06.01.2014

RückspiegelZitate

Die "Welt" zum SPIEGEL-Gespräch mit dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank Mario Draghi (Nr. 1/2014):
Draghi weiß seine Worte sorgsam zu wählen, da ist der Wirtschaftsprofessor und frühere Goldman-Sachs-Manager ganz Notenbanker alter Schule. Umso erstaunlicher die Wortwahl in einem Interview mit dem SPIEGEL. "Es gab diese perverse Angst, dass sich die Dinge zum Schlechten entwickeln", sagte der Präsident der Europäischen Zentralbank ... Unter den führenden Wirtschaftswissenschaftlern in Deutschland gibt es viele, die der Amtsführung Draghis kritisch gegenüberstehen. Und in diesen Kreisen spart man nach dem Interview nicht mit Kritik. Von "Einlullen" und "Rechtsbruch" ist die Rede und auch von "verunsichertem Ego".
Die "Zeit" über den SPD-Parteikonvent am 16. Juni 2013:
Steinbrück weint. Seine Frau berührt ihn zart am Arm, er wehrt ab. Das ist der Moment, in dem sich alles entlädt, der missglückte Start seiner Kandidatur, die Häme in den Medien, die Ränkespiele hinter den Kulissen. Am selben Tag hat der SPIEGEL eine Vorabmeldung veröffentlicht, wonach Steinbrück den Parteichef Sigmar Gabriel zu Loyalität ermahne. Steinbrück weint - und das Publikum klatscht begeistert, eine stehende Ovation. Es ist der Moment, in dem sich Partei und Kandidat so nahe sind wie noch nie. Und es ist der Moment, an dem klarwird, dass die Wahl verloren ist.
Die "Berliner Zeitung" zum SPIEGEL-Titel "Woran glaubt der Mensch?" (Nr. 52/2013):
Ich bin immun gegen alle Farben der Irrationalität. Aber der allgemeine Trend geht in die andere Richtung. Das Unerklärliche ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und wird aufmerksam beobachtet. Das Wochenmagazin SPIEGEL nahm ... eine Geschichte über den "Glauben der Ungläubigen" auf den Titel. Der beunruhigend faktenreiche Text stellt eine tiefe Anfälligkeit des Menschen für übersinnliches Denken fest.
Die Zeitschrift "Neon" über das Buch als Weihnachtsgeschenk:
Außerdem wünschen Leute sich nur Bücher, um sich selbst und anderen ihr Bildungsbürgerdasein zu versichern. Die meiste Zeit verbringen sie dann mit ihren Geschenken, indem sie versuchen, den Aufkleber "SPIEGEL-Bestsellerliste" von der Rückseite abzukratzen.

DER SPIEGEL 2/2014
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