13.01.2014

RückspiegelZitate

Die "Süddeutsche Zeitung" über die Meldung, dass Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla in den Vorstand der Deutschen Bahn strebe:
Am besten lacht bekanntlich, wer zuletzt lacht. Manchmal aber kommen andere, die noch später lachen. Und dann steht doof da, wer sich sicher glaubte. So ging es in der Nacht auf Freitag Hunderten auf Twitter, die über die Dämlichkeit "der Medien" gespottet hatten, weil Zeitungen und Nachrichtenseiten verbreiteten, dass der frühere Chef des Kanzleramts, Ronald Pofalla (CDU), zur Deutschen Bahn wechsele. Denn diese Meldung stand auch auf dem Satire-Portal Der Postillon - und was konnte sie schon sein, wenn nicht: ein Witz, den dumme Journalisten geglaubt hatten. Ein Witz war die Meldung in der Tat, aber einer mit doppeltem Boden. Die Quatschnachricht war nach der echten Meldung beim Postillon veröffentlicht, mit Hilfe eines technischen Tricks aber umdatiert worden, so dass es aussah, als sei sie die Quelle der anderen Nachrichten. "@DerSpiegel hat es noch immer online", ätzte etwa einer, der sich sicher war, den SPIEGEL beim Verbreiten einer Falschmeldung erwischt zu haben. "Und immer noch online. Dieser SPIEGEL ...", lachte es vom Twitter-Account des Magazins Stunden später zurück - die Meldung stimmte schließlich.
Die "Mitteldeutsche Zeitung" über "Dein SPIEGEL", das Nachrichten-Magazin für Kinder:
"In dieser Online-Bibliothek kann man auch die Kinderausgabe des SPIEGEL ausleihen", erklärt Monika Rziha. Die Leiterin der Bernburger Stadtbibliothek hält die Zeitschrift "Dein SPIEGEL" für ein gutes Medium, um Kinder an das Lesen heranzuführen. Monika Rziha zählt zu denjenigen, die innerhalb der Online-Bibliothek für den Einkauf von Medien verantwortlich zeichnen. "Man merkt, dass die Kinder wieder mehr lesen", hat die Leiterin der Bernburger Stadtbibliothek auch bei der Direktausleihe in ihrem eigenen Haus beobachtet.
Auch 2013 war der SPIEGEL wieder meistzitiertes Medium in Deutschland. Laut Presse-Monitor wurde 3866-mal auf SPIEGEL-Berichte Bezug genommen. Danach folgen "Bild" und "Süddeutsche Zeitung" ("SZ"). Bei Exklusivnachrichten nur aus dem Bereich Politik und Wirtschaft liegt der SPIEGEL mit 2071 Nennungen deutlich vor "SZ" (1332), Welt-Gruppe (1297) und "Bild" (1285). Im Zitate-Ranking des Media Tenor steht der SPIEGEL mit 1709 Erwähnungen ebenfalls klar vor "Bild" (1118) und "SZ" (927).

DER SPIEGEL 3/2014
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