03.02.2014

BUNDESLIGAInvestoren setzen auf Hertha-Nachwuchs

Der Finanzinvestor KKR macht den wirtschaftlichen Erfolg seines gut 61 Millionen Euro teuren Investments beim Bundesliga-Club Hertha BSC nicht von einem Einstieg des Vereins in die Champions League abhängig. Es sei unrealistisch zu erwarten, dass Hertha BSC alsbald in der lukrativen Königsklasse spiele, heißt es intern. KKR hat den Firmenwert von Hertha BSC mit gut 200 Millionen Euro angesetzt. Für eine Steigerung soll neben zusätzlichen Sponsoring-Erlösen auch die hauseigene Nachwuchsförderung sorgen. Bei der Wertprüfung widmeten die Investoren nach Club-Beobachtern der Jugendakademie besondere Aufmerksamkeit. Sie gilt als eine der besten in der Liga. Der KKR-Einstieg ermöglicht Hertha auch den Rückkauf von Vermarktungsrechten. Dadurch kann der Club jährlich mit zusätzlich knapp zehn Millionen Euro rechnen - und seine Verhandlungsposition bei Spielertransfers verbessern. Obwohl der Hertha-Deal für den 90 Milliarden Dollar schweren Investor kaum ins Gewicht fällt, hat er sogar das Interesse des Top-Managements in den USA geweckt: Die Firmengründer Henry Kravis und George Roberts schickten zum Vertragsabschluss eine E-Mail an das Hertha-Management und bestellten zwei Trikots mit ihren Namen, jeweils mit der Rückennummer 10 und in Größe M.

DER SPIEGEL 6/2014
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