ersatzpapier bekommen, höchstens Wartezeiten in Kauf nehmen müssen. Seine Reaktion sei deshalb völlig irrational gewesen. Allerdings: "Wenn ein Deutscher seinen Pass verliert, ist das kein Problem. Ein Ausländer, der immer mit Kontrollen rechnen muss, empfindet das oft als Katastrophe."

Diersam Djamiels Tod trifft die Familie existentiell. Die Zwillinge müssen ohne Vater aufwachsen, seine Frau, jetzt ohne Einkommen und nicht durch eine standesamtliche Eheschließung abgesichert, ist mit ihren vier Kindern auf Stütze angewiesen. Verwandte versuchen zu helfen.

Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen?

Spuren hat die Tragödie auch bei anderen Beteiligten hinterlassen. Sofije Cubreji, die den Nichtschwimmer retten wollte, ihn aus nächster Nähe ertrinken sah, erlitt einen Schock, musste im Krankenhaus behandelt werden, wirkt noch immer angeschlagen. Und plagt sich mit Selbstvorwürfen: "Hätte ich die verdammten Sandalen schneller ausgekriegt, hätte ich ihn vielleicht noch packen können."

Auftraggeber Amir S. hat nicht nur einen Freund verloren. Sein Hochzeitstag, der so einmalig schön werden sollte, für den er so lange gespart hatte, wird für immer mit der Erinnerung an die Tragödie verbunden bleiben. Dafür sorgt schon der Film, der mit Bildern von einem glücklichen Brautpaar beginnt und damit endet, wie Sanitäter den Kameramann vergebens zu reanimieren versuchen.

Der Tod im Wasser hat zudem bösen Zwist zwischen den betroffenen kurdischen Familien gesät. Verwandte und Freunde des Ertrunkenen werfen Amir S. mangelnde Sicherheitsvorkehrungen vor. Er habe es beispielsweise versäumt, einen ständig einsatzbereiten Rettungsschwimmer mit an Bord zu nehmen.

Bei der Trauerfeier für Diersam Djamiel war Amir S. jedenfalls nicht willkommen. Ein Bruder des Verstorbenen nahm ihn vor Beginn der Zeremonie beiseite: "Fahr schnell heim, bevor noch ein weiteres Unglück passiert."

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