31.01.2015

ChinaTerrorhilfe aus Pakistan

Chinesische Uiguren lassen sich offenbar von Extremisten im Nachbarland ausbilden. Gerade lieferte die Regierung Afghanistans mindestens 60 uigurische Kämpfer an China aus, die meisten von ihnen waren vom afghanischen Geheimdienst im Nordosten des Landes festgesetzt worden. Sie befanden sich offenbar auf dem Rückweg nach China. Uigurische Separatisten kämpfen in der chinesischen Region Xinjiang seit Jahren gegen die Unterdrückung durch Peking. Die chinesische Führung hatte Kabul um Hilfe gebeten, nachdem bekannt geworden war, dass die Uiguren in Pakistan militärisches Training und Waffen erhalten. Die Ausbildung findet in Nord-Waziristan statt, wohl unter Mitwirkung des Haqqani-Netzwerks, einer mächtigen Islamistengruppe mit Kontakten zu al-Qaida. Von dort wollten die Uiguren über Afghanistan nach China weiterziehen. In Kabul unterhalten sie anscheinend sogar Reisebüros, die Aufständische als Geschäftsleute getarnt nach China schleusen.
Von Suk

DER SPIEGEL 6/2015
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