AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 22/2010

Umwelt Subprime am Meeresgrund

Brennende "Deepwater Horizon" am 22. April: Versagen auf allen Ebenen
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Brennende "Deepwater Horizon" am 22. April: Versagen auf allen Ebenen

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2. Teil: "Die haben mit unserem Leben gespielt"


Für BP zählte nur, dass man auf der "Deepwater Horizon" wegen technischer Schwierigkeiten hinter dem Zeitplan lag. Die Bohrung sollte abgeschlossen, das Loch versiegelt werden. Nun bohrten die Ingenieure schon 43 Tage länger als vorgesehen. Und für jeden Tag stellte Transocean, der Betreiber der Bohrinsel, dem BP-Konzern 533.000 Dollar in Rechnung. "Wir erfuhren während eines Sicherheitstreffens, dass um die 25 Millionen im Schlamm verschwunden sind", sagt Mike Williams, der Chefelektriker auf der Plattform. "Wenn sie anfangen, mit solchen großen Zahlen herumzuwerfen, dann kommt der Druck - der Druck, schneller zu machen."

Vier Wochen vor dem Unglück wurde dann auch noch der Blowout Preventer beschädigt, erzählt Williams. Ein Arbeiter habe versehentlich einen Schalter berührt, das Bohrrohr sei daraufhin mit der Wucht mehrerer Tonnen durch ein geschlossenes Ventil geschossen. Später tauchten große Gummibrocken im Bohrschlamm auf, so Williams. "Keine große Sache", habe der Vorarbeiter gesagt.

Wenige Tage vor der Explosion schien alles so weit, das Bohrloch sollte geschlossen werden. Eine oder zwei Schutzhüllen? BP stand nun vor zwei Optionen. Die Firma entschied sich für die einfache Version, das, so heißt es in einem BP-Dokument, sei "die wirtschaftlichste Variante". "Es war auch die riskantere", sagt Greg McCormack, Ölexperte an der University of Texas in Austin. Der Arbeiter Stephen Stone ist sicher: "Die haben mit unserem Leben gespielt."

17 Milliarden Dollar verdiente BP im vergangenen Jahr, im ersten Quartal dieses Jahres übertraf der Konzern seinen Vorjahresgewinn noch einmal um fast 140 Prozent. Gespart wurde trotzdem - auch und gerade, wenn es um die Sicherheit ging.

So war die Bohrinsel unter der Flagge der Marshall-Inseln registriert. Die Kontrollen der Küstenwache gingen dann blitzschnell vonstatten Um elf Uhr morgens am 20. April, dem Tag des Unglücks, kam es dann zum offenen Streit zwischen einem Mitarbeiter von BP, dem Mieter der Bohrinsel, und deren Betreiber Transocean. Der BP-Mann wollte schweren Schlamm durch leichteres Meerwasser ersetzen, das werde die Arbeiten beschleunigen. Die Transocean-Crew protestierte. Vergebens. "Die Mieter zahlen die Rechnung, sie bestimmen, was gemacht wird", sagt Carl Smith, ein ehemaliger Kapitän der Küstenwache, vor dem Ausschuss in Louisiana.

Und es gab viel zu bestimmen an diesem 20. April. Der Druck im Bohrloch war gesunken, das sprach für ein Leck. Doch nach einem Test gab die Mannschaft Entwarnung und füllte Wasser in das Loch.

Am Meeresboden lauerte eine große Gasblase

Zu dieser Zeit lauerte unten am Meeresboden längst eine große Gasblase. Doch erst 51 Minuten vor der Explosion wurde das erste Leck gemeldet, zehn Minuten später das zweite. Dann schossen zischend Gas und Bohrschlamm nach oben. Von zwei Explosionen wurde Elektriker Williams umhergeschleudert. "Ich dachte, ich werde genau jetzt hier sterben", sagt er.

In dem Moment, als die letzte Notabschaltung, der sogenannte Dead Man Switch, versagte, brach auch das System zusammen, dem die Ölkonzerne ihre astronomischen Gewinne verdanken. Mit dem emporquellenden Rohöl trat die Tatsache an die Oberfläche, wie sehr die Multis in Amerika seit Jahren machen konnten, was sie wollten.

Der MMS, eine der größten Aufsichtsbehörden der Welt, vergibt alle Bohrlizenzen in den Vereinigten Staaten. Seine Aufgabe ist es, Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Bohrinseln zu überwachen. Doch der MMS ist berüchtigt für seine Willfährigkeit gegenüber Big Oil.

Bezirksmanager Larry Williamson gibt zu: "Es ist doch klar. Wir kommen alle aus den gleichen Teilen des Landes. Fast alle Inspektoren haben einmal für die Ölfirmen da draußen auf den Bohrinseln gearbeitet. Manche kennen sich, seit sie Kinder waren. Sie gehen zusammen jagen, und sie fischen zusammen."

Beamte der Behörde, so offenbarte jetzt ein Bericht des Innenministeriums, haben sich zu Jagdausflügen und Footballspielen einladen und mit Ölfirmenjets herumfliegen lassen. Im Gegenzug durften Ölmanager ihre eigenen Prüfberichte ausfüllen, mit dem Bleistift. Die Beamten zogen sie dann nur noch mit dem Kugelschreiber nach.

Wenn die MMS-Behörde einmal fachlichen Rat sucht, dann fragt sie gern beim American Petroleum Institute an. Bezahlt wird das von der Industrie. "Das ist so, als ob man Dracula mit der Verwaltung der Blutbank betraute", spottet der ehemalige Ölmanager Ben van Bilderbeek.

Viele Bohrprojekte wurden ohne die vorgeschriebene Umweltprüfung erlaubt

Die MMS-Beamten scheuen sich nicht einmal, zugunsten der Industrie Gesetze zu missachten: Viele Bohrprojekte wurden ganz ohne die vorgeschriebene Umweltprüfung erlaubt.

"Der MMS ist die korrupteste, unqualifizierteste Behörde, mit der ich in den letzten 20 Jahren zu tun hatte. Er hat jede Absicht aufgegeben, die Ölindustrie zu regulieren", resümiert Kieran Suckling, Chef der Umweltorganisation Center for Biological Diversity.

Und wenn der MMS dann doch einmal strengere Standards einführen will, lassen die Ölkonzerne eben ihre Verbindungen spielen. Allein BP ließ sich die Lobbyarbeit in Washington im vergangenen Jahr die enorme Summe von 16 Millionen Dollar kosten.

Unter der Regierung von Präsident George W. Bush war der Einfluss der Ölmultis allgemein bekannt, schließlich saßen ihre Förderer direkt im Oval Office: Präsident Bush entstammte einer texanischen Öldynastie, und Vize-Präsident Dick Cheney war einst Vorstandschef der Ölzulieferfirma Halliburton gewesen.

Im MMS aber hat der Geist dieser Ära bislang gut überdauert: An seiner Praxis, auf Umweltprüfungen zu verzichten, hat der Regierungswechsel nichts geändert; sogar nach der Explosion der "Deepwater Horizon" stellte der MMS noch ein Dutzend Bohrgenehmigungen aus.

So lax und wohlwollend verhielten sich die Kontrolleure, dass dies die Nachlässigkeit in den Konzernen geradezu fördern musste - kaum irgendwo aber offenbar so systematisch wie bei BP. Über 700 Verwarnungen der US-Arbeitssicherheitsbehörde kassierten die Briten im vergangenen Jahr. Die nächstfolgende Firma erhielt gerade einmal 8.

Und Katastrophen schienen dabei keinerlei Lerneffekt zu erzeugen: Am 2. März 2006 flossen im größten Ölfeld Alaskas in Prudhoe Bay fast eine Million Liter Öl aus einer durchgerosteten BP-Pipeline in eine Region voller Eisbären, Eisfüchse und anderer seltener Arktisbewohner. Bereits Jahre vorher hatten BP-Techniker auf die Mängel in der Pipeline hingewiesen.

Nur knapp ein Jahr zuvor waren bei einer Explosion in einer BP-Raffinerie in Texas City 15 Arbeiter gestorben. Es war das schlimmste Industrieunglück in den USA seit mehr als 15 Jahren. Die Überwachungsbehörde, das Chemical Safety Board, begann die größte Untersuchung ihrer Geschichte. Das Ergebnis: Schlamperei, Sparmaßnahmen, fehlende Sicherheitsstandards. Der zuständige Untersuchungsleiter Don Holmstrom beklagte "ein Versagen des Konzerns auf allen Ebenen".

Genützt haben seine Warnungen nichts - und schon gar nicht die Bußgelder, die der MMS 2007 gegen BP verhängte. Auf der BP-Bohrinsel "Ocean King" war es 2002 nach hohem Gasdruck zu einem Beinahe-Blowout gekommen. Der MMS warf BP vor, in der Firma fehle es an Leitlinien für den Notfall, die Arbeiter hätten nur mangelhaftes Wissen über das System. BP musste Strafe zahlen: 41 000 Dollar. Das ist nicht einmal ein Zehntel der Tagesmiete für eine Bohrinsel.

Doch sind die Kontrollbehörden anderer Länder wirklich besser? Werden die Multis in Europa enger an die Leine gelegt? "In diesem Punkt ist die Praxis mehr oder weniger überall gleich", konstatiert der norwegische Ölexperte Per Holand.

So schreibt die britische Ölbohr-Aufsicht lediglich vor, dass Umwelt- und Sicherheitsrisiken "so gering wie vernünftigerweise möglich" sind. Und Ole-Johan Faret, Sprecher der norwegischen Ölsicherheitsbehörde, gesteht unumwunden: "Es geht darum zu überprüfen, wie die Firmen sich selbst überprüfen."

Noch weitaus schlechter steht es um die Standards vieler anderer Länder, vor deren Küsten ebenfalls Öl aus der Tiefe sprudelt. Die Aufsichtsbehörde in Kambodscha operiert unter strikter Geheimhaltung. Und vor Nigeria, so schätzen die Experten, läuft aus Bohrlöchern jedes Jahr so viel Rohöl ins Meer wie beim Unglück der "Exxon Valdez" - die Katastrophe als Alltag.

Da ist es kaum verwunderlich, dass es immer wieder zu Beinahe-Blowouts und Katastrophen kam. Im Juli 1988 starben vor Schottland 167 Menschen auf "Piper Alpha", als Gas entwich und sich entzündete. Nach mehreren Explosionen stand die Plattform in Flammen und sank.

Die Mutter aller Bohrinsel-Unglücke aber ereignete sich vor 31 Jahren vor der Südküste Mexikos - nur 1000 Kilometer vom Ort der "Deepwater"-Katastrophe entfernt. Die Techniker auf der mexikanischen Plattform "Sedco 135" konnten damals den Druck nicht mehr regulieren, als Bohrschlamm in Rissen neben dem Bohrloch versickerte. Wie bei "Deepwater" versagte auch hier der Blowout Preventer. Neun Monate lang konnte das Bohrloch nicht gestopft werden.

Selbst der legendäre Feuerteufel Paul "Red" Adair konnte den Ölfluss nicht stoppen. Zwei Entlastungsbohrungen blieben vergebens. Insgesamt 500 Millionen Liter Öl strömten vor Mexiko ins Meer.

Gespenstisch vertraut mutet die Chronik des Desasters an: Die US-Küstenwache nutzte damals Absperrungen und Abschöpfer, um ihre Küsten zu schützen, genau wie dieses Mal. Auch über einen Sandwall, wie ihn der Gouverneur von Louisiana jetzt bauen will, wurde schon damals diskutiert. Und genau wie heute stritten sich die US-Behörden über die Verwendung des Ölzersetzers Corexit, den Flugzeuge im Auftrag der Mexikaner auch seinerzeit auf dem Golf versprühten.

Immer kühnerer, immer riskanterer Vorstoß in die Tiefe

Den immer aufwendigeren, immer kühneren, immer riskanteren Vorstoß in die Tiefe hat die Erfahrung der "Sedco 135"-Katastrophe nicht gebremst. Wird es nach der "Deepwater Horizon" anders sein?

Präsident Obama hat für ein halbes Jahr alle Neubohrungen im Golf gestoppt. Auch in der Arktis und vor der Küste Virginias ist das Schlürfen nach Öl vorerst abgesagt. Zudem will Obama die Sicherheitsstandards verbessern. Eine Kommission soll rasch neue Vorschriften erarbeiten.

"Unter der letzten Regierung war die Öl- und Gasindustrie der absolute König", sagt sein Innenminister Ken Salazar und verspricht: "Damit ist es nun vorbei."

Umweltexperte Hauge aus Norwegen ist skeptisch. Er fordert, auch in der Nordsee Neubohrungen auszusetzen, bis mehr über die Ursachen des Unglücks im Golf bekannt ist.

Doch selbst wenn der Ölboom in Europa und den USA einen Dämpfer bekäme - andernorts geht die Offshore-Euphorie unverdrossen weiter. Die nächste Front wird gerade in Brasilien eröffnet.

800 Kilometer lange Ölfelder liegen dort vor den Küsten, 7000 Meter tief unter Ozean und Salzschichten, zugänglich nur unter technischen Extrembedingungen. 170 Milliarden Dollar will Brasiliens Staatsölfirma Petrobras für die Erschließung ausgeben. Der Konzern lässt gerade die "P-56" bauen. Die Bohrinsel erfülle den letzten Stand der Technik, heißt es. In wenigen Monaten werden die ersten Testbohrungen gemacht.

Die "P-56" ist so ähnlich gebaut wie die "Deepwater Horizon".



insgesamt 506 Beiträge
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Seite 1
merapi22 29.05.2010
1.
Zitat von sysopUS-Präsident Barack Obama geriet über die Vorgänge im Golf von Mexiko in die Kritik. Sein Krisenmanagement und sein Umgang mit BP werden kontrovers diskutiert. Aber welche Möglichkeiten hätte er? Sind die Ölkonzerne politische überhaupt noch zu kontrollieren?
Man muss die Macht der Ölkonzerne durch ein neues Gesetz beschneiden, das der mächtigsten Lobby Amerikas so richtig weh tut: Dem Verbot der Ölförderung im Meer! Obama ist ein Umweltschützer und nur seinem Gewissen und der Zukunft verpflichtet.
emigskarl 29.05.2010
2. Und Gott ist weiß und hat einen Rauschebart?
Zitat von merapi22Man muss die Macht der Ölkonzerne durch ein neues Gesetz beschneiden, das der mächtigsten Lobby Amerikas so richtig weh tut: Dem Verbot der Ölförderung im Meer! Obama ist ein Umweltschützer und nur seinem Gewissen und der Zukunft verpflichtet.
Die USA funktionieren nur durch gigantische Ressourcenvergeudung. Irgendwo muss das Zeug herkommen. Gas aus Wyoming - was dort gerade einen gigantischen Boom erzeugt, Öl aus Lousiana - was dort gerade eine Ölpest erzeugt. Schwund ist eben überall, und da braucht gar nichts politisch geregelt zu werden. Wenn jeder Einzelne weniger Benzin verbraucht, ist das in den Gewinnen der Konzerne zu spüren - nicht aber durch Lobbyarbeit verwässerte Umweltgesetze, die nur scheinbar eine zahnlose EPA stärken sollen.
pulegon 29.05.2010
3. Milchmädchenrechnung
Zitat von merapi22Man muss die Macht der Ölkonzerne durch ein neues Gesetz beschneiden, das der mächtigsten Lobby Amerikas so richtig weh tut: Dem Verbot der Ölförderung im Meer! Obama ist ein Umweltschützer und nur seinem Gewissen und der Zukunft verpflichtet.
Dann warte ich mal, wer zuerst Schreit... die Ölkonzerne oder der Verbraucher. Konstante Nachfrage bei verknappten Angebot ist das perfekte Argument für Preissteigerungen. Wenn man versucht multinational agierende Konzerne mit nationalen Gesetzen zu kontrollieren, dann brauch man sich nicht wundern, das dass nicht funktioniert... Kleiner Tipp offshore (http://dict.leo.org/?lp=ende&from=fx3&search=offshore) außerhalb der Küstengewässer liegend vllt. einfach mal internationale Gesetze und Vereinbarungen schaffen?
merapi22 29.05.2010
4.
Zitat von pulegonDann warte ich mal, wer zuerst Schreit... die Ölkonzerne oder der Verbraucher. Konstante Nachfrage bei verknappten Angebot ist das perfekte Argument für Preissteigerungen. Wenn man versucht multinational agierende Konzerne mit nationalen Gesetzen zu kontrollieren, dann brauch man sich nicht wundern, das dass nicht funktioniert... Kleiner Tipp offshore (http://dict.leo.org/?lp=ende&from=fx3&search=offshore) außerhalb der Küstengewässer liegend vllt. einfach mal internationale Gesetze und Vereinbarungen schaffen?
Da haben Sie Recht, nur ein Verbot reicht nicht, man muss Alternativen schaffen, etwa Neue Kraftstoffe E85, Wasserstoff usw., aber die Konzerne kann man auch an die Leine legen. Wie die Kuba - Blockade zeigt sogar erfolgreich. Ja, außerhalb der Küstengewässer - offshore, macht ja auch Norwegen, kann man nur ueber die UNO in den Griff bekommen. Was man nicht versteht, wir leben auf einer Feuerkugel und haben ein Energieproblem: „99 Prozent unseres Planeten sind heißer als 1000*°C; ca. 90*Prozent des Rests sind immer noch heißer als 100*°C. Fast überall hat das Erdreich in 1*Kilometer Tiefe eine Temperatur von 35*°C bis 40*°C.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Geothermie Sind da die Öl – und andere Lobbyisten schuld, das man das naheliegende vergisst, das Feuer unter unseren Füßen?
Rainer Helmbrecht 29.05.2010
5.
Zitat von sysopUS-Präsident Barack Obama geriet über die Vorgänge im Golf von Mexiko in die Kritik. Sein Krisenmanagement und sein Umgang mit BP werden kontrovers diskutiert. Aber welche Möglichkeiten hätte er? Sind die Ölkonzerne politische überhaupt noch zu kontrollieren?
Die Frage ist doch verengt auf Öl gestellt, sie müsste lauten, wie viele Konzerne, sind Staaten ebenbürtig, oder sogar durch Lobbyismus und Bestechung so einflussreich, dass man von Überlegenheit sprechen kann. Meiner Meinung nach, ein bereits jetzt nicht mehr umkehrbarer Prozess. MfG. Rainer
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