20.01.2014

REGIERUNGVerstimmung über Grube

Bahn-Chef Rüdiger Grube kann derzeit nicht darauf hoffen, dass sein 2017 auslaufender Vertrag vorzeitig verlängert wird. Dies sei "extrem unwahrscheinlich", heißt es in Regierungskreisen und im Bahn-Aufsichtsrat. Erklärt wird diese Zurückhaltung vor allem mit dem ungeschickten Vorgehen des Bahn-Chefs bei dem Versuch, Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla als Lobbyisten in den Bahnvorstand zu holen. Auch Grubes Widerstand gegen das Eisenbahnregulierungsgesetz im vergangenen Jahr hatte in Berlin für erhebliche Verstimmung gesorgt. Das Gesetz hätte mehr Wettbewerb für das Staatsunternehmen bedeutet. In Regierungskreisen wird zudem auf die "Grundsätze guter Unternehmens- und Beteiligungsführung im Bereich des Bundes" hingewiesen. In diesen Unternehmen sollen die Mitglieder von Vorständen nach Erreichen des 65. Lebensjahrs aus der Geschäftsleitung ausscheiden. 2017 wird Grube 66. Der Bahn-Chef hatte in der Vergangenheit vor Vertrauten erkennen lassen, dass er gern länger im Amt bliebe.

DER SPIEGEL 4/2014
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