22.09.2014

ZeitgeschichteAuf der Flucht

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat erstmals preisgegeben, wohin die Geheimdienstzentrale verlegt werden sollte, falls der Kalte Krieg heiß geworden wäre. Da war zunächst die Schweiz, mit der BND-Gründer Reinhard Gehlen bereits 1947 verhandelte. Ein Jahr später - während der Berlin-Blockade - plante Gehlen alias "Dr. Schneider" die Flucht nach Spanien. Dort sicherte sich der Dienst zwei Landgüter 170 Kilometer südlich Madrids für die Ersatzzentrale "El Doctor". 1953 dann wollten sich Gehlen und seine Leute im Notfall der CIA anschließen und ihre Ehefrauen und Kindern in die USA schicken. Unter den Kanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt bereitete der BND schließlich eine Flucht innerhalb Deutschlands vor: von Pullach bei München nach Achern bei Baden-Baden. Der offizielle BND-Historiker Bodo Hechelhammer verrät diese Pläne in dem Buch "Geheimobjekt Pullach".
Von Klw

DER SPIEGEL 39/2014
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