11.12.2002

SACHSENKönig Kurt dankt ab

Zweieinhalb Jahre vor Ablauf seiner regulären Amtszeit tritt der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf zurück und überlässt dem ungeliebten Georg Milbradt das Regiment. Biedenkopf, so rühmt die "Süddeutsche Zeitung", werde als "wichtigste Symbolfigur für die ostdeutschen Übergangsjahre in die Geschichte eingehen". Zuletzt hatten etliche Affären um "geldwerte Vorteile" den Ruf von König Kurt beschädigt, und seiner Partei, der CDU, wurde er zunehmend eine Last. Das Ehepaar Biedenkopf retiriert in sein Haus am Chiemsee: "Wenn wir da die Tür hinter uns zumachen, können uns alle mal kreuzweise."

SPIEGEL Chronik 54/2002
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