16.12.2013

SENIORENDer Weisheit letzter Stuss

Altpolitiker wie Helmut Schmidt oder Hans-Dietrich Genscher kommentieren unablässig die Leistungen ihrer Nachfolger. Die Bürger bewundern sie dafür. Warum nur?
Neulich saßen Helmut Schmidt, 94, und Joschka Fischer, 65, im Büro des Altkanzlers in Hamburg beisammen und redeten darüber, wie der Euro zu retten sei. Die "Zeit" hatte zu einem Gespräch geladen, und die beiden waren sich rasch einig: Erstens müsse Angela Merkel sich an den alten Schulden der Krisenländer beteiligen und zweitens an den neuen. "Es wäre ein politischer Akt, der eine historische Dimension erreichen könnte", bemerkte Fischer. "Das wird sie beides aber nicht tun", sagte Schmidt. "Genau das wollte ich gerade sagen", erwiderte Fischer.
Das ist das Schöne, wenn Politiker im Ruhestand sich unterhalten: Es geht immer um die großen Themen, die Rettung der Welt oder zumindest Europas. Die Lösung ist immer ganz einfach. Doch den Nachfolgern fehlt leider der Mut, den Ratschlag der weisen Alten auch zu befolgen. "Die heutigen Politiker wollen wiedergewählt werden", schnaubt der Altkanzler. Derart profane Gedanken hatte Schmidt natürlich nie.
Schmidt gilt den Deutschen mittlerweile als ihr bedeutendster lebender Landsmann. Bei einer SPIEGEL-Umfrage nach moralischen Instanzen kam Schmidt auf Platz eins - weit vor Günter Grass und dem Papst.
Kleine Fehltritte werden ihm verziehen. In der vergangenen Woche erklärte er bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin das Europaparlament, die EU-Kommission und überhaupt alle europäischen Spitzenpolitiker für mehr oder weniger unfähig. Seit Winston Churchill und Charles de Gaulle sei die Qualität europäischer Staats- und Regierungschefs stetig gesunken, klagte Schmidt. Es zeugt nicht von Stilsicherheit, eine solche Suada ausgerechnet in Moskau loszulassen.
Schmidt ist der größte, aber beileibe nicht der einzige alte Besserwisser. Der Liberale Hans-Dietrich Genscher, 86, gehört genauso dazu wie der Grüne Fischer. Man begegnet ihnen auf den Interviewseiten der Zeitungen, auf Tagungen, in den Frühsendungen der Radioanstalten und den abendlichen Talkshows. Fast alle haben den Hype um die Alten schon mitgemacht, auch der SPIEGEL.
Nicht ganz klar ist, woher die Verehrung kommt. Ist es die Enttäuschung über die Politiker, die derzeit an der Macht sind? Ist es die Freude darüber, dass jemand jenseits der 90 bei wachem Verstand ist? Oder liegt es daran, dass Schmidt und Co. der Generation von heute etwas zu sagen haben?
Die Suche nach einer Antwort führt in den Münchner Stadtteil Harlaching. Villen stehen in üppigen Gärten, auf den Bürgersteigen parken dunkle Limousinen. Hier wohnt Hildegard Hamm-Brücher, die "große alte Dame der FDP" ("Süddeutsche Zeitung"). Um sie ist es stiller geworden in den vergangenen Jahren. Zu ihren Hochzeiten, also nach Ende der aktiven Laufbahn, meldete sie sich gern zu Wort. Ihre Spezialität war der hohe Ton, ihre Klage galt dem Niedergang der Moral und der politischen Klasse insgesamt.
Hamm-Brücher, eine geistig wache 92-Jährige, hat wohlwollend registriert, dass ihre Politikergeneration wieder hoch im Kurs steht. Sie hat auch eine Erklärung dafür: "Wir hatten alle eine klare Haltung zum Nationalsozialismus." Das ist zumindest eine interessante These. Haben Angela Merkel oder Sigmar Gabriel die nicht auch?
Hamm-Brücher denkt einen Moment nach: Da ist noch etwas. Früher hätten die Abgeordneten ihre Briefe noch selber beantwortet, sagt sie. Nie hätte sich jemand eine Reise bezahlen lassen, wie Christian Wulff zum Beispiel. "Wir waren einfach korrekter, wir waren skandalfrei." Und der Flick-Skandal in den achtziger Jahren? "Gut", sagt Hamm-Brücher, "aber die Moral war insgesamt höher."
In der FDP ist die Zahl derer, die hinterher alles vorher gewusst haben, besonders groß. Der Ehrenvorsitzende der Liberalen, Hans-Dietrich Genscher, war vom Wahldebakel der FDP bei der Bundestagswahl nicht überrascht. Dass es ein schlechtes Ergebnis geben würde, war ihm schon "zwei, drei Wochen vor der Wahl klar", wie er in seinem Arbeitszimmer in einem Bonner Sechziger-Jahre-Vorort erzählt. Er habe frühzeitig gewarnt. "Das galt übrigens auch bei Personalfragen."
Die Warnungen erfolgten natürlich nicht öffentlich, "das gehört sich nicht für einen ehemaligen Vorsitzenden." Anders als die öffentliche Abrechnung hinterher. Die Verantwortlichen können sich allerdings an interne Warnungen nicht erinnern. Dafür wissen sie noch genau, dass Genscher zunächst Guido Westerwelle als "richtigen Mann zur richtigen Zeit" lobte. Dessen Nachfolger Philipp Rösler bescheinigte Genscher, dieser sei "ein guter Mann". Seit Rösler ebenfalls Platz machen musste, findet er: "Lindner kann es."
Genscher ist nach wie vor beliebt. Er müsse sich immerzu neue gelbe Pullover besorgen, weil die bei Verlosungen oder auf Betriebsfesten weggingen wie warme Semmeln, erzählte er der "Bunten": "Die Leute wollen immer einen im typischen Genscher-Gelb."
Seine Popularität liegt vermutlich darin begründet, dass er schon immer da war. Für die Mehrzahl der Deutschen gehört er zum Grundinventar des eigenen Lebens. Es sagte selten etwas, woran man Anstoß nehmen könnte. "Deutschland muss europafähig bleiben", lautet ein typischer Genscher-Satz.
Als die FDP-Boygroup aus Rösler, Christian Lindner und Daniel Bahr im Jahr 2011 den langjährigen FDP-Vorsitzenden Westerwelle stürzte, war in der Partei klar, dass Genscher den Übergang moderieren müsse. Er sprach mit allen dreien unter vier Augen und riet jedem von ihnen, den Parteivorsitz zu übernehmen. Am Ende stieg ein Mann zum FDP-Chef auf, der Genschers Segen hatte. Es ging gar nicht anders.
Eine junge Partei wie die Grünen hat es naturgemäß schwerer, einen Vorrat an meckernden Alten aufzubauen. Dank Joschka Fischer haben die Grünen mittlerweile aufgeschlossen.
Kurz nach der Bundestagswahl erschien ein Aufsatz des früheren Außenministers in der "Süddeutschen Zeitung". Die Opposition habe "grottenschlecht" gearbeitet, schrieb er. Statt sich auf die Realität einzustellen, hätten die Grünen die Mehrheitsstimmung völlig verfehlt. Die Grünen waren bei der Bundestagswahl auf 8,4 Prozent der Stimmen gekommen. Fischers bestes Ergebnis lag immerhin 0,2 Prozentpunkte darüber. Das gilt unter den Altvordern offenbar als solide Basis, um den Nachfolgern Ratschläge zu erteilen.
Neulich hinterließ ein Mitarbeiter Fischers eine Nachricht in der SPIEGEL-Redaktion. Es gebe interessante Informationen über eine Reise Fischers nach Iran. Bis dato war von der Reise nur ein Schwächeanfall des Grünen-Politikers an die Öffentlichkeit gedrungen. Das ist in der Höhenluft Teherans auch schon drahtigeren Typen als Fischer passiert.
Die interessanten Informationen bestanden, kurz gefasst, aus dem Hinweis, dass Fischer beinahe Präsident Hassan Rohani und Außenminister Mohammed Sarif getroffen hätte, wenn der eine nicht terminlich verhindert und der andere nicht bei den Atomverhandlungen in Genf gewesen wäre. Bei diesen Verhandlungen sei übrigens just das Ergebnis herausgekommen, das Herr Fischer seit je für vernünftig gehalten habe. Man mag kaum an Zufall glauben.
Es reicht nicht, alt zu werden, um als weise zu gelten, niemand weiß das besser als Helmut Kohl, 83. Nach Beginn der Euro-Krise sezierte er die Außen- und Europapolitik Angela Merkels und kam zu dem Urteil: "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht alles verspielen."
Das war keck. Es war Kohl, der einer gemeinsamen Währung ohne eine politische Union zugestimmt hatte, weshalb das ganze Projekt heute bedroht ist. Wer als weiser Mahner wahrgenommen werden will, darf keine Angst haben, die Nachgeborenen für die Fehler zu kritisieren, die er selbst gemacht hat.
Kohl ist dennoch nicht in den Rang eines Elder Statesman aufgerückt. Das mag mit seinem Gesundheitszustand zusammenhängen, der sein Engagement hemmt, oder mit der Tatsache, dass es ein steiniger Weg ist vom Gesetzesbrecher zum moralischen Gewissen der Nation.
Vor einiger Zeit saß Helmut Schmidt vor Hunderten Zuschauern im Atrium der Allianz-Repräsentanz am Pariser Platz in Berlin und tat etwas Unerhörtes. Seine Hand fuhr in die Jackentasche, sie griff nach einer Schachtel auf dem Tisch, dann war es so weit: Helmut Schmidt zündete sich eine Zigarette an.
Gemurmel, Gestupse, leises Lachen im Publikum. In dem Gebäude herrscht selbstverständlich Rauchverbot. Wer an diesem Abend nach Gründen für die Beliebtheit Schmidts suchte, der landete schnell beim Rauchen. Eine Zigarette im Nichtraucherbereich - so etwas imponiert den Bürgern eines Landes, in dem jeder Gastwirt, der einen Heizpilz aufstellt, sich für das Schmelzen der Gletscher verantworten muss.
Vor lauter Begeisterung über so viel Kühnheit darf Schmidt Sätze sagen, die für jeden anderen den politischen Suizid bedeuten würden. Es ging um China, Schmidts Lieblingsland. Über dieses Thema dürfen seiner Meinung nach nur wenige reden: "Um etwas über China zu sagen, muss man erst einmal wissen, was war unter den Han, den Tang, den Ming, den Qing, man muss Laotse und Konfuzius gelesen haben."
Wenn man mit den Han, Tang und den anderen durch ist, gewinnt man einen ganz anderen Blick auf die chinesische Geschichte. Auf das Massaker am Platz des Himmlischen Friedens etwa, das nach Schätzungen des Roten Kreuzes 2600 Menschen das Leben kostete. Nach Schmidts Recherchen waren es deutlich weniger Tote. Und was sollte die chinesische Führung auch machen? "Sie wurden mit Steinen und Molotowcocktails angegriffen und haben sich gewehrt - mit den Waffen, die sie hatten." Das waren nun mal Panzer.
Täter dürfen bei Schmidt auf großes Verständnis hoffen. Mit den Opfern hat er es nicht so. Das Freiheitsstreben der Tibeter findet er verächtlich: "Sie sind es gewohnt, regiert zu werden." Bei den mehr als hundert Tibetern, die sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in den vergangenen Jahrzehnten selbst verbrannt haben, muss der Gewöhnungsprozess wohl schiefgelaufen sein.
Wie ist Schmidt mit solchen Ansichten zur moralischen Autorität aufgestiegen? Vielleicht ist es die knurrige Art, die kurzen, beiläufigen Sätze, die keinen Widerspruch zulassen, die seine Zuhörer begeistert. Schmidt konnte schon als Kanzler seinen Gesprächspartnern mit einem ungnädigen Brummen zu verstehen geben, dass er sie für Kretins hielt. Damals galt das als arrogant, heute gilt es als authentisch.
Man muss Widersprüche aushalten können, wenn man Helmut Schmidt verehrt. So wie die Kollegen der "Zeit", die jüngst für eine an Menschenrechten orientierte Außenpolitik plädierten - die "Diktatorenknutscherei" sei "unwürdig und zudem zwecklos".
"Zeit"-Mitherausgeber Schmidt erklärte derweil im Fernsehen, was er davon hält: "Es gibt die Menschenrechte nicht in der Bibel, es gibt sie auch nicht im Islam. Niemals hat die Vorstellung von Menschenrechten eine Rolle gespielt bei den Inkas in Lateinamerika, bei den Tolteken oder den Azteken, niemals bei den alten Ägyptern, niemals bei den alten Griechen, niemals bei den alten Römern." Und deshalb, so musste man ihn verstehen, solle man doch die Führungen in Moskau und Peking nicht mit dem Quatsch belästigen.
Schmidt ist wichtig für die "Zeit", seine Gesprächsbücher mit Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sind Bestseller. In der aktuellen Ausgabe des Blattes darf er einen brennenden Appell in die Welt hinausschicken: "Bremst die deutschen Waffenexporte." Das wäre noch glaubwürdiger gewesen, wenn Schmidt als Kanzler nicht das genaue Gegenteil betrieben hätte (siehe Grafik).
Schmidts Alter ist beim Prozess seiner Heiligwerdung nicht unwichtig. Es ist einerseits beeindruckend, dass ein bald 95-Jähriger noch so wach im Kopf ist. Andererseits rückt auch die Regierungszeit des Kanzlers Schmidt in immer weitere Ferne. Das macht es leichter, sie umzudeuten.
Es ist eine Weile her, da traf sich die Hautevolee der Außenpolitik zur Verleihung des Henry-Kissinger-Preises im Weltsaal des Auswärtigen Amtes. Der Namensgeber der Auszeichnung war gekommen, der Preisträger George P. Shultz, unter Ronald Reagan Außenminister der USA. Und natürlich Helmut Schmidt, der eine Laudatio auf Shultz hielt. Zwei Weltpolitiker und einer, der es gern gewesen wäre.
Kissinger war US-Sicherheitsberater und Außenminister, er hat Anfang der siebziger Jahre die Annäherung zwischen der Volksrepublik China und den USA angebahnt. Shultz hat dafür gekämpft, dass die USA den sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow als Reformer ernst nahmen. Er hat auf diese Weise zum Ende des Kalten Krieges beigetragen.
Helmut Schmidt hat keinen vergleichbaren Fußabdruck in der Weltgeschichte hinterlassen. Die Bundesrepublik war zu Zeiten seiner Kanzlerschaft nur ein teilsouveräner Staat. Schmidt musste nie die Frage beantworten, ob er Soldaten auf Auslandseinsätze schickt. Als er 1974 Kanzler wurde, war die Ostpolitik bereits eingeleitet und die deutsche Einheit noch Zukunftsmusik. Als er regierte, war außenpolitisch gerade nicht so viel los.
Im Weltsaal erfuhren die Zuhörer, dass das eine zu enge Sicht der Weltgeschichte ist. Schmidt enthüllte, dass er dem amerikanischen Präsidenten seinen Freund George überhaupt erst als Außenminister empfohlen habe. Ohne Schmidt kein Shultz, und wer weiß, ob dann der Eiserne Vorhang Europa nicht immer noch teilen würde.
Je länger Schmidts Kanzlerschaft zurückliegt, desto gewaltiger erscheint sie, nicht im Urteil der Historiker, aber der Bürger - und wohl auch in Schmidts Augen. Was stört es, wenn Fachleute wie der Geschichtswissenschaftler Gérard Bökenkamp über Schmidts Regierungszeit urteilen: "In der Frage der Devisenbewirtschaftung lag er falsch, seine Finanzpolitik war ein Desaster, seine Konjunkturpolitik blieb wirkungslos, seine Aussagen zur Inflation und Stabilität waren wechselhaft." Der Weltökonom Schmidt darf trotzdem über Angela Merkel sagen: "Das ist eine, die über Finanzen nicht Bescheid weiß, aber über sie verfügt."
Schmidts unerschütterliches Selbstbewusstsein imponiert den Deutschen. Womöglich schätzen sie ihn deswegen. Gedanklich steckt er noch immer in der Welt der späten siebziger Jahre, als Deutschland sich aus den globalen Kämpfen heraushielt, aber stets mit guten Ratschlägen zur Stelle war. US-Präsident Jimmy Carter war von Schmidt so genervt, dass er einen Emissär mit der Aufforderung zum Kanzler schicken wollte, "zur Abwechslung mal die Klappe zu halten".
Diesen Rat ignoriert Schmidt weiterhin. Mal empfiehlt er, Deutschland solle sich nicht in die Frage des iranischen Atomprogramms einmischen. Mal sagt er, die Kanzlerin sei teilweise selbst schuld, dass man sie im Ausland "mit einer Hakenkreuzbinde" zeige. Was er anders machen würde, sagt er nicht: "Ich will mich nicht in die Tagespolitik einmischen."
Soll man sich über sie ärgern, die Schmidts, Genschers und Fischers, die großen Besserwisser unserer Zeit? Das wäre ganz falsch. Ihr Beispiel zeigt, dass es auf dieser Welt eine zweite Chance gibt. Man kann sein Leben neu erfinden.
Peer Steinbrück wird seiner Partei vielleicht irgendwann vorhalten, dass sie keinen Wahlkampf kann. Der greise Guido Westerwelle könnte an die Deutschen appellieren, sie müssten in der Welt Verantwortung übernehmen. Und vielleicht wird Angela Merkel ihre Nachfolger mahnen, es gehe in der Politik nicht nur um Macht, sondern auch um Überzeugungen.
Dass all dies möglich ist, ist ein sehr tröstlicher Gedanke. ◆
Von Ralf Neukirch

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