16.12.2013

TROPENMEDIZINKein Impfstoff für WM-Touristen?

Viele Deutsche, die nach Afrika oder Südamerika reisen wollen, erleben gerade eine unangenehme Überraschung: Sie können die für etliche Zielländer vorgeschriebene Impfung gegen Gelbfieber nicht durchführen lassen - weil die Vakzine gegen die gefährliche Tropenkrankheit in Deutschland ausgegangen ist. Seit Oktober gibt es technische Probleme in der Produktionsstätte des Impfstoffs bei Lyon, die zur Firma Sanofi Pasteur MSD gehört. "Für uns ist das total übel und für alle Leute, die reisen wollen, auch nicht schön", sagt Unternehmenssprecherin Michaela Dworatzek. "Wir wissen nicht, wann wir den Impfstoff wieder liefern können." Wird der Engpass bis Juni nicht überwunden, könnte der Besuch der Fußball-WM in Brasilien zu einem Wagnis werden. Das Land verlangt bei Einreise zwar keine Impfung, allerdings ist sein größter Teil mit Gelbfiebermücken verseucht.

DER SPIEGEL 51/2013
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