15.03.1999

FILMAugen weit geöffnet!

Starregisseur Stanley Kubrick war der letzte große Einzelgänger der Filmgeschichte. Er hinterließ ein schmales, exzentrisches Gesamtwerk - und einen Thriller, der im Juli uraufgeführt wird. Von Matthias Matussek
Man kommt sich vor wie in einem dieser makabren Wallace-Filme: Der Alte ist abgetreten, und wir warten alle auf die Testamentseröffnung. Mehr oder weniger würdevoll, im Zweifel: weniger. Natürlich sind wir auf jede Überraschung gefaßt - Stanley Kubrick, der Regie-Großmeister, der vorletzte Woche starb, hat einen Film hinterlassen. Er heißt "Eyes Wide Shut" und wird im Juli in die Kinos kommen.
Sein Testament wird die Familie spalten. Es wird Streit geben unter den Cineasten dieser Welt, darüber, ob der Alte nun tatsächlich eines der größten Filmgenies aller Zeiten war oder doch nur ein größenwahnsinniger misanthropischer Spieler, der Lust darin fand, seine Umgebung zu schikanieren. Und ständig wird man sich beim Streit beobachtet fühlen, von ihm. "Eyes Wide Shut" - Augen weit geschlossen. Unter den gegebenen Umständen ein gänsehauttreibender Titel.
Es wird einen letzten großen Kubrick-Countdown geben. So war es ja immer in den letzten Jahrzehnten: Noch die teuerste, dollarschwabbelnde PR-Kampagne für den jeweils neuesten Monsterstreifen konnte nie jenen Erwartungsthrill erzeugen, den lapidare Einzeiler auslösten wie: "Kubrick hat mit den Dreharbeiten zu einem neuen Film begonnen." Und meistens, sehr viel später: "Start des neuen Kubrick-Films verzögert sich." Ganze sieben Filme hatte er in den letzten 35 Jahren gedreht.
Filme? Es sind eher Monolithen, die da aus der Kino-Landschaft ragen, so bezugslos und rätselhaft wie jene schwarze Stele, die die Affen in seinem Science-fiction-Klassiker "2001: Odyssee im Weltraum" umtanzen. Dieser Tanz aus Annäherung und Zurückweichen, aus neugierigem Schnattern, Berührungen und Angstschreien charakterisierte so ganz nebenbei auch die Wirkung, die seine Werke auf Kritiker und Fans ausübten.
Sein Privatleben hat er abgeschirmt. Was darüber bekannt ist, paßt in einen knappen Nachspann. Er war dreimal verheiratet und hinterläßt drei Töchter, die alle ganz normale Berufe ergriffen haben - und nie einen zitierfähigen Satz über ihren Daddy verlauten ließen.
Soviel steht fest: Stanley Kubrick wurde am 26. Juli 1928 in der Bronx als Sohn eines begüterten Arztes geboren, begann mit 13 zu fotografieren, besuchte Eliteschulen, arbeitete als Fotograf bei der renommierten Modezeitschrift "Look". Sein berühmtester Schuß: ein Zeitungsverkäufer, der umgeben ist von den Schlagzeilen der Blätter, die Roosevelts Tod verkünden.
Nach England war er vor 40 Jahren gezogen, um Nabokovs "Lolita" zu verfilmen. Er blieb dort und verließ es kaum noch: Das zerstörte Dorf Hue für seinen Vietnam-Film "Full Metal Jacket" fand er in einem Industrie-Revier bei London, das Pentagon ("Dr. Seltsam") ließ er sich nachbauen, das Rokoko ("Barry Lyndon") und den Weltraum ("2001") sowieso. Wer braucht die Welt, wenn er sie selbst erschaffen kann?
Der Rest ist Hörensagen, eine Kette von netten Spleens und gar nicht netten Allüren: Kubrick kleidete sich, so hieß es, eher schäbig. Er hatte den Pilotenschein, weigerte sich aber, ein Flugzeug zu betreten. Auf dem Set gab er den militanten Pedanten und das verzogene Kind. Ersterer bestand auf schauspielerischer Perfektion auch nach der 50. Klappe. Letzteres ließ sich alle Gänge seines Menüs gleichzeitig servieren, um durcheinander essen zu können. Kubrick, ein kontaktarmer Tüftler, der Mitarbeiter Verschwiegenheitserklärungen unterschreiben ließ - neben ihm hätte Howard Hughes gewirkt wie ein geschwätziger Partylöwe.
Da Kubrick die Öffentlichkeit verschmähte, wurde sie von Doppelgängern genutzt: Dem Trickbetrüger Conway war es 1993 leichtgefallen, als "Stanley Kubrick" Professoren, Starlets, Kellnerinnen zu leimen - keiner wußte, wie der Regie-Gott genau aussah. Hätte Kubrick Humor gehabt, hätte er Conway engagiert. Und ihn anschließend mit seinen Nachbesserungswünschen in die Klapse getrieben.
Kubricks Abneigung gegen Journalisten wurde erwidert: Noch im Februar hatte er gegen das englische Satire-Blatt "Punch" geklagt, das ihn als Exzentriker auf die Schippe genommen hatte.
Doch die eigentlich Wahnsinnigen waren diejenigen, die sich in den Kopf gesetzt hatten, Kubrick-Biographien zu schreiben. Sie waren Orchideenforscher am Polarkreis - der Regisseur weigerte sich, mit ihnen überhaupt zu reden. So bestehen Kubrick-Bücher meistens aus Beschreibungen von Filmapparaturen, die er erfunden hat, sowie exzessiven Analysen seiner Filme, mit denen vage Phantomzeichnungen des Regisseurs versucht wurden.
Doch selbst hier konnten sie nicht aus dem vollen schöpfen. Von seinen insgesamt 13 Filmen ließ er nur 9 wirklich gelten. Seine frühen Dokumentationen und kleineren Spielfilme versteckte er als peinliche Aufwärm-Übungen - Stanley Kubricks Gesamtwerk läßt sich in einer knappen Berlinale-Woche abfeiern. Allerdings: Was wäre das für eine Woche!
Mit "The Killing", einem Gangsterstreifen von 1956, machte Kubrick auf sich aufmerksam. Kurz darauf stürmte Kirk Douglas im Antikriegsfilm "Paths of Glory" für ihn zum Erfolg. Gleich anschließend ließ ihn der Superstar auch seinen Sklavenschinken "Spartacus" zu Ende drehen, da Regisseur Anthony Mann nicht zu Rande kam. In einer Massenszene mäkelte Kubrick über einen schlappen Gekreuzigten aus der hinteren Reihe. "Es ist eine Puppe", erklärte ein Assistent. "Dann bewegt sie", brüllte Kubrick. Womit sein Verhältnis zu Schauspielern beschrieben wäre.
Douglas mochte Kubrick. Er bot ihm sogar an, ihn mit seinem Psychiater reden zu lassen, der ihm möglicherweise nützliche Einblicke in Douglas' Arbeitsweise eröffnen könne. Kurz: Der Star machte dem jungen Regisseur seine Seele zum Geschenk. Kubrick lehnte ab. Douglas später: "Er ist ein talentiertes Stück Scheiße."
Douglas wird nicht der einzige Star bleiben, der sich in der Zusammenarbeit mit Kubrick Frostbeulen zuzieht. George C. Scott meinte über seinen Regisseur: "Er ist ein deprimierend ernster Mensch." Dabei spielte Scott in dem lustigsten Film mit, den Stanley Kubrick je gedreht hatte - er handelt von der Auslöschung der Menschheit. Sein Titel: "Dr. Seltsam oder Wie ich lernte, die Bombe zu lieben".
Noch heute, in der tausendsten Wiederholung, wirkt diese tiefschwarze Komödie von 1964 über den atomaren Rüstungswahn frisch und aufregend und neuartig.
Unvergeßlich, wie George C. Scott als General Turgidson für den atomaren Erstschlag gegen die Russen plädiert. Da ist die Weltkarte im Rundhorizont, ein riesiger Konferenztisch im Pentagon, ein schwachsinniger Präsident und vor ihm Scott, mit Ordenslametta, antikommunistischer Tirade und Kaugummi.
Als ob Kubrick schon damals alle Lewinsky-Idiotien vorwegnehmen wollte, läßt er Scotts Monolog immer wieder durch stürmische Telefonate seines Betthäschens unterbrechen. "Ja, ich dich auch", räuspert der dann ins Telefon, mit verlegenen Seitenblicken in die Runde. Oder, dringender: "Nein Baby, es ist nicht nur körperlich." Um kaugummikauend fortzufahren: "Ich sage ja gar nicht, daß nicht auch wir ein paar Haare lassen werden, aber ich sage auch, daß kaum mehr als 10 oder 20 Millionen Menschen dabei draufgehen dürften."
Solche Pointen fallen nur einem Filmemacher ein, der Distanz zum Menschengewimmel gewonnen hat. Ziemlich große Distanz. Unter allen Autorenfilmern wird Stanley Kubrick der mit dem kältesten Blick bleiben. Psychologie und Gefühle interessieren ihn kaum. Eher schon: Schicksal, die Mechanik des Untergangs und die absurde Groteske, die wir um das veranstalten, was wir "Freiheit" nennen.
Nur folgerichtig, daß die anrührendste Szene seiner All-Phantasie "2001: Odyssee im Weltraum" - das Sterben eines Roboters ist. Es ist Computer HAL, der zu Beginn einer rätselhaften Jupiter-Mission die Kontrolle an Bord übernommen und den mitfliegenden Astronauten buchstäblich den Saft abgedreht hatte - und der nun seinerseits ausgeschaltet wird. Seine letzten Worte? Er singt "Hänschen klein". Zum Heulen komisch.
"2001" beginnt vor unserer Zeit und hat nichts weniger vor, als diese selbst aufzuheben. Was für ein Auftakt: Da sind die Affen, die den schwarzen Monolithen ankreischen, einen Knochen als Mordwerkzeug entdecken, den Knochen in die Luft wirbeln, wo er sich, mit dem berühmtesten Schnitt der Filmgeschichte, in ein Raumschiff verwandelt, das zu Walzerklängen schwerelos durchs All tanzt.
Es gibt wohl kaum einen bewußtseinserweiterten Hippie, der nicht von diesem psychedelischen Jupiter-Ritt schwärmte, und noch ist nicht entschieden, ob der Film tatsächlich tiefere Einsichten oder doch nur höheren Schwachsinn bot - enigmatisch für eine ganze Epoche blieb er in seinem kühlen Nasa-Pop-Design auf jeden Fall.
Für seine hermetischen Bilderreigen griff Kubrick nun zunehmend aufs klassische Musikrepertoire zurück, veranstaltete wahre Gipfeltreffen großer Meister. Während Richard Strauss und György Ligeti "2001" die musikalische Seele einhauchten, ist es drei Jahre später Beethoven, der den Pulsschlag bestimmt. In "A Clockwork Orange", diesem jagenden Alptraum um eine Gang sadistischer Vorort-Teenager von 1971, ist es die Neunte mit ihrem Versöhnungsjubel, die als höhnisch mißbrauchte Fanfare für Schläger herhalten muß.
Es gibt wenige Filme, von denen man sich wünscht, man habe sie nicht gesehen. Dieser gehört dazu. Er ist so faszinierend wie ein Zugunglück. Wieder einmal hatte Kubrick eine ganze Welt erfunden - die konsumbesoffener Prügelkids eines futuristischen Suburb-Elends: Kunst-Sprache, Dandy-Kostüme, Milch-Bars, ein hochartifizielles Milieu, das alle späteren HipHop-Moden vorwegzunehmen schien.
"A Clockwork Orange" ist Kubricks Schreckensvision einer zerfallenden Welt, in der Bildung und Kunst nur noch mit hilflosen Ohnmachtsgesten auf den Abschaum reagieren. Vor seiner Teufelsgeburt Alex, dem Gangleader, dem Malcolm McDowell satanischen Charme abgewinnt, hat sich Kubrick selbst später in Sicherheit gebracht - er verbot den Film dort, wo er rechtlich dazu in der Lage war: in England.
Mit "Dr. Seltsam", "2001" und "Clockwork Orange" hatte Kubrick drei Hammerschläge in Folge geliefert. Er war der Gigant der sechziger und siebziger Jahre, eine Klasse für sich. Längst wurde ihm von den Studios ein Privileg zugestanden, das sonst nur für jemanden wie Steven Spielberg gilt: der "final cut", die Alleinverfügung über die endgültige Schnittfassung seiner Filme. Spielberg erhielt sie, weil er die erfolgreichsten Filme aller Zeiten drehte. Und Kubrick, weil er Meilensteine für die Geschichte produzierte, Kinokunst für die Ewigkeit. Er war die Ausnahme-Schrulle, die sich die Industrie einfach leistete.
Das ist um so erstaunlicher, als Kubrick zumindest aus Sicht der Buchhalter auch mit großer Geste danebengreifen konnte. Es gibt kaum ein langwierigeres Kostümepos als "Barry Lyndon", das 1975 in die Kinos kam. Geradezu hysterisch flüsterte man in Cineasten-Kreisen von den neuen Linsen, die Kubrick entwickeln ließ, um das Zeitstück aus dem 18. Jahrhundert ganz ohne Kunstlicht in Szene zu setzen und Innenaufnahmen nur im Schein der Kerzen zu belichten - allerdings waren die Schauspieler, gerade wegen der großen Blenden, zu puppenhafter Starre gezwungen.
Wieder sind es Klassiker von Bach bis Schubert, die umflorte Blicke und beredtes Schweigen untermalen, das Sterben von Kindern und das Fallen von Soldaten in der Schlacht. Thackerays Sitten-Epistel vom einfachen Mann, der zu hoch griff, dient dabei nur als Index für erlesen arrangierte Tableaus. Während alle Welt am Vietnam-Trauma kaute, lieferte Kubrick einen alten Meister.
Alle seine Filme haben diese olympische Geste. Wie Goethe das Märchen, die Novelle, den Roman schrieb, so schien auch Kubrick von dem Ehrgeiz beseelt zu sein, ganzen Genres in jeweils einem einzigen Film endgültige Form zu geben - also den Kriegsfilm, den Weltraumfilm, den Kostümfilm schlechthin zu schaffen. Und mit "Shining" drehte er 1980, nach einer Vorlage Stephen Kings, den Horrorfilm.
"Shining" bezieht seine Gruselwirkung nicht aus Monstereffekten, sondern aus dem leisen Abkippen in den Wahn - was könnte entsetzlicher sein als die Entdeckung, daß ein Schriftsteller in den Wochen seiner Winter-Klausur auf Hunderten von Seiten nur diesen einen Satz zu Papier gebracht hat: "Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen"? Und was entsetzlicher, wenn sich sinnlose Wand-Zeichen in einem Badezimmerspiegel plötzlich zum Wort "Mörder" fügen?
Wieder ist es eine technische Kubrick-Erfindung, die dem Film seinen eigenen Stil verleiht, einen düsteren Sog - nur mit einer "Steadicam", einer Kamera mit Körperstativ, ließen sich all diese Jagden durch verlassene Korridore und verschneite Labyrinthe so hypnotisch in Szene setzen.
Jack Nicholson, der eine der besten Leistungen seiner Karriere ablieferte, machte dem Regisseur ein zweischneidiges Kompliment: "Stanley versteht sich besonders gut auf den Ton - aber das tun eine Menge anderer Regisseure auch. Stanley hingegen ist auch gut, wenn es darum geht, einen neuen Galgen fürs Mikro zu entwerfen. Und er ist gut, was die Farbe des Mikros angeht; und er ist gut, was den Händler angeht, von dem er das Mikro gekauft hat." Kurz: Stanley Kubrick, sagte Nicholson, ist ein verdammter Kontroll-Freak.
Erneut sollten Jahre vergehen, bis der Meister vors Publikum trat. In den Händen diesmal: den Vietnam-Film. Den was? Man schrieb mittlerweile 1987, und der Vietnam-Topos war zertrampelt wie eine Bundesgartenschau kurz vor Torschluß. Sicher führte "Full Metal Jacket" eindrucksvoll die Abrichtung des Rekruten zur Tötungsmaschine vor, zeigte die Bestialität des Krieges unter den Bedingungen des Häuserkampfes. Dennoch klangen die Komplimente der Kritik enttäuscht - neben Francis Ford Coppolas Delirien in "Apocalypse Now" und Michael Ciminos Exzessen in "The Deer Hunter" war Kubrick nur ein kaltes, brillantes Kunststück gelungen. Zum erstenmal hatte Kubrick nicht das Rad neu erfunden, sondern nur einen guten Film gedreht. In seiner persönlichen Zeugnis-Ordnung hieß das: Sechs, setzen.
Fast zehn Jahre lang saß er, wog Stoffe und Projekte, bis vor drei Jahren durchsickerte: Kubrick arbeitet an einem Neuen. Diesmal: der Psychothriller, nach Schnitzlers erotischer "Traumnovelle". Wäre es nicht schön, soll Kubrick einen Freund nach der Ansicht einiger Pornofilme gefragt haben, wenn so was ein Künstler mit erstklassigen Schauspielern drehen würde?
Wenn auch die Filmjournalisten immer unverhohlener über den alternden Sonderling spöttelten - grausame Könige, die Schwäche zeigen, werden grausam abgeräumt -, hatte Kubricks Nimbus unter Schauspielern offenbar nicht gelitten: Hollywoods Traumpaar Tom Cruise und Nicole Kidman hatte ihm für dieses Projekt ohne zu zögern seine Zeit verpfändet, viel Zeit - denn darum geht es bei Kubrick immer. "Es gibt Dinge", meinte Cruise, der im Schnitt 20 Millionen pro Film kassiert, "die man nicht des Geldes wegen tut." Und zu denen gehört ein Kubrick-Film.
Fast zwei Jahre dauerte es, dieses Schachspiel sexueller Obsessionen in den Londoner Studios aufzuzeichnen - die längste Drehzeit ihrer Geschichte. Zwei Jahre, in denen Cruise alle anderen Angebote ablehnte, seine Kinder britischen Akzent annahmen, Hollywood-Star Harvey Keitel aufgab und Kollegin Jennifer Jason Leigh rausgeschmissen wurde, nachdem sie aus Termingründen nicht am Neudreh einer Szene mitwirken konnte. Nicht nur das. Alle ihre Szenen wurden mit einer anderen Darstellerin neu aufgenommen - der wütende Meister hatte sie aus seinem Film getilgt, hatte sie ausgelöscht.
Zwei Tage nach seinem Tod war eine Kopie von "Eyes Wide Shut" den Studiobossen vorgeführt worden. Offenbar zu ihrer Zufriedenheit. Nun läuft der Countdown. Es wird der letzte dieser Art sein. Schade - keinem wird je wieder erlaubt sein, mit solchem Einsatz zu spielen.
Aber sitzen wir nicht immer noch in unserem Wallace-Film? Da ist es doch durchaus möglich, daß sich während der Testamentseröffnung die geheime Tapetentür öffnet. Und plötzlich steht der großartige Alte im Raum und lächelt kalt auf die Erben hinab, und alles war nur ein raffiniertes Spiel. Also: Augen weit auf!
Von Matthias Matussek

DER SPIEGEL 11/1999
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