17.05.1999

HILFSORGANISATIONENEine ehrenwerte Gesellschaft

Seit mehr als 25 Jahren helfen die Björn Steiger Stiftung und die Deutsche Rettungsflugwacht Autofahrern in Gefahr. Doch der gemeinsame Chef der beiden Vereine profitiert persönlich von den Einnahmen. Und auch Getreue werden bestens versorgt.
Der 17. März 1998 war mal wieder ein großartiger Tag im Leben des Siegfried Steiger: ein voller Saal im Bonner Haus der Geschichte, und alle, auch der damalige Bundesinnenminister Manfred Kanther, mußten still zuhören, wie ihnen der Gründer der Björn Steiger Stiftung und der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) mit einer Standpauke die Welt erklärte.
Steigers Welt. Die bestand auf der Feier zum 25. DRF-Geburtstag wie üblich aus den staatlichen "Griffelspitzern" und "Erbsenzählern", die mit ihrer "Kleinkariertheit" das Land kaputtverwalteten. Und aus einem "kreativen Optimisten", ihm selber also, der allen bornierten Behörden zum Trotz dem Guten immer wieder zum Erfolg verhalf. Zuerst mit der "Rettungsdienst Stiftung Björn Steiger", die seit 1969 an Deutschlands Straßen Notrufsäulen aufstellt, später mit der DRF, Nummer zwei unter Deutschlands Helikopter-Ambulanzen nach dem ADAC.
Der Mann aus Winnenden bei Stuttgart hat viele Freunde und Verehrer, mit denen er sich gern zeigt. Berlins Regierender Bürgermeister Eberhard Diepgen gehört dazu; der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher und der frühere Verkehrsminister Matthias Wissmann lobten Steigers Pioniertaten. Mit einem aber haben alle, die an seinem Denkmal mitgemeißelt haben, nicht recht: daß er das alles bis heute völlig selbstlos getan hat.
In den vergangenen Jahren hat der Prinzipal über seine beiden Organisationen und die Spendengelder mit den Allüren eines Potentaten geherrscht. Er hat Mitglieder zu ahnungslosen Vasallen degradiert, hat in den laut Satzung "mildtätigen" Vereinen der Selbstbedienung zugeschaut und auch darauf geachtet, daß seine eigene Hand dabei nicht leer blieb.
Steigers Sohn Pierre-Enric, 27, einst für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig und mittlerweile im Streit gegangen, wirft seinen Eltern vor, die Stiftung "wie eine persönliche Veranstaltung von Ute und Siegfried Steiger" zu betreiben. Motto: "Was Siegfried Steiger nützte, war und ist gut für die Steiger Stiftung."
Dabei begann der Verein 1969 als ehrenwerte Gesellschaft. Die Steigers standen am Grab ihres achtjährigen Sohnes Björn. Ein VW-Fahrer mit dreckverschmierter Windschutzscheibe hatte ihn angefahren. Nur ein Bein war gebrochen, ein Zahn herausgeschlagen. Aber fast eine Stunde lang kam kein Krankenwagen. Tod durch Schock.
Zu einer Zeit, als nicht einmal an neuen Autobahnstrecken Notruftelefone standen, gründeten die Steigers ihre Stiftung mit dem Ziel, an allen größeren Pisten Alarmmelder zu installieren. Mit seiner Frau Ute, einer gelernten Modistin und Verlagssekretärin, tippte Steiger in den ersten sechs Jahren auf eigene Kosten über 6000 Bettelbriefe. Er organisierte Kleidersammlungen, Versteigerungen und Basare, säumte Bundesstraßen mit den ersten Säulen und setzte Politiker unter Druck. Als der Bund 1972 endlich den Bau von Notruftelefonen an den Autobahnen zusagte, war Steiger schon wieder weiter: Er gründete die Rettungsflugwacht.
Beide Vereine sind heute zu Multi-Millionen-Unternehmen aufgeschossen. Die Stiftung hat bisher fast 200 Millionen Mark eingesammelt, sie bestückte mehr als 20 000 Straßenkilometer mit Telefonen und vermietet 16 Hubschrauber und einen Learjet an die DRF. Die DRF zählt 260 000 Mitglieder, die sich mit 48 Mark Jahresbeitrag einen Rückflug bei Erkrankungen im Ausland gesichert haben.
Trotz dieser Größenordnung führt Steiger, 69, die Stiftung aber noch selbstherrlich wie einen Kaninchenzüchter-Verein: So erläuterte er den Mitgliedern eine Steuerprüfung des Finanzamts für die Jahre 1991 bis 1996 zunächst mit den lapidaren Worten: "Die Prüfung ergab für uns keine Probleme."
In Wirklichkeit hatten die Beamten festgestellt, daß die Stiftung womöglich zu Unrecht Vorsteuern abgezogen hat und daß ihr eine saftige Rückzahlung droht - bis zu 1,3 Millionen Mark, wie es später in einem Vereinsprotokoll hieß.
Nach Jahrzehnten, in denen seine Kollegen im Vorstand nicht aufzumucken wagten, ist auch ihnen die Politik des Patriarchen mittlerweile wenig geheuer. "Es fehlt die regelmäßige Information über Vorhaben. Anregungen, häufiger zu Informationszwecken zusammenzukommen, haben wenig gefruchtet", tadelte Schriftführer Günther Kress, im Hauptberuf Herausgeber des renommierten Mediendienstes Kressreport, in einem vertraulichen Brief vom 4. April 1998 an die Kollegen. Aufgeschreckt vom angekündigten Kauf einer neuen Hubschrauberflotte - Gesamtinvestition: 207 Millionen Mark -, stellte Kress fest: "Weder sind wir sachkundig genug, die Bilanzen zu lesen, noch stecken wir tief genug in der Materie, um die Ausführungen von Siegfried Steiger in ihrer vollen Tragweite zu erfassen. Auf den Punkt: Wir nicken ab."
Daß der Informationsstand zu wünschen ließ, dafür sorgte Steiger mitunter auf skurrile Art: So bat er Mitglieder des Vereins darum, den Bericht der Stuttgarter Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Breuer + Partner für das Jahr 1997 "nach der Mitgliederversammlung wieder an mich zurückzugeben" - angeblich, weil es zu wenige Exemplare für die Hausbanken gebe. Die Berichte, sagt Sohn Pierre-Enric, habe er später im Keller seines Elternhauses gefunden, wo sie verstaubten.
Ebenso ungewöhnlich agiert Steiger, wenn es um die Ziele seiner Organisation geht: Als er sich 1993 für die DRF um den thüringischen Standort Suhl als Luftrettungszentrum bewarb, stach er potente Konkurrenten wie den ADAC aus. Dazu hatte er mit dem damaligen Erfurter Innenminister Franz Schuster (CDU) einen dubiosen Deal vereinbart. "Da praktisch alle namhaften Leistungserbringer sich für Suhl interessieren, kann ich nur dann von einer Ausschreibung absehen, wenn Sie der einzige Anbieter sind", erläuterte Schuster, der heutige Wirtschaftsminister. "Das wäre der Fall, wenn Sie - wie besprochen - im Gegenzug dem Land anbieten, weitere 150 Notrufsäulen an Landstraßen zu errichten." Umgehend sagte Steiger die Telefone zu, der Minister veranlaßte zwar doch noch ein Ausschreibungsverfahren, dessen Sieger aber hieß: Steiger.
Phantasiebegabt zeigt sich das Vereinsoberhaupt, wenn es um Zahlen geht. Gerade mal 1,6 Prozent der Einnahmen zehre die Verwaltung auf, macht eine Broschüre der Stiftung potentiellen Spendern vor; dieses Scherflein lasse sich leicht aus den Guthabenzinsen des Vermögens begleichen. Jedoch: Nach der Jahresrechnung 1997 lagen die Einnahmen bei 12,4 Millionen Mark, allein die Posten "Information, Werbung und Repräsentation" fraßen davon 3 Prozent auf, die EDV weitere 1,4 Prozent. Von Telefonkosten, Reiseetat und Bürobedarf ganz zu schweigen.
Den kümmerlichen Habenzinsen von knapp einer halben Million Mark standen die um ein Mehrfaches höheren Schuldzinsen für gepumpte 33,6 Millionen Mark gegenüber - Ergebnis einer Investitionsoffensive für Hubschrauber und Notruftelefone, die dazu geführt hatte, daß die Stiftung in den Jahren 1993 bis 1997 jeweils mit Millionenbeträgen in die Kreide geriet.
Irgendwann mag Steiger bei den Umsätzen der Vereine die Idee gekommen sein, daß bei all dem Geld auch für ihn etwas abfallen könnte. Schon 1991 hatte die Landespolizeidirektion Stuttgart in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft gegen Steiger und DRF-Geschäftsführer Alexander Köhler eine Entdeckung gemacht: Das Verfahren wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug verlief zwar im Sande, mit dem Ermittlungsbericht ist aber aktenkundig, daß die DRF eine Lebensversicherung für Steiger bezahlte. Jahresprämie: 36 000 Mark. Gesamtsumme der Einzahlungen: 432 000 Mark - alles netto, denn die Steuern zahlte der Verein laut Steiger noch obendrauf. "Wegen des Risikos meiner Reisen", sagt er, habe die DRF beschlossen, diese Versicherung für ihn abzuschließen.
Doch das war nur ein Teil der Alimentierung. Bei der Stiftung liefen für ihn und Ehefrau Ute zwei weitere Lebensversicherungen, wieder mit je 36 000 Mark Jahresprämie. Jahrelang habe er für den Verein gratis gewirkt, mit dem Geld sei er "in die Lage versetzt worden, diese Arbeit in der bisherigen Form weiterzuführen".
Insgesamt kassierten die Steigers mit Aufwandsentschädigung und Mieteinnahmen allein von der Stiftung monatlich rund 18 000 Mark brutto, wie eine "Anlage zum Protokoll der Hauptversammlung" vom Juni 1987 ausführt. Zum amtlichen Protokoll, sagt Steiger, zähle diese Aufstellung jedoch nicht, er kenne sie überhaupt nicht.
Unbestritten dagegen, daß ihm Stiftung
und DRF vor zwei Jahren einen vollausge-
* Beim 25jährigen DRF-Jubiläum am 17. März vergangenen Jahres in Bonn.
statteten Dienstwagen Audi A6 mit Ledersitzen und Navigationssystem spendierten, für 81 265 Mark. Am 25. September vergangenen Jahres änderte die DRF dann auch noch ihre Satzung: Die Formulierung, daß der Vorstand nicht "gegen Entgelt" tätig sein dürfe, fiel der Überarbeitung zum Opfer. Anschließend hatte es Steiger mit dem Abkassieren eilig. Am 6. Oktober schickte er der DRF eine Rechnung über 5800 Mark - als "Aufwandsentschädigung" für den ganzen Monat Oktober, der da gerade erst angebrochen war. Eine weitere Rechnung, wieder über 5800 Mark, folgte. Danach, so Steiger senior, habe die DRF beschlossen, diese Form der Bezahlung "noch einmal anwaltlich prüfen" zu lassen.
Dabei hat die Flugwacht für solche Dotationen eigentlich schon seit Jahren keinen Pfennig übrig. 1988 waren die Luftsamariter finanziell am Ende, wie sich aus einem "vertraulichen Zusatzprotokoll" aus dem April 1997 ergibt: Die Björn Steiger Stiftung habe damals "die Zahlungsunfähigkeit der DRF" mit einem Zuschuß von 3,5 Millionen Mark und einem Darlehen von 14 Millionen Mark verhindern müssen.
Geändert hat sich an der Lage bis in die jüngere Vergangenheit wenig. Als Gründe für die Dauermisere zählt ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen aus dem Jahr 1996 Managementfehler auf: widersprüchliche Entscheidungsstrukturen, Informationslücken, keine klar erkennbare Strategie. Vor allem störten sich die Andersen-Berater an den Gehältern: Die lagen in der Verwaltung 25 Prozent über denen des Deutschen Roten Kreuzes und in der Technik sogar 34 Prozent über denen vergleichbarer Anbieter.
Auch Spitzenkräfte der DRF müssen nicht darben: Der mildtätige Verein trennte sich im Mai 1996 vom langjährigen Geschäftsführer Köhler und versüßte ihm den Abschied mit einer Abfindung von 850 000 Mark. Plus Beratervertrag. Plus Mercedes 230 E. Plus Kosten der Rechtsberatung, die Köhler wahrgenommen hatte. Steiger nennt so etwas eine "humanitäre Leistung" gegenüber einem Ex-Mitarbeiter.
Andere Getreue werden ebenfalls gut bedient: Als die DRF im Februar ihr neues "Operation-Center" auf dem Flughafen Söllingen in Baden-Württemberg eröffnete, freute sich natürlich auch ihr ehrenamtlicher Vize Horst Dieter Becker an Ort und Stelle mit. Anschließend berechnete der Chefarzt der Chirurgie an der Uniklinik Tübingen einen Tagessatz von 1500 Mark für den Repräsentationstermin. Im Monat davor hatte Becker 4500 Mark Aufwandsentschädigung geltend gemacht.
Daß sich Steiger zur Tübinger Uniklinik einen guten Draht bewahren möchte, leuchtet ein: Obwohl die DRF selbst dringend eine Finanzspritze brauchte, hatte er 1996 angeregt, fünf Jahre lang einen "Lehrstuhl für Katastrophenmedizin" in Tübingen mit jeweils 25 000 Mark zu fördern, die Björn Steiger Stiftung gab noch mal den gleichen Betrag dazu. Der willfährige DRF-Vorstand stimmte zu.
Prompt schlug ein Jahr später Professor Bernd Domres, Leiter der Arbeitsgruppe Katastrophenmedizin an der Uni Tübingen und DRF-Vorständler, dem damaligen Dekan der Medizinischen Fakultät und heutigen DRF-Vize Becker die Ernennung des DRF-Präsidenten Steiger zum Lehrbeauftragten im Fach "Katastrophenmedizin" vor. Seit dem vergangenen Wintersemester taucht Steigers Name im Vorlesungsverzeichnis auf - als einer von drei Dozenten für Katastrophenmedizin. Dabei ist der Mann Architekt.
Für seine Freunde an der Universität Tübingen aber gab Steiger alles. Vor zwei Jahren setzte er einen Vertrag mit einem Geschäftsmann in Saudi-Arabien auf, unter anderem, um reiche Privatpatienten per DRF-Maschine direkt auf den OP-Tisch in Professor Beckers Klinik zu fliegen. Steiger verpflichtete sich außerdem - gegen eine Provision von fünf Prozent zugunsten der DRF -, die mitreisenden Clans der Patienten in das Stuttgarter Kaufhaus Breuninger abzuschleppen. "Steiger", so heißt es im Vertrag, "ist hierbei verpflichtet, die Interessen von Breuninger wahrzunehmen." Insbesondere solle er dazu "über die Bonität der Kunden" aufklären.
Mit dieser Unterschrift, das mußte Steiger wissen, würde er endgültig seine Unschuld als selbstloser Retter verlieren. Und Steiger unterschrieb. JÜRGEN DAHLKAMP,
UDO LUDWIG
* Beim 25jährigen DRF-Jubiläum am 17. März vergangenen Jahres in Bonn.
Von Jürgen Dahlkamp und Udo Ludwig

DER SPIEGEL 20/1999
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