17.06.1991

Feldmühle Nobel wird zerlegt

Der Verkauf von Teilen der Feldmühle Nobel AG (Feno) scheint perfekt. Die Frankfurter Metallgesellschaft, die Deutsche Bank, die Westdeutsche Landesbank und die Dresdner Bank wollen für 1,45 Milliarden Mark die Feno-Bereiche Buderus (Kesselbau, Edelstahl) und Dynamit-Nobel (Kunststoffprodukte, Sprengmittel) übernehmen. Der schwedische Papierkonzern Stora, der bisherige Eigentümer, will nur die Papiersparte behalten, die gut die Hälfte des Gesamtumsatzes erzielt. Die drei Banken kamen überein, sich an der neuen Firma mit jeweils zehn Prozent zu beteiligen, die Metallgesellschaft soll Mehrheitsaktionär werden. Rheinmetall war ebenfalls an der Feno interessiert, doch der Rüstungskonzern konnte oder wollte den geforderten Kaufpreis nicht aufbringen.

DER SPIEGEL 25/1991
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