08.09.2014

Verteidigung ILänger kämpfen in Afghanistan?

Der grüne Außenpolitikexperte Omid Nouripour hat das Ende des Afghanistan-Einsatzes infrage gestellt. "Wir können Afghanistan erst verlassen, wenn die staatlichen Sicherheitskräfte auch real und nicht nur in Nato-Zeitplänen auf eigenen Beinen stehen können", so Nouripour. Am Abzug der USA aus dem Irak und den Folgen sehe man, "dass ein Abzug, der ein Land politisch und mit der Sicherheitslage alleinlässt, nur Chaos bringt". Die "brachiale Rückkehr" der Taliban vor die Tore von Kunduz sei "der beste Beweis dafür, dass dies auch für Afghanistan gilt". Die Bundeswehr will, im Einklang mit den Nato-Planungen, den Kampfeinsatz am Hindukusch Ende 2014 abschließen. Ab 2015 soll eine Trainings- und Unterstützungsmission folgen, an der sich Deutschland mit bis zu 800 Soldaten beteiligen könnte.
Von Gor

DER SPIEGEL 37/2014
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Länger kämpfen in Afghanistan?