09.05.2015

GoogleSpringer stört sich an Werbung

Der Axel-Springer-Konzern übt neue Kritik an der Suchmaschine Google. Das größte deutsche Preisvergleichsportal Idealo - das mehrheitlich zu Springer gehört - wirft Google vor, bezahlten Anzeigen immer mehr Raum zu geben. Das benachteilige Firmen, die darauf setzen, kostenlos an vorderer Stelle aufgeführt zu werden, weil ihre Website besonders relevant ist. "Der Unterschied zwischen einer Anzeige und einem regulären Suchergebnis ist für die Nutzer nur schwer erkennbar", sagt IdealoGeschäftsführer Albrecht von Sonntag, "damit schadet Google uns und unterläuft seine eigenen Qualitätsanforderungen." Er fordert, die Zahl der Werbeplätze zu begrenzen, vergleichbar der Fernsehwerbung. Google beruft sich darauf, dass Anzeigen ebenfalls relevant sein müssten und deutlich von den anderen Suchergebnissen getrennt seien.
Von Akn

DER SPIEGEL 20/2015
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