16.01.1989

„Ich möchte sein wie ein König der Dänen“

Der Tod ihres Kaisers könnte den Japanern Gelegenheit geben, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch verordnete Trauer verhindert die nüchterne Auseinandersetzung mit Kaiser Hirohitos historischer Rolle. Tenno Akihito gibt sich weltoffen und bürgernah: eine Chance, Japan aus seiner institutionellen Verkrustung zu befreien.
Der Kupfersarg mit dem winzigen Leichnam des Kaisers Hirohito ist versiegelt, das Mausoleum in den Wäldern von Hachioji, in das er nach der großen Bestattungszeremonie am 24. Februar hinabgesenkt wird, im Bau.
Die große Frage aber bleibt, ob die Japaner es fertigbringen, mit ihrem ehemaligen Gottkaiser auch ihre Vergangenheit zu beerdigen, oder ob sie, fast 44 Jahre nach Kriegsende, sie zu bewältigen versuchen.
Siechtum und Tod Hirohitos hatten in Japan keinerlei ernst zu nehmende Diskussion ausgelöst - weder über die Verstrickung des Tenno in den Zweiten Weltkrieg noch über die Unmenschlichkeiten der Kaiserlich japanischen Armee in den von ihr besetzten Ländern.
"Japan hat eine große Gelegenheit verpaßt, sich für seine Fehler zu verantworten und daraus zu lernen", sagt Kim Seok Peom, ein bekannter koreanischer Romancier, der jetzt in Osaka lebt. "Das kann für die Zukunft Japans gefährlich werden."
Mag die Zukunft beunruhigend sein, die Gegenwart ist es mit Sicherheit nicht. Hirohito, 87, ist gestorben, ein neuer Kaiser, Akihito, 55, hat den Chrysanthemen-Thron bestiegen. "Der Zeitpunkt", so ein Publizist in Tokio, "hätte nicht günstiger sein können."
Denn der Regierung des Premiers Noboru Takeshita beschert der Tod des Kaisers wahrscheinlich die endgültige Vertagung des Riesenskandals um die Firma Recruit Cosmos (SPIEGEL 46/1988). Zwei Minister waren bereits wegen dubioser Insidergeschäfte mit Recruit-Aktien zurückgetreten; noch kurz bevor die Todesnachricht kam, schwirrte Tokio von Gerüchten, daß weitere führende Politiker in den Finanzskandal verstrickt seien.
Als der Großkämmerer des Kaiserlichen Hofamts am Sonnabendmorgen, dem 7. Januar, um 7.55 Uhr die historische Erklärung abgab, daß Hirohito um 6.33 Uhr in seinem Palast im Zentrum von Tokio verschieden sei, kam der Organisationsapparat der Japaner binnen weniger Minuten auf Touren, bewies er seine hohe Effizienz wie seinen hohlen Konformismus.
Bereits um 8.30 Uhr verteilten Zeitungsverkäufer an der Hauptkreuzung der Ginza-Straße und an den Ausgängen aller großen U-Bahn-Stationen kostenlos die Sonderausgaben ihrer Blätter mit der Meldung von Hirohitos Tod. Alle hatten die gleiche Schlagzeile in den gleichen Schriftzeichen von der gleichen Größe.
Schon vor längerer Zeit hatte man sich auf das seltene Wort "hogyo" geeinigt, einen besonders ehrerbietigen Ausdruck für sterben. Außer dem kommunistischen Parteiorgan "Akahata" weigerten sich nur eine Tageszeitung auf Okinawa und eine in Nagasaki, dieses Wort zu benutzen.
In ganz Tokio wurden die Neon-Reklamen der Nachtklubs, der Spielsäle und Liebesherbergen abgeschaltet. In den Bars verstummte die Musik. Nachts lag die japanische Hauptstadt stumm und dunkel da, nur die auf halbmast gesetzten Fahnen hörte man im Winde flattern.
Doch die Trauer, in die Japan versank, schien eher Ergebnis perfekt geölter Organisation als menschlicher Spontaneität zu sein.
Die Mehrheit der Trauergäste vor dem Kaiserpalast waren ältere Menschen. Einige junge Leute hatten sich offenbar vor allem eingefunden, weil die Kondolenzbücher mit den namentlichen Eintragungen angeblich für alle Zeiten im Palast aufbewahrt werden, und sie sich die Chance, auf diese Weise zu "Unsterblichkeit" zu kommen, nicht entgehen lassen wollten, wie ein Student es formulierte.
Die meisten Jugendlichen jedoch blieben dem Palast fern, strömten in die Video-Geschäfte. Dort liehen sie sich die gesamten Kassettenbestände aus, um sich während der beiden offiziellen Trauertage zu Hause Spielfilme anzusehen statt der Dokumentar- und Gedenksendungen, die jede Fernsehstation in fast immer gleicher Weise, Tag und Nacht, von Sonnabendmorgen bis zum folgenden Montag, ausstrahlte.
Tokio stand unter strenger Aufsicht: 45 000 Polizisten, viele von ihnen aus den nahe gelegenen Präfekturen in die Hauptstadt kommandiert, sollten jeden Zwischenfall ersticken. "Wir haben den Auftrag, die Menschen am Selbstmord zu hindern", erklärte einer der Männer, die ein Denkmal mitten im Yoyogi-Park bewachten, wo 14 Mitglieder der ultranationalistischen Organisation "Daitojuku" 1945 Harakiri begingen, damit der "japanische Geist" ungeachtet der Demütigung die Niederlage überlebe.
Doch nach dem Tode Hirohitos kam es nicht zu den befürchteten Demonstrationen von Rechten oder Linken. In ganz Japan sollen nur drei Menschen Selbstmord begangen haben, um den Kaiser ins Jenseits zu begleiten.
Seit September hatte Japan täglich mit dem Tod des Monarchen gerechnet. Als er dann schließlich eintrat, bereitete er den Menschen längst kein Trauma mehr. Sie waren schon an den Gedanken gewöhnt - und ebenso an den Mythos vom guten Kaiser, den eine gewaltige Propagandakampagne im ganzen Land verbreitet hatte.
Danach ist Hirohito ein Mann des Friedens gewesen, seine "Showa"-Ära eine Zeit "großen Fortschritts und wirtschaftlichen Wohlstands". Alle Massenmedien, mit Ausnahme der kommunistischen Blätter, beteiligten sich an der kollektiven Schönfärberei.
Zwei Tage lang präsentierten die Fernsehkanäle, ohne Unterbrechung durch Werbespots, eine unkritische Darstellung der 62 Jahre, die Hirohito Kaiser gewesen war, und glorifizierten den hohen Verstorbenen. Alle überregionalen Tageszeitungen wiederholten Seite für Seite im Grunde stets das gleiche Thema.
"Es war eine der größten Übungen in Gehirnwäsche, die in der industrialisierten Welt je stattgefunden hat", klagte ein Professor der Universität Tokio. "Die wirkliche Welt schien entschwunden zu sein."
Niemand unternahm auch nur den Versuch, die Gründe für Japans Angriffskriege von 1931 bis 1945 zu erklären. Untaten in diesen Konflikten, die Japans Image vor allem in Asien noch immer beschmutzen - das Nanking-Massaker etwa, bei dem 1937 über 200 000 chinesische Zivilisten den japanischen Truppen zum Opfer fielen -, wurden kaum erwähnt, eine mögliche Verantwortung des Kaisers zwar einige Male angedeutet, aber nie wirklich diskutiert.
So mußte bei den 60 Prozent der nach dem Kriege geborenen Japaner am Ende dieser selbstgefälligen Interpretation ihrer Geschichte schließlich der sichere Eindruck entstehen, daß der Krieg eine Notwendigkeit gewesen sei und die Schuld an gewissen "unglücklichen Ereignissen" bei militärischen Cliquen gelegen habe, der Kaiser aber von Anfang an gegen den Konflikt gewesen sei.
Kein Wort davon, daß Hirohito nach der damaligen Verfassung Oberbefehlshaber der Streitkräfte war, daß er alle Befehle für den Einmarsch in andere Länder und 1941 auch für den Angriff auf Pearl Harbor unterzeichnet hatte. Am Ende der zweitägigen Staatstrauer war Hirohito von allen Anschuldigungen freigesprochen. Motto: "Ein wirklich netter Mann."
Intellektuelle wurden durch Drohungen rechter Ultras zum Schweigen gebracht. Der Bürgermeister von Nagasaki, Hitoshi Motoshima, hatte die Behauptung gewagt, Hirohito hätte den Krieg früher beenden und damit Nagasaki und Hiroschima die Atombomben ersparen können. Hunderte von Rechtsradikalen kamen daraufhin nach Nagasaki und verkündeten von ihren Lautsprecherwagen aus: "Tod für Motoshima."
Der Bürgermeister wurde unter Polizeischutz gestellt.
Vier Elternpaare, die aus Protest gegen die Staatstrauer für den toten Kaiser ihre Kinder in Osaka von der Schule nahmen, erhielten zahllose Drohanrufe.
Die japanische Propagandamaschine zur Reinwaschung Hirohitos geriet erst durch wenig ehrerbietige Reaktionen aus dem Ausland ins Stottern.
Während die meisten Staatskanzleien dem toten Kaiser in Telegrammen ein letztes Mal huldigten, Castros Kuba gar eine dreitägige Staatstrauer anordnete, brachten andere doch noch die dunklere Seite der Tenno-Zeit in Erinnerung. In Australien, Holland und England gemahnten Veteranenverbände an die Tausende von Kriegsgefangenen, welche die japanische Armee niedermetzelte oder verhungern ließ.
Am deutlichsten äußerte sich der neuseeländische Verteidigungsminister Bob Tizard über "all die salbungsvollen Erklärungen", die ihn nur daran erinnerten, daß Hirohito "am Ende des Krieges hätte erschossen oder öffentlich geköpft werden sollen".
Für viele Japaner war es wie ein Schock, als sie erkennen mußten, daß ihr Ansehen im Ausland ungeachtet ihrer Wirtschaftsmacht immer noch von der Vergangenheit befleckt ist - wo sie daheim diese Vergangenheit doch so erfolgreich verdrängt hatten.
Die Schulbücher ganzer Generationen junger Japaner lehrten eine geschönte Version der Geschichte, nach der Invasionen "Vorstöße" waren und Greueltaten gar nicht erwähnt wurden.
Als es unlängst hieß, die australische Regierung wolle ehemalige australische Soldaten vor Gericht stellen, weil sie vor 45 Jahren die Überlebenden eines gesunkenen japanischen Kriegsschiffs mit Maschinengewehren erschossen hätten, konnte der japanische Durchschnittsbürger so viel Selbstverleugnung des ehemaligen Kriegsgegners kaum begreifen.
Der endgültige Freispruch Japans und seines Kaisers durch die Japaner wird am 24. Februar bei der Bestattung Hirohitos vor sich gehen. Könige und Königinnen, republikanische Staats- und Regierungschefs werden dann allein durch ihre Anwesenheit all das bestätigen, was die Japaner in den letzten 44 Jahren von sich selbst gesagt haben: Die Vergangenheit war in Ordnung.
Liberale und Intellektuelle befürchten, die japanische Regierung werde die Trauerfeierlichkeiten dazu benutzen, den Shintoglauben als Staatsreligion wiedereinzuführen und so das Kaisertum zu stärken - es also wieder zu jener geheiligten Institution machen, die es vor dem Krieg war.
"Die Konservativen", so Shigeyoshi Murakami, Professor für Religionsgeschichte an der Keio-Universität, "glauben, daß Japan eine starke geistige Kraft braucht, um eine Großmacht zu sein. Für sie ist diese Kraft die Shinto-Religion und das kaiserliche System. Das erklärt, warum sie Schritt für Schritt weiter in die Vergangenheit vordrängen."
Hirohito wird vor den Vertretern aus aller Welt nach Shinto-Ritus bestattet. "Ausländer mögen diese Zeremonien für exotisch halten und nur als Teil unserer Tradition betrachten", sagt ein führender Publizist. "In Wirklichkeit aber sind sie Teil jenes Systems absoluter Macht, das uns in den Krieg verstrickte."
Die wenigen Kritiker dieses Systems sehen in dem Schweigen der Rechten nach Hirohitos Tod ein Indiz dafür, daß die Regierung die Ultras durch Konzessionen ruhiggestellt habe, etwa durch den Beschluß, die Tradition fortzusetzen, indem sie für Akihito ein neues Zeitalter ausrufen ließ.
Die Liberalen hätten lieber die in aller Welt anerkannte christliche Zeitrechnung eingeführt. "Damit haben die Japaner die Möglichkeit", so Professor Murakami, "sich anders als alle anderen und damit letztendlich überlegen zu fühlen." Am 8. Januar 1989 begann für Japan das Jahr eins der Ära "Heisei", was sich etwa mit "umfassender Friede" übersetzen läßt.
In den nächsten Jahren wird ein Kampf um das Wesen des Chrysanthemen-Throns stattfinden. Soll das Kaisertum mehr oder weniger auf den Gott-Status der Vorkriegs- und Kriegszeit zurückgeführt oder soll es von seiner mystischen Aura befreit werden? Der Ausgang dieses Kampfes wird darüber entscheiden, welches Japan in das 21. Jahrhundert eintritt.
Ein Herrscher mehr nach Gottkaiser-Art, vom Volk ferngehalten, ebenso verehrt wie gefürchtet, dürfte die autoritären Züge der japanischen Gesellschaft verfestigen. Ein menschlicherer Kaiser dagegen würde den Demokratisierungsprozeß fördern und dazu beitragen, das Land mehr zu öffnen.
Akihitos bisheriges Leben spricht für einen demokratischen Wandel. Die amerikanische Erzieherin Elizabeth Gray Vining, eine kultivierte, intelligente Quäkerin, die den jungen Akihito von 1946 bis 1951 unterrichtete, übte großen Einfluß auf ihn aus, lehrte ihn, "sich innerlich zu befreien und er selbst zu sein". Akihito hat seitdem selten auf diese Freiheiten verzichtet, wobei er immer wieder mit den konservativen Beamten des Kaiserlichen Hofamts kollidierte.
Sie wollten ihm eine Dame aus dem japanischen Adel zur Frau geben, er aber heiratete Michiko Shoda, die Tochter eines reichen Getreidehändlers, die er auf dem Tennisplatz kennengelernt hatte. Entgegen den Wünschen des Hofes ließ er seine Söhne, Kronprinz Naruhito und Prinz Aya, in Oxford studieren.
Ganz unzeremoniell verbringt der neue Kaiser Stunden damit, seine Reden selbst zu schreiben, statt die vorgefertigten Ansprachen des Hofamts zu verlesen. Bei einer Begegnung mit dem chinesischen Botschafter in Tokio "bedauerte" er das Vorgehen der Japaner in China während des Krieges - was sein Vater nie öffentlich getan hatte und was der Hof auch nicht billigte.
Der jetzige Kaiser soll von dem Internationalen Tribunal in Tokio, das den Kriegspremier General Tojo und sechs andere Japaner zum Tode durch den Strang verurteilt hatte, tief beeindruckt gewesen sein. Sie wurden an seinem 15. Geburtstag gehängt.
Japanische Traditionalisten irritiert Akihitos weltoffene Art - und seine unjapanische Erziehung. Denn schon früh habe seine amerikanische Lehrerin, meint etwa der Historiker Yuji Aida von der Universität Kioto, mit "ausländischen Gedanken und europäischen Vorstellungen von Monarchie" Herz und Verstand des jungen Prinzen Akihito vergiftet.
Akihito sieht das eher positiv. "Welche Art von Souverän möchten Sie sein?" wurde er einmal gefragt. Seine Antwort: "Wie ein König von Dänemark."

DER SPIEGEL 3/1989
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