02.06.2014

AusstellungenSpäte Ehre

Mitte Mai war es wieder so weit. Bei Sotheby's in New York wurde für sehr viel Geld eine sehr bunte, sehr metallische Skulptur von Jeff Koons versteigert. "Popeye", so der Titel des Werks, ging für 28,2 Millionen Dollar an einen Kasinobesitzer aus Las Vegas. Koons' Kunst ist ein Spiel mit der Populärkultur seines Landes. Er arbeitet daran, als Künstlerpersönlichkeit ebenso zum Inbegriff des Amerikanischen zu werden wie der von ihm verewigte Comic-Held. Doch die Museen New Yorks ignorierten ihn weitgehend. Dabei zog er schon 1977 in diese Stadt und arbeitete jahrelang in Manhattan als Broker an der Börse. Später richtete er in New York ein großes Atelier ein - und wurde zum teuersten lebenden Künstler der Welt. Nun belohnt ihn das Whitney Museum ab Ende Juni mit einer Ausstellung seiner Gemälde und Skulpturen. Koons, der im nächsten Jahr 60 Jahre alt wird, hat sein Ziel erreicht.
Von Uk

DER SPIEGEL 23/2014
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