16.12.2013

BriefeListenreich-unbeirrt

Nr. 50/2013, Mandela - 1918-2013
Man kann diesen großen Friedensstifter nur glorifizieren! Welch ein Leben für die Menschen aller Hautfarben. Wie viel Rückgrat, wie viel Altruismus, wie viel Bescheidenheit und Demut, welch eine nahezu bedingungslose Liebe zu den Menschen. Selbst die vielen Kerkerjahre vermochten seine menschliche Größe und seine Ideale nicht zu brechen. Er blieb bis ins hohe Alter seinen Grundsätzen treu und hat dies auch stets gegenüber jedermann vertreten. Die Welt wäre reicher, gerechter und friedlicher, würde sie über Staatenlenker seines Charismas verfügen.
Horst Winkler, Herne (NRW)
Brächte jede Nation so starke Politiker, wie es Nelson Mandela war, in Regierungsämter, könnten Rohstoffe und Arbeit weltweit gerecht verteilt werden. Dann sind wir eine Weltfamilie, die auch den kommenden Generationen das gönnt, was wir uns wünschen.
Martin Ramschulte, Schöppingen (NRW)
Dieser Mann hat sich bis ins hohe Alter hinein ohne jegliche Selbstbereicherung für andere Menschen, sein Vaterland, sein Volk - auch unter Gefahr für Leib und Leben - eingesetzt. Er hat im Laufe seines Lebens Höhen und Tiefen durchschritten, bis er sein Ziel erreicht hat. Mögen sich führende Politiker ein Beispiel an diesem Mann nehmen.
Detlef von Seggern, Pforzheim
Mandela ist das leuchtende Vorbild eines listenreich-unbeirrten Kämpfers für die Ideale der Freiheit, der Gleichheit und der Menschenwürde. Dieser mutige Visionär hatte zudem einen erstaunlichen Blick für die Realität und eine ungeheure Energie für ihre Transformation ins Bessere. Die Quellen seiner Motivation waren Mitleid, Stolz und Liebe. Welch ein Leben! Welch eine Leistung. Welch ein überzeugender Held!
Dr. Paul Fritz, Nürtingen (Bad.-Württ.)
Nahezu jeder große Staatsmann hat mindestens einen dunklen Fleck in seiner Biografie. Gerade Freiheitskämpfer haben oft auch Blut an ihren Händen. Mandela hingegen war ein Mann ohne solche Schatten! Sein gewaltloser Kampf und seine Fähigkeit zu vergeben waren ein einmaliges Beispiel, welches hoffentlich noch über Generationen nachwirken wird. Mit seinem Tod sind Südafrika, der ganze Schwarze Kontinent, ja die gesamte Welt ärmer und kälter geworden.
Martin Henniger, Potsdam
Der Nachruf auf den Jahrhundertpolitiker ist ehrlich und authentisch, hat doch der SPIEGEL für Mandela und seine Sache schon Partei ergriffen, als der jetzt Verstorbene noch auf Robben Island eingekerkert war. Von anderen, konservativen deutschen Gazetten ist der ANC lange Zeit als Terrororganisation diffamiert und das Apartheid-System als Bollwerk gegen die Ausbreitung des Kommunismus auf dem afrikanischen Kontinent verteidigt worden. Erst als der Wandel in Südafrika nicht mehr aufzuhalten war, haben manche Journalisten und Politiker(!) ihre Sympathie für Mandela entdeckt.
Uwe Tünnermann, Lemgo (NRW)
Vom politischen Gegner mundtot gemacht, hat er den Schwarzen in Südafrika das Leben zurückgegeben. Lassen wir seine Ideen in uns weiterleben.
Anne-Marie Hussein, Bottrop
Mandelas Name war auch ein Garant für Millioneneinnahmen aus Souvenirverkäufen. Das wissen auch seine Töchter und Enkel, die um sein lukratives Erbe zanken. Sie zeigen auf erschreckende Weise, dass sie nicht viel aus Mandelas Streben und Wirken gelernt haben, dass es mehr gibt, wofür es sich lohnt zu leben und zu sterben, und Höheres, was man erreichen kann, außer weltlichen Besitztümern.
Mathias Otto, Bad Zwesten (Hessen)

DER SPIEGEL 51/2013
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