21.03.2015

PersonalienDer Onkel

Ihr Großonkel prophezeite einst 15 Minuten Ruhm für jedermann. Jetzt reklamiert die amerikanische Modefotografin Abby Warhola, 30, ihren Anteil an öffentlicher Aufmerksamkeit. "Uncle Andy" soll die Dokumentation heißen, die Warhola mit ihrem Partner Jesse Best produzieren will. In dem Film über den Pop-Art-Künstler, der das "a" am Ende seines Nachnamens eliminierte, werden unter anderem unbekannte Familienfotos gezeigt. Verwandte erzählen, wie sie Onkel Andy in seinem mit Kunst und Siamkatzen überfüllten New Yorker Haus besucht haben. Die Finanzierung des Films soll über Crowdfunding erfolgen. Das Andy Warhol Museum in Pittsburgh, der Geburtsstadt des Sohnes osteuropäischer Einwanderer, lobt das Projekt als "süße Familiengeschichte", wird sich aber finanziell nicht engagieren: "Als Non-Profit-Organisation", so eine Museumsvertreterin, "unterstützen wir keine kommerziellen Projekte."
Von Ks

DER SPIEGEL 13/2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 13/2015
Titelbild
Der digitale SPIEGEL
Diese Ausgabe jetzt digital lesen

Die digitale Welt der Nachrichten. Mit interaktiven Grafiken, spannenden Videos und beeindruckenden 3-D-Modellen.
Sie lesen die neue Ausgabe noch vor Erscheinen der Print-Ausgabe, schon freitags ab 18 Uhr.
Einmal anmelden, auf jedem Gerät lesen - auch offline. Optimiert für Windows 8, Android, iPad, iPhone, Kindle Fire, BlackBerry Z10 sowie für PC/Mac.

Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Personalien:
Der Onkel