23.09.1991

URTEILGloria von Thurn und Taxis

31, derzeitige Treuhänderin des fürstlichen Vermögens, muß sich in Zukunft mit Äußerungen über die ehemalige Führungsmannschaft des Regensburger Fürstenhauses Thurn und Taxis zurückhalten. In der vergangenen Woche erwirkten die früheren Vorstandsmitglieder Helge Petersen und Eberhard Crain beim Hamburger Landgericht mehrere einstweilige Verfügungen, mit denen Fürstin Gloria die in verschiedenen Interviews geäußerte Behauptung untersagt wird, ihre Familie sei durch bilanzielle Maßnahmen über die wirkliche Situation des Unternehmens getäuscht worden. Außerdem wird ihr verboten, den ehemaligen Vorstandsmitgliedern vorzuwerfen, sie hätten zahlreiche Bilanzmanipulationen zum Zweck einer Aufbesserung ihrer zum Teil erfolgsabhängigen Tantiemen vorgenommen, und zu unterstellen, daß mit der Aufdeckung weiterer Unkorrektheiten des Ex-Vorstands zu rechnen sei.

DER SPIEGEL 39/1991
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