06.01.2014

RUSSLAND„Die Bluthunde des Kreml“

Nach den Terroranschlägen von Wolgograd fürchtet Wladimir Putin um die Sicherheit der Olympischen Winterspiele in Sotschi. Elitekämpfer der „Speznas“-Truppen sollen Islamisten aus der Unruheregion Kaukasus in Schach halten.
Wenn Alexander Michailow über die Terrorgefahr bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi spricht, holt ihn die eigene Vergangenheit ein. "Meine Kameraden tun alles, um eine Tragödie wie damals zu vermeiden", sagt der Oberst einer Eliteeinheit des russischen Inlandsgeheimdienstes. "Es wäre eine Katastrophe für unser ganzes Land."
Michailow trägt Cowboystiefel, Jeans und Lederjacke. Alles in Schwarz, so wie seine Uniform und Gesichtsmaske in jener Herbstnacht vor elfeinhalb Jahren, als er beim Geiseldrama in einem Moskauer Musical-Theater einen Stoßtrupp kommandierte. Die Operation wurde zu einem Desaster, nach logistischen Fehlern starben mehr als 130 jener 900 Geiseln, die in der Hand tschetschenischer Islamisten waren. "Wir hätten Helden sein können", sagt Michailow, "stattdessen standen wir Russen vor der ganzen Welt als Idioten und Versager da."
So etwas soll sich nicht wiederholen, nicht in Moskau und schon gar nicht bei den Olympischen Winterspielen, die in vier Wochen beginnen. "Sotschi ist das eigentliche Ziel der Islamisten", fürchtet Michailow, "der Terror von Wolgograd ist wohl nur der Anfang."
In Wolgograd, dem früheren Stalingrad, starben in der vergangenen Woche bei zwei Sprengstoffanschlägen von Selbstmordattentätern 34 Menschen, 62 wurden verletzt. Präsident Wladimir Putin kündigte an, den "Kampf gegen Terroristen bis zu deren vollständiger Vernichtung fortzusetzen".
In Sotschi geht es um die Sicherheit von Sportlern und Zuschauern aus aller Welt, es geht auch um Putins Lieblingsprojekt, die teuersten Olympischen Spiele aller Zeiten - und damit um das Ansehen der nach neuer Größe strebenden östlichen Weltmacht.
Die Winterspiele nach Sotschi zu holen war von Anfang an riskant. In der Region östlich der Schwarzmeer-Stadt brodelt es seit langem. Immer wieder kommt es zu Ausschreitungen, prügeln sich Russen und Kaukasier. Die Provinzen Kabardino-Balkarien, Tschetschenien und Dagestan - nur 300 Kilometer von Sotschi entfernt - sind Operationsgebiet islamistischer Terroristen.
Im vergangenen Jahr erschütterten 33 Anschläge den Nordkaukasus, dabei starben allein seit Oktober 139 Menschen. Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates hatte Putin bereits im September zur Mobilisierung aller Kräfte aufgerufen, um die Sicherheit der Winterspiele zu garantieren.
Der Kreml bietet 50 000 Polizisten, Geheimdienstler und Soldaten auf. U-Boote patrouillieren vor der Schwarzmeerküste, Drohnen überwachen die Olympiastadt aus der Luft. Moderne S-400-Luftabwehrsysteme wurden in Stellung gebracht, sie sollen im Notfall gekaperte Flugzeuge vom Himmel holen.
Verbände der Truppen des Innenministeriums, landesweit 170 000 Mann stark, sollen insbesondere die Transportwege schützen und im Großraum Sotschi dafür sorgen, dass innerhalb weniger Minuten Elitesoldaten an jedem beliebigen Krisenort eintreffen können.
Das ist eine gewaltige Aufgabe: Die 400 000-Einwohner-Stadt Sotschi erstreckt sich entlang der Küste - und zwar auf über hundert Kilometern. Olympiastadion, Pressezentrum sowie die Hallen für Eishockey, Eisschnelllauf und Eiskunstlauf liegen am Meer. Eine 71 Kilometer lange neue Schnellzugstrecke führt von dort durch die Berge zu einem der beiden Olympiadörfer, zu Skipisten und Luxushotels - ein Alptraum aus Sicht von Sicherheitsexperten.
Eine entscheidende Rolle beim Schutz dieses schwer überschaubaren Terrains kommt den "Speznas"-Truppen zu, den legendären Eliteeinheiten von Armee, Geheimdiensten und Innenministerium. Ihre Kämpfer sehen sich auf Augenhöhe mit dem britischen SAS und den amerikanischen Navy Seals, die 2011 den Qaida-Führer Osama Bin Laden im pakistanischen Exil erschossen.
Die berühmteste Speznas-Einheit, Alexander Michailows Gruppe "Alpha", ist schon seit mehr als einem halben Jahr in Sotschi. Die Anti-Terror-Spezialisten durchkämmen Stadt, Olympiadörfer und Sportstätten nach Sprengstofffallen. Sie bereiten sich auf Blitzeinsätze und Geiselbefreiungen vor. "Wir haben hier Sicherheitsvorkehrungen wie sonst nur bei G-8-Gipfel-
treffen, wenn wir Putin, Obama, Merkel und Co. schützen", sagt ein Offizier.
Hauptgegner der Speznas-Kämpfer sind die Islamisten aus den Kaukasus-Provinzen. Die Terroristen dort streben unter ihrem Anführer Doku Umarow nach Unabhängigkeit von Moskau. Umarows Ziel ist ein islamisches Emirat Nordkaukasus, in dem die Gesetze der Scharia gelten sollen. Im Juli hat er seine Glaubensbrüder aufgerufen, die Winterspiele in Sotschi, "diesen teuflischen Tanz auf den Knochen unserer Vorfahren", durch Terrorakte zu verhindern.
Das Moskauer Innenministerium schätzt die Zahl der Untergrundkämpfer in der Region auf 600, organisiert in rund 40 Banden, verteilt über das Gebiet des Nordkaukasus. Im September verkündete der Inlandsgeheimdienst FSB, dass sich bis zu 400 weitere Extremisten aus dem Kaukasus zurzeit islamistischen Gruppen in Syrien angeschlossen hätten, die dort gegen Staatschef Baschar al-Assad kämpfen. Die Geheimdienstler überwachen alle Flug- und Reisebewegungen, um zu verhindern, dass diese Leute in den nächsten Wochen zum Terroreinsatz in Sotschi zurückkommen.
Wie sich die Elitesoldaten auf die Spiele vorbereiten, ist geheim. Sie müssen sich an ein Schweigegebot halten. Mit einigen von ihnen konnte der SPIEGEL trotzdem reden. Einer ist seit Wochen nach Sotschi abkommandiert. Seinen wahren Namen möchte er nicht gedruckt sehen, er nennt sich Wiktor. Er und seine Kameraden sollen verhindern, dass Terroristen über die Bergpässe aus den Unruheprovinzen in die Olympiastadt einsickern.
Wiktors bisherige Laufbahn steht für den Durchhaltewillen der Speznas. Bei einem Scharmützel in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny verlor er im September 2000 sein rechtes Auge. Der Scharfschütze bat seinen Kommandeur, im Dienst bleiben zu dürfen. Der ließ sich erweichen.
Fortan übte Wiktor jeden Tag stundenlang auf dem Schießstand, bis er die alte Treffsicherheit wiedererlangt hatte. Manchmal verschoss er tausend Patronen pro Tag. "Um Terroristen zu erledigen, darfst du nie aufgeben", sagt der Offizier. Er klingt dabei wie Präsident Putin, der schon im September 1999 vor seinem Einzug in den Kreml markig angekündigt hatte, "Terroristen notfalls auf dem Lokus kaltzumachen".
Doch Russland hat den Kampf gegen den Terror trotz einiger Erfolge längst nicht gewonnen. Seit dem ersten großen Anschlag, bei dem tschetschenische Separatisten 1995 im südrussischen Budjonnowsk Patienten und Ärzte eines Krankenhauses als Geiseln nahmen, starben landesweit bei Attentaten 2240 Menschen, 5881 wurden verletzt.
Kurz vor Neujahr brüstete sich der FSB-Chef Alexander Bortnikow mit harten Zahlen. Bei 70 Anti-Terror-Aktionen seien im vergangenen Jahr "mehr als 260 Banditen neutralisiert worden", darunter 42 aus der Führungsebene der Untergrundkämpfer.
"Gefangene machen wir bei solchen Einsätzen nicht - wir schießen, um zu töten", sagt ein Speznas-Offizier.
In Machatschkala, der Hauptstadt der Unruheprovinz Dagestan - aus der die meisten Terroristen kommen -, erschoss ein Speznas-Kommando Mitte November Murad Kasumow. Der galt als Hintermann eines Anschlags in Wolgograd, bei dem eine Selbstmordattentäterin aus Dagestan am 21. Oktober sieben Passagiere eines Linienbusses mit in den Tod gerissen hatte.
Trotz dessen Härte mögen viele der Speznas-Kämpfer Putin nicht. Russlands starker Mann gilt ihnen noch als zu weich und viel zu liberal. "Wir brauchen einen wie Stalin", sagt Michailow, der Oberst a. D. der Speznas-Einheit "Alpha".
Die Mehrheit der Speznas-Kämpfer trauert dem verlorenen Sowjetimperium nach, selbst wenn die Männer es allenfalls als Kleinkinder erlebt haben. Sie hassen Amerika und die Nato, von Demokratie halten sie wenig. So stehen ausgerechnet diejenigen, die Russland gegen Terroristen und Aufständische verteidigen sollen, ihrem Staat ablehnend gegenüber.
Die Regierung ihrerseits tut wenig, um sich die Loyalität ihrer Prätorianergarde zu sichern. Die Gehälter der Speznas-Kämpfer liegen bei umgerechnet 1000 bis 2500 Euro. Veteranen der Eliteeinheiten müssen sich bei Sicherheits- und Wachdiensten verdingen, weil die winzigen Renten nicht zum Leben reichen.
Manche ehemaligen Kämpfer verfallen dem Alkohol und leiden an Depressionen. Bei einem wodkaseligen Treffen klagte ein Veteran: "Wir sind die Bluthunde des Kreml. Aber wenn wir nicht mehr funktionieren, wirft man uns weg wie ein benutztes Kondom."
So ähnlich hat sich auch Andrej Pelichow gefühlt, ehemaliger Hauptmann der Speznas-Einheit "Rus". Pelichow war stolz, zu "Rus" zu gehören. Putin verlieh ihm den Tapferkeitsorden, weil er bei der Verfolgung flüchtender Rebellen im März 2006 in Tschetschenien auf eine Mine getreten war, die ihm den linken Fuß abriss. Pelichow spritzte sich ein Schmerzmittel, band den Unterschenkel ab. Dann kommandierte er noch den Rückzug seiner Kameraden und den Einsatz von Minensuchern, bevor er das Bewusstsein verlor. Später stellte sich heraus, dass das Minenfeld auch noch von einem russischen Hubschrauber aus gelegt worden war.
Doch nach seiner Genesung bekam der Invalide nur ein sechs Quadratmeter großes Zimmerchen im heruntergekommenen Wohnheim einer Kaserne zugewiesen - für sich, seine Frau und seinen Sohn. "Auf der Warteliste für eine eigene Bleibe stehst du ganz hinten", beschied ihn der Kommandeur.
Pelichow hatte seinen Unterschenkel fürs Vaterland verloren, nun demütigte ihn dieser Staat. Um mit solchen Missständen aufzuräumen, hat Putin die Sicherheit der Olympischen Winterspiele nun in die Hände eines Mannes gelegt, den viele in Moskau ehrfurchtsvoll den "Schatten des Präsidenten" nennen: Als oberster Leibwächter wich General Wiktor Solotow jahrelang so gut wie keinen Tag von Putins Seite.
Im Juli kommandierte Putin ihn ins Innenministerium ab, Solotows Hauptjob ist nun der Schutz von Sotschi. Er hat als Erstes die Speznas-Einheiten des Ministeriums straffer organisiert - und er erhöhte die Gehälter der Kämpfer.
Die kurzfristige Personalrochade allerdings löst keine langfristigen Probleme, mildert nicht den Hass zwischen Russen und Nichtrussen in den Gebieten nahe Sotschi. Kein Speznas-Offizier kann darüber mehr erzählen als Sergej Illarionow. Der 38-Jährige lebt in einem winzigen Backsteinhaus am Rand der südrussischen Stadt Nowotscherkassk.
Noch vor fünf Jahren hat Illarionow im Kaukasus gegen Extremisten gekämpft, nun bekommt er eine Rente von 5500 Rubeln, umgerechnet 125 Euro. Seine Frau und den zweijährigen Sohn hält er über Wasser, indem er als Leibwächter jobbt. Noch immer hat er einen Körper wie ein Bodybuilder.
Illarionow war Major der Eliteeinheit "Rossitsch", Speznas-Kollegen schätzen ihn vor allem wegen seines Einsatzes während der Schlacht um die tschetschenische Siedlung Komsomolskoje im März 2000. Dort hatte sich ein Rebellenführer mit Hunderten Kämpfern verschanzt. Ein Speznas-Stoßtrupp geriet in einen Hinterhalt, die 22 Soldaten starben innerhalb von zwei Minuten im Kugelhagel.
Illarionow meldete sich als Freiwilliger, um mit den Rebellen über die Herausgabe der Toten zu verhandeln. Wütend stieß ihm ein Tschetschene den Lauf einer Pistole in den Mund. Weil er keine Angst zeigte, ließen die Kämpfer ihn leben, er durfte seine toten Kameraden bergen. Einem erschossenen Freund nahm er dabei den Helm ab. "Der Schädel fiel auseinander, und sein Gehirn ergoss sich über meine Hände", erzählt er.
Dennoch spricht Illarionow heute mit Achtung von den Menschen im Kaukasus, von ihrer Tapferkeit.
Die Spannungen zwischen ihnen und den Russen bedrücken den Veteranen. Nur 30 Kilometer von seinem Wohnort entfernt, im Dorf Axai, kam es vor kurzem zu einer Massenschlägerei zwischen Männern aus Dagestan und Russen. "Ihr Russenschweine", riefen die Zugewanderten aus dem Kaukasus; die Russen forderten, die Dagestaner in ihre Heimatregion zurückzuschicken. "Auch das belastet die Spiele in Sotschi", sagt er. "Der Hass ist der Nährboden für neue Terroristen."
* Mit Ministerpräsident Dmitrij Medwedew.
Von Matthias Schepp

DER SPIEGEL 2/2014
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