03.07.1989

Die Rückkehr des dunklen Ritters

400 Millionen Fans in 40 Ländern nehmen Anteil an den Abenteuern des Comic-strip-Helden „Batman“, der bei Nacht im Fledermauskostüm auf Verbrecherjagd geht. Seit nunmehr 50 Jahren steht der einsame Rächer, der uramerikanische Vorkämpfer der Selbstjustiz, unermüdlich an der Front gegen alles Böse der Welt. Nun feiert ihn Hollywood mit einem 35-Millionen- Dollar-Spektakel, das der „Batmania“ weit über die Kinos hinaus neuen Auftrieb gibt.
Ein junger, gut aussehender Multimillionen-Erbe könnte sich vielerlei Vergnügungen leisten, doch Bruce Wayne hat nur eine Passion: Er geistert, angetan mit einem dunklen Strumpfhosenkostüm, einer spitzohrigen Maskenkappe und einem flatternden Umhang, bei Nacht durch seine Vaterstadt Gotham City, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Ein Kindskopf? Ein Anarchist? Ein Perverser?
Den jungen Bruce Wayne, der tagsüber in seiner Luxusvilla das unauffällige Leben eines Nichtstuers führt, hat sein nächtlich-monomanes Treiben zu einem amerikanischen Nationalidol gemacht. Denn nicht aus Jux streift er als geheimnisvoller, gefürchteter "Batman" durch die Stadt, sondern mit edelstem Ziel: Als Gerechtigkeitskämpfer in eigenem Auftrag, als unbarmherziger Rächer führt er - diesseits und jenseits der Legalität - Krieg gegen alles Böse und alle Bösewichte der Welt. Seine glanzlose Tagexistenz ist nur Schein, seine nächtliche Maskerade das wirkliche Leben, das Kollektivträume wahr macht: Er ist der leibhaftige Mythos der amerikanischen Selbstjustiz.
Wie andere Trivialidole Amerikas, ob Mickey Mouse oder Superman, ist Batman das Produkt einer zutiefst kindlichen Phantasie, eines Wunsch-Weltbildes, das Gut und Böse zweifelsfrei voneinander scheidet. Batmans Erfinder, der Zeichner Bob Kane, war ganze 18 Jahre alt, als sein Geschöpf vor nunmehr 50 Jahren erstmals die amerikanische Comic-Szene betrat.
Kane hatte den Auftrag erhalten, einen Konkurrenten für den im Jahr zuvor mit sensationellem Erfolg gestarteten Superman in die Welt zu setzen. Das enge Trikot, das die Muskelpakete betont, lieh er sich von Superman, die mysteriöse Maskerade von dem ewigen Trivialserien-Rächer Zorro, und die Fledermausflügel, die der Figur das Vampirische geben, stammten von einem Flugapparat, den Leonardo da Vinci skizziert hat. Als Rivale von Superman jedoch, dem fliegenden Außerirdischen, der übernatürliche Kräfte besitzt, sollte Bruce Wayne alias Batman beweisen, daß auch ein gewöhnlicher Sterblicher unglaubliche Heldentaten vollbringen kann: ein amerikanischer Jedermann, der allein durch Intelligenz, trainierte Muskelkraft und akrobatisches Geschick triumphiert.
Als Neunjähriger hat Bruce Wayne mit ansehen müssen, wie seine Eltern von einem Raubmörder umgebracht wurden. Dieses Trauma hat ihn geprägt und zum "dunklen Ritter" bestimmt, zum rastlosen Rächer, der Schurken um Schurken zur Strecke bringt. Eines jedoch - und auch das gehört zu den Regeln des Genres, den Gesetzen der Serie - gelingt ihm nie: der Endsieg über seinen Urfeind, den Mörder seiner Eltern, den pathologischen Superbösewicht, der sich "Joker" nennt. Vielleicht darf er über diesen satanischen Kerl, der durch den Sturz in ein Säurebad entstellt ist - aschfahle Haut, grünes Haar, blutrote Lippen und ein maskenhaft gräßliches Grinsen -, niemals endgültig triumphieren: Sonst wäre sein Rachedurst für immer gestillt, der Mythos erledigt und das Märchen aus.
So hat denn Batman unermüdlich durch die Jahrzehnte als Moralagent des Zeitgeists sein Heldenpensum erledigt, mehrfach geliftet, doch nicht immer in Bestform, und nun, zu seinem 50. Geburtstag, feiert ihn Hollywood mit einem Monumentalspektakel: Die 35-Millionen-Dollar-Produktion "Batman" soll der Firma Warner Bros. im großen Sommergeschäft die Kassen füllen. Der Batman-Veteran Bob Kane, von den Produzenten als Berater und Propagandist angeheuert, preist den Film als "Krönung" und "Höhepunkt" seines Werkes: "Nun hat Batman eine große, strahlende Zukunft für weitere 50 Jahre. Ach, könnte ich noch mal 20 sein!"
"Batman" stürzt sich mitten hinein in eine Hollywood-Saison der vorprogrammierten Wiederholungs- und Serienerfolge: "Ghostbusters II", "Star Trek V", "Indiana Jones III" und der 17. James Bond wetteifern um die Gunst des Publikums. "Batman" ist der einzige in dieser Runde, der nicht auf den Deja-vu-Effekt spekuliert, und die propagandistisch hochgekitzelte Neugier sorgte dafür, daß er am vorletzten Wochenende auf Anhieb die bisherigen Kassen-Weltrekorde schlug: Bei seinem Start in 2850 nordamerikanischen Kinos spielte er innerhalb von drei Tagen 42,7 Millionen Dollar ein.
Anders als die Wiederholungstäter verspricht der Kino-Neuling Batman auch der Spielwaren-, Scherzartikel- und Klamottenbranche einen kräftigen Schub. Batman-Antiquitäten sind längst begehrtes Sammlergut (die Comic-Erstausgabe von 1939, Originalpreis 10 Cent, wird für 20 000 Dollar gehandelt), doch nun drängen neu gestylte Batman-Trikots, -Unterhosen und spitzohrige Mützen auf den Massenmarkt, dazu das Arsenal seiner Wunderwaffen bis hin zum Spezialbumerang namens "Batarang", und natürlich Spielzeugversionen seiner fabulösen Vehikel, vor allem des Batmobils, das wie ein mit Anabolika überfütterter Sportwagen aussieht. Zu Halloween werden wohl zahlreiche kleine Batmans mit kleinen Fledermaus-Capes durch die amerikanischen Provinzstädte geistern, und treue alte Fans werden dabei nur eines vermissen: Robin, den unentbehrlichen Freund. Er ist nicht mehr an Batmans Seite.
1940 hat Batman einen Waisenjungen adoptiert, dem dasselbe Schreckliche wie ihm selbst widerfahren war - er wurde Zeuge der Ermordung seiner Eltern -, und der Ältere hat den Jüngeren zu seinem Partner herangebildet, der fortan als "Boy Wonder" namens Robin in Robin-Hood-Wams und Schnabelschuhen mit ihm akrobatisch durch dick und dünn ging.
Während der Kriegsjahre kämpften die beiden (auch in einem ersten Kinofilm) gegen japanische und germanische Unholde, später gegen Kommunisten, Mafiosi und anderes Gelichter aus der Unterwelt von Gotham City, stets war ihr Streben voll Edelsinn, und doch wurde in den betulichen fünfziger Jahren ihre Zweisamkeit durch üble Verleumdung vergiftet: Sittenwächter brachten die beiden Helden in Strumpfhosen als schwules Paar in Verruf.
Um solchem Verdacht gegenzusteuern, mußte Robin künftig gesittetes Interesse für Mädchen demonstrieren, und in der schwarzweißen TV-Serie, die von 1966 an dem Batman-Kult in den USA gewaltigen Auftrieb gab, wurde in das Junggesellenheim der beiden als Anstandswauwau eine Tante Harriet einquartiert - doch ganz ließ sich die Unschuld zwischen den beiden nie wiederherstellen. 1963 starb Robin einen Heldentod, der geballte Entsetzensschrei seiner Fans rief ihn ins Leben zurück, aber allmählich bewegten die Freunde sich auseinander, und schließlich ging Robin als Held einer eigenen Comic-Serie seinen Solo-Weg.
Die Zeiten waren nicht immer gut für Batman. Mal verbündete er sich mit Superman (was seine Fans mißbilligten), mal verriet er - das Geschick der Nation stand auf dem Spiel - dem Präsidenten John F. Kennedy das bis dahin strikt gehütete Geheimnis seiner bürgerlichen Identität (auch das fanden die Fans nicht okay), und schließlich beging er den Fehler, abermals einen Waisenjungen in seine Obhut zu nehmen und zum "Boy Wonder" zu dressieren.
Dieser Reserve-Robin kam so wenig an, daß ihm ein klassisches Serienstar-Schicksal zuteil wurde: Aus einem Kampf mit dem Superbösewicht Joker ging er schwer verletzt hervor, und eine Leserumfrage entschied, ob er weiterleben oder sterben sollte - eine knappe Mehrheit (5343 gegen 5271 Stimmen) verurteilte ihn zum Tode.
Bob Kane, der Erfinder, hatte seinen Zeichenstift schon 1941 an Mitarbeiter abgegeben, sich aber noch bis in die sechziger Jahre als Oberaufseher um Batmans Geschicke gekümmert. Nach seinem Rückzug in den Ruhestand dümpelte die Serie in Routine dahin, bis 1986 ein neuer Autor und Zeichner den ausgelaugten Stoff an sich riß: Frank Miller.
Millers Einstiegswerk "The Dark Knight Returns"* wurde zum Sensationserfolg und Überraschungsbestseller, auch von Feinschmeckern des Comic-Genres als Meisterstück gefeiert: Miller präsentiert einen rüden, verbiesterten Batman, der das Besessene, Amokläuferische seines Gerechtigkeitswahns erkennen läßt. Er zeigt Gotham City als dschungelhaft verkommene, korrupte Alptraum-Metropole mit unverkennbaren Zügen New Yorks; und er erlaubt Batman erstmals in seiner 47jährigen Heldenlaufbahn, mit einer Frau zur Sache zu kommen.
Die Glückliche ist die Reporterin Vicky Vale, die (schon seit 1949) privat für den menschenfreundlichen Millionär Bruce Wayne schwärmt und beruflich dem Phantom Batman nachspürt, das sich nie fassen läßt. Sie ist nun auch im Film, dargestellt von Kim Basinger, Batmans Mitspielerin und Vertraute, die eine, die einzige Frau, der er das Geheimnis seiner Männlichkeit und Identität enthüllt.
Der Film beruft sich nicht ausdrücklich auf Frank Millers Batman-Version und verdankt ihr doch viel an nachtmahrischer Atmosphäre. Das Produzentenquartett, das für den Kino-Batman verantwortlich ist, hat schon seit zehn Jahren an dem Projekt herumlaboriert, kam aber erst damit zurecht, als man sich entschloß, das Kolossalding einem Team von Neulingen anzuvertrauen: Der Autor Sam Hamm hatte zuvor nur ein Drehbuch geschrieben, der Regisseur Tim Burton, ehemals Trickfilmzeichner, mit der schrillen Komödie "Beetlejuice" eben seinen ersten durchschlagenden Erfolg erzielt. Burton engagierte den britischen Ausstattungsexzentriker Anton Furst, der zuvor für Neil Jordan und Stanley Kubrick gearbeitet hatte, und er erkor seinen "Beetlejuice"-Star Michael Keaton zum neuen Batman.
Diese Entscheidung kippte beinahe das Projekt, denn die verschworene Batman-Gemeinde sammelte sich zum Widerspruch. Schon dem Klamaukkönner Burton trauten die Fans eher ein Sakrileg, eine Parodie zu als ein Stück ernsthaften Heldenkults. Und in der Rolle des Muskelmanns Batman, dessen Physiognomie durch die nußknackerhafte Kinnlade geprägt ist, konnten sie sich vielleicht Arnold Schwarzenegger vorstellen, aber keinesfalls Michael Keaton, diesen leichtgewichtigen Komödianten mit schon schütterem Schläfenhaar und weichem Kinn.
Star Keaton tat die unerwartete Widerstandsbewegung anfangs - in Anspielung auf Scorseses Jesus-Film - mit dem Witz ab, es werde ihm nun wohl schwerfallen, einen Liebesakt mit Maria Magdalena zu phantasieren. Doch bei Warner Bros. zeigte man sich angesichts einer Welle von 50 000 Protestbriefen alarmiert: Auch Batman-Fundamentalisten ließen nicht mit sich spaßen, und gegen den harten Kern der Batmaniacs war der Film auch bei seinem sichersten Publikum nicht durchzusetzen, den regelmäßigen Lesern - angeblich sind es weltweit, in 40 Ländern, über 400 Millionen.
In dieser Krisensituation ließ sich der alte Bob Kane reaktivieren und auf das Projekt einschwören, und während er als höchste Autorität in Glaubensdingen bei den Fans Bekehrungsarbeit für die Seriosität des Duos Burton-Keaton leistete, gingen in den Londoner Pinewood-Studios - in einer der monumentalsten Dekorationen, die dort je errichtet wurden - die "Batman"-Dreharbeiten ihren Gang. Die Abschottung gegen die Öffentlichkeit war so strikt, daß das Massenblatt "Daily Mail" einen Hubschrauber charterte, um seinen Lesern wenigstens durch ein paar Schnappschüsse aus der Luft einen Blick auf das Geheimwerk zu liefern.
Über die Besetzung von Batmans Gegenspieler immerhin konnte kein Fan meckern. Den gräßlichen Joker, der ganz Gotham City durch vergiftete Kosmetika einem gräßlich grinsenden Tod ausliefern will - wer anders hätte ihn spielen sollen als Jack Nicholson, der seit "Shining" und den "Hexen von Eastwick" als unangefochtener Weltmeister im satanischen Grinsen gilt? Natürlich zierte sich Nicholson anfangs ein wenig, wollte sich aber eine so überdimensionale Scheusal-Prachtrolle auch von niemandem wegschnappen lassen - und so steht nun sein Name, wo immer die "Batman"-Stars aufgezählt werden, natürlich an erster Stelle.
Daß er auch schauspielerisch, mit überbordender Virtuosität, den tapferen Michael Keaton auf den zweiten Platz verweist, ist kaum überraschend - gute Menschen sind stets schlechter dran -, und doch ist nicht Nicholson der wirkliche Star des Films, sondern Gotham City: Die düstere Megalopolis aus Industriedesign, faschistischem Protz und marodem Gemäuer, die Anton Furst entworfen hat, gewinnt über alle Kindlichkeiten der Story hinaus Züge einer apokalyptischen Vision.
Das Rennen zwischen "Batman", "Ghostbusters II" und "Indiana Jones III" um den Kassenrekord des Jahres ist eröffnet. Doch einer steht schon jetzt als Gewinner da: der genialische Popmusik-Zwerg Prince. Das Album mit den neun Songs, die er für "Batman" geschrieben hat, ist innerhalb einer Woche nach seiner US-Veröffentlichung in Platin-Ränge emporgeklettert, und sein Video mit dem Spitzensong "Batdance" braust auf Fledermausschwingen um die Welt: Wenn der Film hinterherkommt (in der Bundesrepublik im Oktober), hat Prince längst abgesahnt.

DER SPIEGEL 27/1989
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