17.02.2014

RückspiegelZitate

Die "Welt" zur SPIEGEL-Panorama-Meldung "Beweise gegen Limburger Bischof" über den umstrittenen Geistlichen Franz-Peter Tebartz-van Elst (Nr. 7/2014):
Franz-Peter Tebartz-van Elst bekommt Gelegenheit, Stellung zu möglichen Fehlern und Versäumnissen zu nehmen. Er darf dem Bericht - sofern er es für notwendig hält - eigene Kommentare hinzufügen. Womöglich wird sich der 54-Jährige also auch vorab zu Vorwürfen äußern, von denen der SPIEGEL erfahren haben will. Das Magazin berichtet, die Ermittlungen hätten zu "überraschend klaren" und "justitiablen" Ergebnissen geführt. Unter anderem von "einer Art konspirativen Wohnung" ist die Rede. Bei dieser Wohnung handelt es sich nach Einschätzung von Mitgliedern der Limburger Gremien um eine Räumlichkeit, die für Gespräche zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern gemietet worden war.
Die österreichische Zeitung "Der Standard" über die SPIEGEL-Dokumentationsabteilung:
Am Anfang stand Basra, nämlich falsch. Ein SPIEGEL-Journalist versetzte die irakische Stadt irrtümlich ans Rote Meer. Der Ortsverlegung folgte die Beschwerde; und die mündete wiederum Anfang der fünfziger Jahre in den Aufbau eines eigenen Dokumentationsarchivs. Heute umfasst das Recherchezentrum 70 Dokumentationsjournalisten, sie klopfen SPIEGEL-Geschichten auf Fehler ab. Seite für Seite, Ausgabe für Ausgabe. Über eine journalistische Ausbildung verfügen die wenigsten, die meisten sind Fachleute wie Mediziner, Sinologen, Techniker, Physiker, Juristen oder Historiker ... Beim SPIEGEL ist die Dokumentation in Referate gegliedert - analog zu den Ressorts. In der Datenbank befinden sich über 100 Millionen Presseclippings, die SPIEGEL-Ausgaben sind seit der Gründung der Wochenzeitschrift im Jahr 1947 vollständig digitalisiert. Weiter am Radar: Recherche im Internet, andere Datenbanken und Social Media.
Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth in der Illustrierten "Stern" über das Leseverhalten in ihrem Elternhaus:
Presse spielte in meinem diskursfreudigen Elternhaus eine Riesenrolle. Dabei gab es eine strenge Wocheneinteilung: Montags durfte mein Vater abends bei der Lektüre des SPIEGEL nicht gestört werden. Ab Dienstag gab er seine Erkenntnisse an uns weiter. Ab Donnerstag hat meine Mutter dann zurückgeschlagen: mit dem "Stern", ihrem Leitmedium.

DER SPIEGEL 8/2014
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