22.05.1989

Barbara Bush

Barbara Bush, 63, amerikanische First Lady, sorgt sich um die politische Zukunft ihres Sohnes George W. Bush. Obwohl sie weiß, daß der Präsidentensohn ihren Rat ignorieren wird, ist sie gegen seine beabsichtigte Kandidatur für den Gouverneursposten in Texas im nächsten Jahr. Die Politiker-Frau ist überzeugt, daß ihr Sohn im Fall eines Wahlerfolgs, "für alles verantwortlich gemacht werden wird, was sein Vater tut". Bei einem Mittagessen in kleinem Kreis gewährte Frau Bush Einblick in ihr Politikverständnis: "Läuft alles gut, nimmt niemand Notiz, wehe es geht was schief, dann war es Georg W.'s Fehler."

DER SPIEGEL 21/1989
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