19.04.1999

SCHEINSELBSTÄNDIGKEITKurskorrektur in Bonn

Bundeskanzler Gerhard Schröder will das umstrittene Gesetz gegen die Scheinselbständigkeit korrigieren. Seit Anfang des Jahres gelten Freiberufler, die - wie etwa viele Fahrradkuriere - nur für einen Auftraggeber arbeiten und keine Angestellten haben, als "arbeitnehmerähnliche Selbständige" und müssen Sozialabgaben zahlen. Die neue Regelung schade ausgerechnet Existenzgründern, die von der neuen Regierung eigentlich unterstützt werden sollen, monierte Schröder. In der kommenden Woche soll sich eine Runde mit Schröder, Wirtschaftsminister Werner Müller, Arbeitsminister Walter Riester und den Fraktionschefs der Koalition über Verbesserungen verständigen. So könnten die Kriterien für Scheinselbständigkeit deutlich gelockert werden.

DER SPIEGEL 16/1999
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