14.10.2013

ÄGYPTENDas Gewaltlabor

Der Sinai ist Urlaubsparadies und zugleich Rückzugsgebiet für Dschihadisten und Gangsterbanden. Jetzt versuchen Armee und Polizei, die Halbinsel zurückzuerobern - ihre Chancen stehen schlecht.
Am Tag seiner Flucht packte Hussein Gilbana, der Lagerverwalter, seine fünf besten Hemden und Hosen in einen schwarzen Koffer, dazu Bücher, Fotos. Er umarmte seine Frau, er küsste den fünf Jahre alten Omar und den kleinen Assar.
Er komme bald wieder, erklärte er seinen Kindern, er werde sie so schnell wie möglich in ein neues Heim holen. Dann stieg er in seinen betagten Fiat und fuhr davon, weg aus al-Arisch, er verließ den Sinai, seine Heimat, die er inzwischen hasste.
"Signa", Gefängnis, so hatten Hussein und seine Frau ihre Stadt zuletzt immer genannt - Arisch, Küstenort auf dem Sinai, wurde militärisch abgeriegelt.
Hussein und seine Frau hatten erleben müssen, wie Eindringlinge nach Arisch gekommen waren: Kleinkriminelle, Islamisten, entlassene Schwerverbrecher. Die beiden hatten mitbekommen, wie sie die Stadt zu übernehmen versuchten, wie die ägyptische Staatsgewalt reagierte, mit brachialer Gewalt. Sie hätten zwei Arten von Mördern kennengelernt, sagt Hussein, "Mörder mit langen Bärten und Mörder in polierten Soldatenstiefeln".
Hussein ist 32 Jahre alt, schlank, lebhaft. Er stammt aus dem Sinai, gehört den Aulad-Sulaiman an, einem Beduinenstamm. Das Leben in Arisch war nicht übel, er arbeitete als Lagerverwalter in einer Zementfabrik, verdiente gut. Aber dann sei seine Stadt zum Kriegsgebiet geworden, sagt Hussein.
Ägypten versinkt seit dem Militärputsch im Juli in Gewalt, aber nirgendwo im Land wird der Kampf erbitterter und grausamer geführt als auf dem Sinai, der biblischen Halbinsel, etwa so groß wie Bayern.
Der Sinai ist das Gewaltlabor, die Testzone; denn hier muss das Militär beweisen, dass es wenigstens Recht und Ordnung herstellen kann, wenn es schon die demokratisch gewählte Islamisten-Regierung unter Mohammed Mursi beseitigt hat. Die Generäle müssen zeigen, dass sie das Land retten können. Und zwar bald, sonst verliert die Mehrheit der Ägypter den letzten Rest an Vertrauen; und die Verbündeten ebenso.
Und dass es nicht gut aussieht, zeigt die vergangene Woche: In der Innenstadt von al-Tur, Sitz des Gouvernements Süd-Sinai, explodierte am Montag vor dem Polizeigebäude eine Autobombe. Die Splitter, berichteten ägyptische Medien, hätten die Fassade des Hauses über vier Stockwerke hin aufgeschlitzt. Vier Polizisten wurden getötet, 48 Menschen verwundet.
Am selben Tag überfielen Bewaffnete eine Armee-Patrouille nahe am Suezkanal, ebenfalls auf dem Sinai. Nur drei Tage später, am vergangenen Donnerstag, jagte an einem Checkpoint außerhalb von Arisch ein Selbstmordattentäter sich und seinen Wagen in die Luft und tötete dabei drei Soldaten und einen Polizisten. Zuvor hatte es einen Anschlag auf die Geheimdienstzentrale in Rafah gegeben, der sechs Menschen das Leben kostete.
In Kairo war der ägyptische Innenminister Mohammed Ibrahim nur knapp einer Autobombe entgangen. Verantwortlich wahrscheinlich: die islamistische Terrorgruppe "Ansar Bait al-Makdis", die überall in Ägypten auftritt, ihren Sitz aber hat sie auf dem Sinai.
Der Sinai: ein auf der Spitze stehendes Dreieck, schroff und wüstenrau im Landesinneren, aber mit den schönsten Küsten des Orients. Im Westen liegt der Golf von Suez, im Osten der Golf von Akaba, im Norden das Mittelmeer. Auf dem Sinai steht das Katharinenkloster, eines der ältesten Klöster der Christenheit - hier soll Moses Gesetzestafeln und Gebote empfangen haben.
Der Sinai war Beduinengebiet, seit Jahrtausenden. Die Beduinen sind ein zäher Menschenschlag, nominell zwar ägyptisch, aber ihre Loyalität gehörte dem Stamm, nicht einem abstrakten Staat, der wenig bis nichts für sie tat. Die Sinai-Beduinen lebten ein freies Leben, wenn sie auch arm waren.
Bis die Touristen kamen.
Es war Mitte der neunziger Jahre, als Engländer, Franzosen, Deutsche den Süden des Sinai so richtig entdeckten. Nur wenige Flugstunden vom verregneten Frankfurt entfernt war hier ein Paradies für Badeurlauber und Hobbytaucher: das Wasser klar, leuchtend die Korallenriffe. Allein in Scharm al-Scheich stieg die Zahl der Touristen zwischen 1990 und 2000 von 60 000 Besuchern auf 1,7 Millionen Urlauber. Hunderte Hotels wurden gebaut, vor allem im Süden. Unterdessen bahnten sich im Norden Entwicklungen an, die mit Korallen und Kultur wenig zu tun hatten.
Das Jahr 2010 wurde als Rekordjahr gefeiert. Aber dann kam die Revolution, und sie wirkte wie ein Brandbeschleuniger - der Sinai wurde praktisch zur rechtsfreien Zone.
Touristen blieben weg, Schmuggler und Schlepper, Drogenhändler und Dschihadisten übernahmen. Seit dem Sommer dieses Jahres, seit Präsident Mursis Entmachtung, versuchen Armee, Polizei und Sondereinheiten, die Halbinsel zurückzuerobern.
Noch im September hatte die Regierung erklärt, die Lage im Süd-Sinai sei stabil. Ägyptische Tourismus-Lobbyisten drängten die Europäer, ihre Reisewarnungen für die Badeorte am Roten Meer zurückzunehmen - doch dann kam die Serie von Anschlägen der vergangenen Woche im Norden, die Hoffnungen dürften sich vorerst erledigt haben.
Den Sinai zu befrieden scheint im Moment unmöglich. Das weiß kaum einer besser als Oberst Ahmed Mohammed Ali.
Der Offizier sitzt in einem Palast in Kairo, er trägt Kampfuniform, die Stiefel glänzen, er trinkt roten Saft. Der Sessel, in dem er sitzt, befindet sich in einem Besprechungszimmer voller Samt, Kristall und Brokat. Oberst Ali gehört zum Stab des Militärchefs General Abd al-Fattah al-Sisi.
Seit 2005, sagt Oberst Ali, seien die Dschihadisten auf die Halbinsel gekommen, teilweise aus dem Sudan, auch durch die Schmuggeltunnel, die den Sinai mit dem Gaza-Streifen verbinden. Sie seien vor allem in drei Städten untergeschlüpft, in Scheich Suwaid, Rafah und Arisch - jener Stadt, aus der Lagerverwalter Hussein floh.
In diesen drei Städten und in etwa 15 umliegenden Dörfern des Nord-Sinai hätten die Gruppen ihre Verstecke, von hier aus operierten sie. Neun Gruppen seien es, etwa 1200 Kämpfer, dazu etwa 7000 bis 10 000 Helfer. Es sei sehr schwer, aus der Bevölkerung Informationen zu bekommen. Die Leute hätten Angst.
Die Terroristen, sagt der Oberst, hätten eine Art Fatwa ausgesprochen, ein religiöses Dekret, obwohl sie dazu keineswegs die theologische Autorität besäßen. Gemäß dieser Pseudo-Fatwa seien alle Soldaten und Polizisten als Ungläubige anzusehen, man dürfe sie töten.
Die Terroristen hätten alle Arten leichter Bewaffnung, dazu Mörser, Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen. Jede Woche würden drei, vier große Waffenverstecke gefunden; es gebe aber noch viel mehr.
Der Terror- und Sinai-Experte Samir Ghattas, Leiter eines Think-Tanks aus Kairo, kann erklären, warum der Sinai wohl noch lange Zeit eine Kriegszone bleiben wird: Die traditionellen Stammesstrukturen seien zerstört, sagt Ghattas, sie seien ersetzt worden durch neue Machtzentren. Schuld daran seien die Tunnel.
Nach den Osloer Verträgen 1993 eröffnete Israel Vertretungen in verschiedenen arabischen Ländern. Ägyptens Diktator Husni Mubarak, so Ghattas, habe gefürchtet, die politische Monopolstellung als arabischer Verhandlungspartner Israels zu verlieren. Darum ließ er die Schmuggler gewähren - als Bedrohung für Israel, als Faustpfand für Ägypten, nämlich als Argument dafür, dass man immer schön mit ihm reden muss. Aber die Story gehe weiter, sagt Ghattas.
Durch den Schmuggel zwischen Ägypten und Gaza seien im vergangenen Jahrzehnt junge Männer zu viel Geld und Einfluss gekommen. Eine neue Elite sei aus dem Nichts entstanden: junge Warlords, die den traditionellen Status und die Autorität der Stammesältesten nicht mehr anerkennen würden. Zudem stärken die Tunnel die islamistische Hamas in Gaza.
Viele der Schmugglerkönige, so sieht es auch Oberst Ali, würden sich jetzt einen zusätzlichen religiösen Anstrich geben. "Etwas Dschihad-Kosmetik bringt ihnen, zusätzlich zu Geld und Waffen, auch noch Prestige und Rechtfertigung, sie lassen sich großspurig ,Emir' oder ,Prinz' nennen, sie spielen den islamistischen Befreier und fühlen sich toll."
Nach 2011, nach der Revolution, erzählt der Oberst, seien zudem die Gefängnisse gestürmt worden, in Wadi Natrun beispielsweise, Tura, al-Fajum. Viele befreite Kriminelle seien von dort auf den Sinai gegangen. Dann kam das Regime Mursi: Unter dessen Ägide wurden die Schmuggelgeschäfte Richtung Gaza-Streifen einfacher, weil Mursis Innenminister Armee und Polizei zurückpfiff.
Allerdings war das Militär immer stark genug; es hätte eingreifen können, wollte aber offenbar nicht.
Hussein Gilbana aus Arisch hatte Mohammed Mursi damals nicht gewählt. Aber man hätte ihn akzeptieren müssen, fand er, es war eine demokratische Wahl. Doch das Militär ergriff die Macht, die Gewalt eskalierte.
Es kamen viele Nächte, in denen Husseins Frau und er wach lagen, Schüsse hörten, über eine Flucht sprachen. Hier würden sie irgendwann zwischen die Fronten geraten.
Viele denken wie Hussein - für die Militärs rächt es sich nun, dass sie es während der Mubarak-Ära versäumt haben, bei den Leuten auf dem Sinai Vertrauen aufzubauen.
Auch die Mahnungen ihrer amerikanischen Verbündeten helfen ihnen wenig: Man müsse die Militärhilfe, bislang etwas mehr als eine Milliarde Dollar im Jahr, "rekalibrieren", so hieß es Mitte vergangener Woche in Washington. Viele Panzer und Helikopter werden wohl erst mal nicht kommen. Aber Unterstützung finden die Ägypter bei den Israelis. Deren mächtige Washingtoner Lobby setzte sich dafür ein, doch Geld und Waffen zu schicken - und tatsächlich bleibt die Militärunterstützung für den Sinai unangetastet. Wie die Millionen genau verwendet werden, erfährt die Öffentlichkeit nicht.
Es gehört zu den Eigenschaften dieses Sinai-Krieges, dass er im Verborgenen geführt wird. Journalisten können sich auf dem Sinai nur noch schwer bewegen. Sie müssen damit rechnen, von Dschihadisten erschossen oder entführt zu werden - und sie können sich schnell in einem Militärgefängnis wiederfinden.
So widerfuhr es neulich dem Reporter Ahmed Abu Deraa, 38, der für die angesehene Tageszeitung "Al-Masry Al-Youm" und verschiedene Fernsehsender arbeitet. "Während der Mubarak-Zeit litten wir unter dem Polizeistaat", sagt Abu Deraa, "aber jetzt ist alles noch schlimmer geworden."
Am 3. September hatte Abu Deraa Fotos von einer Moschee und drei Wohnhäusern in Arisch gemacht, die von Soldaten in Brand gesetzt worden waren. Ein ägyptischer Fernsehsender zeigte seine Bilder, begleitet von einem Interview mit dem Reporter, in dem dieser sagte, dass bei dem Angriff auch Zivilisten getroffen worden seien. Er wusste das, sagt Abu Deraa, weil auch ein entfernter Verwandter unter den Verletzten war.
Der Verwandte war in eine Kaserne in der Stadt gebracht worden. Als Abu Deraa ihn dort besuchen wollte, wurde er festgenommen. "Man warf mir vor, falsche Gerüchte verbreitet zu haben, die dem Militär schaden könnten."
Abu Deraa wurde in eine Zelle gebracht, fensterlos, 1,3 mal 2,3 Meter. Seine Familie durfte ihn nicht sehen; am elften Tag erst besuchte ihn ein Anwalt. "Zum Glück haben meine Kollegen und der Verband der Journalisten für mich protestiert", sagt Abu Deraa. Nach 30 Tagen in der Zelle wurde er von einem Militärgericht verurteilt: sechs Monate Haft auf Bewährung, eine Geldstrafe, 200 Pfund, 21,39 Euro. Am vorvergangenen Samstag kam er frei.
Er wolle weiter als Journalist arbeiten, sagt er, auch wenn es praktisch unmöglich geworden sei: "Die Lage im Sinai entwickelt sich von schlecht zu miserabel."
Und während Abu Deraa am vergangenen Freitagabend noch zu einem Termin des Journalistenverbands marschiert, um seine Freilassung zu feiern, ist Hussein Gilbana, der Lagerverwalter aus Arisch, in Kairo angekommen. Er hat den Schlüssel zu seiner neuen Wohnung abgeholt, sie liegt nicht weit vom Tahrir-Platz, außerdem günstig, 1100 Pfund Monatsmiete, rund 110 Euro. Er hat zwei kleine Betten für seine Jungs gekauft, ein Ehebett, einen Schrank, Lampen, Geschirr, einen Topf. Morgen fährt er zurück nach Arisch, auf den Sinai, um seine Familie herauszuholen.
Von Ralf Hoppe, Samiha Shafy und Daniel Steinvorth

DER SPIEGEL 42/2013
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