26.01.2004

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Sie gelten als die besten unter den jungen Filmschauspielern in Deutschland, aber August Diehl ("23") und Daniel Brühl ("Good Bye, Lenin!") haben erst jetzt ihren ersten gemeinsamen Film ("Was nützt die Liebe in Gedanken") gemacht. Während der Dreharbeiten vor anderthalb Jahren hat eine Freundschaft begonnen, die Brühl als "eines der wichtigsten Ereignisse meines Lebens" bezeichnet. "Als ich das hörte, dachte ich erst, der verarscht mich", erzählte Diehl bei einem Treffen mit Claudia Voigt, 37, in Hamburg. Zu so einem Superlativ ließ sich Diehl nicht hinreißen, er ist eher ein Zweifler und ein Grübler, der jeden seiner Sätze gründlich abwägt. Brühl dagegen erschien zwar ziemlich erschöpft zum Interview mit Jana Hensel, 27, in München - hinter ihm lagen zwei Tage voller Pressetermine -, aber er plauderte sehr offen über seine Freundschaft zu Diehl. Getrennt voneinander erzählten sie von ihrem Kennenlernen, von den Dreharbeiten und von ihrer Rivalität nicht nur beim Schach. Zwei sehr unterschiedliche Freunde eben (Seite 18).
Mit Stars kennt der Grafiker Klaus Voormann, 65, sich bestens aus, schließlich ist er selbst einer. Anfang der sechziger Jahre lernte er in Hamburg die Beatles kennen und ist seitdem mit ihnen befreundet. 1966 gestaltete er für die britischen Superstars das "Revolver"-Cover und gewann dafür einen Grammy. Auch nach dem Ende der Band arbeitete Voormann mit fast allen Ex-Beatles zusammen - als Grafiker oder als Bassist. Für den KulturSPIEGEL-Titel über das Phänomen der heutigen Instant-Stars hat er eine Collage angefertigt - mit den Konterfeis von Verona Feldbusch über den "Bachelor" bis zu Daniel Küblböck und Alexander. Dass die Beatles diese neuen "Superstars" immer noch an die Wand spielen würden, davon ist Voormann überzeugt: "Die würden eine Performance hinlegen, dass die Jury nicht nach links und rechts schauen könnte" (Seite 6).

KulturSPIEGEL 2/2004
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