16.09.2013

Kurt Beck

Kurt Beck, 64, Ministerpräsident a. D. von Rheinland-Pfalz, feiert ein Comeback als Romanfigur. Sein früherer politischer Widersacher, der langjährige CDU-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Johannes Gerster, hat in seinem Krimi "Bombenstimmung am Rosenmontag" dem SPD-Mann Beck ein literarisches Denkmal gesetzt. In Gersters Buch, das Ende September erscheint, droht der Rosenmontagszug in Mainz nach einer Reihe von Bombenanschlägen zu scheitern. Ministerpräsident "Kurt Speck" macht das Schicksal der Jecken zur Chefsache, Zweifel über seine Zuständigkeit wischt Speck vom Kabinettstisch: "Jedes Mitglied meiner Regierung ist in jeder Sach- und Lebenslage kompetent und für alles und jeden zuständig." Neben Beck karikiert der Autor Gerster auch die derzeit regierende Ministerpräsidentin Malu Dreyer als "Madu Leyer" und Justizminister Jochen Hartloff als Minister "Weichloff", "der nach einer in den Sand gesetzten Justizreform eher geduldet als geschätzt" werde. Gerster, Ex-Innenpolitiker und Ex-Generalfeldmarschall des Fastnachtsvereins "Mainzer Ranzengarde", sieht sich als idealen Autor: "Ich bin Insider sowohl in der Fassenachtsszene als auch in Sicherheitskreisen."

DER SPIEGEL 38/2013
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