22.03.1999

TENNISShow, Satz und Sieg

Die Schwestern Venus und Serena Williams drängen mit ihrem Power-Stil und einem perfekten Image an die Spitze der Weltrangliste: Sie sind schwarz und kommen aus dem Ghetto - und von den Konkurrentinnen werden sie gehaßt.
Es ist Zeit, sagt der Schiedsrichter, das Spiel kann beginnen. Wie immer macht Venus Williams den ersten Big point bereits vor dem ersten Aufschlag: Sie führt ihren neuesten Einteiler vor.
Das wespengelbe Tenniskleid, das unter der Trainingsjacke zum Vorschein kommt, ist sehr knapp, sehr eng, sehr raffiniert und offensichtlich auch sehr bewegend. Selbst die Herrschaften in den teuren Logen der Eilenriedehalle von Hannover johlen enthemmt und trampeln mit den Füßen, als Venus Williams auf das Feld stolziert.
Nur eine ist nicht amüsiert. Steffi Graf, die Gegnerin des Tennis-Models, steht bereits eine kleine Ewigkeit an der Grundlinie. Mit beiden Händen nestelt sie an ihrem Pferdeschwanz herum, und nun will sie anfangen; sie pflegt seit 15 Jahren das Tempo vorzugeben. Diesmal aber muß sie warten, und dann verliert sie das Match.
Die Zeitenwende im Frauentennis ist vollzogen. Steffi Graf, 29, ist nur noch da, nicht mehr oben. Die Zukunft ist jung und wild - und in die Spitze der Bewegung haben sich die Williams-Schwestern aus den USA katapultiert, deren Körper Muskelpakete sind, deren Köpfe kunstvoller Perlenschmuck ziert und denen die Fachwelt Grandioses prophezeit: Bald sollen sie die Weltrangliste anführen.
Der Stil der Power-Girls aus Nordamerika ist schon jetzt wegweisend. Wer modern sein will im Frauentennis, drischt gegen den Filzball wie ein Mann, hat Egomanie zum Lebensprinzip erhoben und ist keiner noch so schrägen Selbstdarstellung abgeneigt - Show, Satz und Sieg Williams.
Gewinnen reicht nicht mehr, um richtig reich zu werden. Als vor Jahren die Sponsoren des Damentennis absprangen und die Quoten fielen, begriffen die jüngsten Spielerinnen zuerst, daß sie gute Geschichten erzählen müssen, um interessant zu werden.
Seitdem mimt die Schweizerin Martina Hingis, 18, aus dem Örtchen Trübbach die pferdeliebende Unschuld vom Lande; und die Russin Anna Kournikowa, 17, widmet sich mit Hingabe der Rolle der Center-Court-Lolita. Doch keine kann mithalten mit der Story der Geschwister Williams. Denn die kommen aus dem Ghetto und sind die einzigen Schwarzen in der Elite des weißen Sports. Nun mischen sie das Establishment auf.
Venus, 18, hat sich mit Siegen wie vor vier Wochen in Hannover gegen Graf bereits auf Position 6 der Weltbestenliste vorgeprügelt, Tendenz steigend. Vorige Woche reiste sie nach Key Biscayne (Florida), um ihren Titel zu verteidigen. Serena, 17, momentan auf Platz 16 notiert, gewann in diesem Jahr ihre ersten beiden Turniere, zuletzt vor einer Woche gegen Graf in Indian Wells.
Die letzte Stufe, so verkündet Venus, werde nach Plan im Jahr 2000 erklommen: "Dann führe ich die Weltrangliste an - und meine einzige wirkliche Rivalin wird meine Schwester sein." Ihr Aussehen, ihr schnoddriger Akzent, ihr kreischender Witz machen sie in der keimfreien Welt des Tennis schon jetzt zu Superstars.
Venus, die Gedämpftere der beiden, zitiert gern Sinnsprüche, die sie an ihre Herkunft erinnern. Einer davon lautet: "Egal, wo du herkommst - du mußt es in deinem Herzen tragen, daß du stark bist." Ein anderer: "Das Leben ist hart - aber ich erwarte nicht, daß die Dinge einfach sind." Schillernd sind nicht ihre Interviews; da wirkt sie, als bete sie Glaubensbekenntnisse herunter. Schillernd ist ihr Auftritt.
In Hannover haben die beiden Schwestern für 10 000 Mark Schmuck gekauft. Dann hat Venus sich umgezogen. Und nun sitzt sie mit Hunderten weißer Perlen im Haar, mit goldenen Ringen am Schlagarm und mit einem hautengen Trainingsdreß in einem schäbigen Hotelfrühstücksraum und erzählt ihr Märchen.
Sie berichtet von ihrem Vater Richard Williams, 56, den sie für den Antreiber der steilen Karrieren hält. Daddy ist ein Mann, der heute dies und morgen das Gegenteil verkündet, beides mit gleichem Pathos. So mixt er Dichtung und Wahrheit, und irgendwann entstand sein genialer Slogan: "Cinderellas aus dem Ghetto".
Jahrelang hatte sich Richard Williams durchs Leben geschlagen. Von Shreveport (Louisiana), wo seine Mutter als Baumwollpflückerin arbeitete, zog es ihn nach Los Angeles; er schlief im Freien, ehe er einen kleinen Wachdienst gründete; und er heiratete Oracene, eine Krankenschwester, die er in einer Kirche kennengelernt hatte.
Das Märchen beginnt, als Williams im Jahr 1979 vor dem Fernseher hockt. Eine Tennisspielerin erhält nach einem Turniersieg einen Scheck über 48 000 Dollar, und Williams, der seinen Augen kaum traut, ist angetan von dem Gedanken, daß dies nicht der schlechteste Weg sei, zu Wohlstand und Ruhm zu kommen. Daher beschließt er, fortan Tennisstars zu züchten.
So funktioniert Fortschritt im Spitzensport. Peter Graf entwarf Steffis Karriere erst, als die bereits laufen konnte. Vater Williams steigt mit seinem Konzept schon zum Zeugungsakt ins Ehebett. Bald stehen zwei Töchter für das einzigartige Experiment zur Verfügung: Venus und Serena.
Doch noch ist das Geld knapp, und die Familie lebt in Compton in einem grünen Haus am Rand des Dominguez Park. Compton, eine Stadt im Großraum Los Angeles, ist ein ziemlich mieses Pflaster: In zwölf Monaten zählten die Cops 78 Morde. Der öffentliche Tennisplatz gehört zum Revier von "Leutnant Kool-Aid" und seiner Gang. Venus ist vier Jahre alt, als sie zum erstenmal dort spielt: "Weil Daddy es so wollte."
Daddy zahlt Schutzgeld, damit beim Training kein Blutbad geschieht. Er bringt Venus und Serena bei, bäuchlings in Sicherheit zu robben, wenn die Drogendealer ihren Streit mit der Knarre austragen.
Den "East Compton Hills Country Club", wie er gern spöttelt, erklärt Richard Williams später zur Schule fürs Leben: "Wir kommen aus dem Ghetto - Leuten aus dem Ghetto ist nichts fremd." Und Kinder aus dem Ghetto sind hart im Nehmen. "Wenn ich weinte", erzählt Venus, "dann ließen sie mich weinen und sagten: 'Hey, du mußt stärker sein.'"
Vater Williams ist Autodidakt, der bis zum 39. Lebensjahr von Tennis keine Ahnung hatte; was er die Mädchen lehrt, entnimmt er einer Do-it-yourself-Anleitung von Arthur Ashe - der ist schwarz wie er und außerdem Wimbledonsieger.
Die besonderen Fähigkeiten der gedrillten Schwestern sprechen sich herum. Jimmy Evert, der Vater der berühmten Chris, trainiert mit Venus und staunt: "Sie spielt Volleys, die andere Kinder in dem Alter nicht spielen." Und Pete Fischer, der Mentor von Pete Sampras, schwärmt: "Venus ist wunderbar zu trainieren. Sie hört zu, sie ist wahnsinnig konzentriert bei der Arbeit." Das war sie immer.
Denn "seit wir geboren wurden", so Venus, "wurde uns Disziplin eingeimpft. Ich mußte immer das machen, was man mir sagte". Es ist die schlichte, alte Pädagogik der Vorkriegszeit: "Wenn du tust, was dir gesagt wird, kommt am Ende das Beste dabei heraus." Der Beweis sind natürlich Siege: Im Kid's Circuit spielt die elfjährige Venus 63 Matches gegen Gleichaltrige, und 63mal gewinnt sie.
Das ist der Zeitpunkt, zu dem Richard Williams sich entschließt, die Kunde von seinen zwei Wunderkindern in die Welt tragen zu lassen. "Sports Illustrated" ist vor Ort, und sogar die "New York Times" macht sich schlaue Gedanken.
Nicht alle, die die Stücke von den programmierten Heroinnen lesen, lassen sich blenden. Der ehemalige Daviscup-Spieler Dennis Ralston fragt: "Wie soll Venus irgend etwas genießen, was eine Zehnjährige genießen sollte?" Venus selbst meint allerdings, sie habe ohnehin nur "die Comics im Fernsehen am Nachmittag" verpaßt.
Und wen interessiert Kritik überhaupt bei diesen Perspektiven? Ein großgewachsener Impresario mit getönten Brillengläsern und Igelfrisur macht den Williams' seine Aufwartung. Er fährt mit einer dicken Limousine in Compton vor, chauffiert die gesamte Bagage in ein Restaurant in L. A. und schwadroniert Salbungsvolles über Black Power. Es ist Don King, einer der ganz Gewieften, wenn es im Boxsport Dollarmillionen abzuzapfen gibt.
Doch Daddy ist nicht überzeugt. Auch die Emissäre der Agenturen IMG, Proserv und Advantage, die sich um Venus und Serena reißen, läßt er abblitzen: "Sie sehen die beiden als Dollarzeichen."
Williams vertraut die Rechte an seinen Töchtern Keven Davis an, einem unbekannten Anwalt aus Seattle, und Larry Bailey, einem unbekannten Steuerberater aus Oakland. "Ihnen geht es um unsere Familie", so Williams, "nicht um unser Geld."
Und als Venus und Serena für den Trainer-Vater zu spielstark werden, ernennt er Rick Macci, der eine renommierte Tennis-Akademie in Florida führt, zu ihrem Coach auf Probe. Zunächst muß Macci ein penibles Vorstellungsprocedere über sich ergehen lassen. Williams zeichnet Trainingsstunden und Gespräche auf. Das Material läßt er von einem Psychologen analysieren. "Ich wollte nur wissen, ob dieser Mann log oder aufrichtig war", sagt er, "schließlich sollte er ein Teil unserer Familie werden."
Venus ist elf, als die Familie nach Florida umzieht. In den kommenden vier Jahren trainieren die zwei Mädchen sechs Tage pro Woche, sechs Stunden pro Tag. Sie messen sich mit hart schlagenden Männern, arbeiten mit einem Profiboxer, lernen Taekwondo, spielen Football - nur die Turniere des Junior World Circuit meiden sie.
Trainer Macci registriert nach zwei Jahren Fortbildung unter den Bedingungen einer Isolationshaft mit Schaudern: "Die Art und Weise, wie Venus und Serena gegeneinander spielen, sieht nach Straßenkampf aus." Macci beharrt auf Turnierteilnahmen, doch Vater Richard bleibt stur. Er fürchtet, seine Töchter könnten ähnlich scheitern wie die frühzeitig gestrandeten Wunderkinder Andrea Jaeger, Tracy Austin oder Jennifer Capriati.
Also liegt es an Venus, gegen ihre Eltern durchzusetzen, daß sie im Oktober 1994 in Oakland ihr erstes Profiturnier spielt. Ihr Vater opponiert, aber nur ein bißchen, denn er ist wechselhaft, "wie der Wind", so Venus, könne er seine Richtung ändern.
Da ist etwas dran. Bereits nach ihrer Turnier-Premiere, die in Runde zwei beendet ist, unterzeichnet Richard Williams, dem es immer um "Liebe und nicht um Geld" ging, einen hochdotierten Werbevertrag mit Reebok. Drei Millionen Dollar jährlich sind dem Sportartikelhersteller die Werberechte an dem 14jährigen Neuling wert.
Sich selbst läßt Vater Williams fortan von einem Psychologen überwachen. Das Problem: Papi ist cholerisch. Der Experte empfiehlt Distanz, was allen Beteiligten logisch erscheint. Williams sagt seiner Tochter, sie solle künftig "für sich spielen und für ihren Hund", und außerdem geißelt er sich: "Väter sind schlecht für das Tennis."
Das ist die Erkenntnis, die den Unterschied zu all den gebrochenen Mädchen ausmacht. Peter Graf, Stefano Capriati oder Jim Pierce haben die Karrieren ihrer Töchter erst gefördert und dann blockiert. Richard Williams dagegen gelingt der Absprung; er gibt seine Kinder frei.
Seitdem führt seine Frau Oracene die Entourage an. Die zeigt sich zwar sanfter als er bei Zurufen ("Erinnerst du dich ans Training, Venus?"), hält aber fest an der Wagenburgmentalität des Williams-Clans, der vornehmlich aus Schwarzen besteht. "Die beiden sollen sich unter ihren eigenen Leuten wohl fühlen", sagt sie, "du kannst das in dieser Welt nicht vergessen."
Rassismus ist allgegenwärtig im weißen Sport Tennis. Früh müssen Venus und Serena hören, daß sich die Eltern ihrer Gegnerinnen empören: "Wie konntest du gegen die kleinen Nigger verlieren?" "Es gab diese Trennung", sagt Venus, "die Weißen hatten sogar eigene Duschen."
Zudem grenzt die Williams-Family sich wegen ihres Glaubens ab. Sie sind Zeugen Jehovas und wollen unter sich bleiben. "Ich möchte wirklich nicht", verfügt der Vater, "daß sie Freunde außerhalb der Familie haben." Wer hat Jennifer Capriati mit Marihuana versorgt? Freunde, eben.
Der etablierte Tennisbetrieb grollt. "Venus scheint mit niemandem von uns zu reden", mokiert sich beispielsweise Lindsay Davenport, "einmal habe ich sie gegrüßt, und sie sagte nur ,puuuh'." Immerhin, Venus kann das begründen. "Wir sind definitiv anders als der Rest. Wir sind süße Mädchen, spielen gut, jeder schaut uns zu." Und wer will schon Lindsay Davenport sehen?
Gelegentlich verschärft sich der Tonfall. Als die US-Amerikanerin Brenda Schultz-McCarthy ihrer Kontrahentin Venus Williams die Hand schütteln will, zischt die: "Faß mich nicht an!" Ähnlich ergeht es der Französin Alexia Dechaume nach einem Sieg gegen Serena in Indian Wells 1997. Beim Handschlag raunzt Williams, die jüngere: "Nächstes Mal krieg' ich dich!"
Und als bei den U. S. Open 1997 die Rumänin Irena Spirlea mit Venus zusammenstößt, poltert der Papa: "Spirlea ist ein weißer, fetter, großer, häßlicher Truthahn."
Natürlich ist die Konkurrenz froh über jede Pleite der ungeliebten Schwestern. Als die Polin Magdalena Grzybowska 1997 in der ersten Runde von Wimbledon Venus Williams schlägt, kann sie sich vor Gratulationen kaum retten. Grzybowska: "Es war wirklich lustig."
Die meistbeklatschte Variante ist die, daß eine Schwester die andere aus dem Wettbewerb befördert wie letztes Jahr in Melbourne. Doch die wird sich, außer bei Grand Slams, nicht wiederholen. Weil die Williams-Clique "immer zusammensteht und wir uns gegenseitig helfen", beschloß der Familienrat: Wo die eine auftritt, schaut die andere künftig zu.
KLAUS BRINKBÄUMER, MICHAEL WULZINGER
Von Klaus Brinkbäumer und Michael Wulzinger

DER SPIEGEL 12/1999
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