13.11.1989

Aus für Airbus-Montage in Hamburg

Die deutschen Pläne, die Endmontage des kleinen Airbus A 320 von Toulouse nach Hamburg zu verlagern, sind gescheitert. Kanzler Helmut Kohl ist es nicht gelungen, Frankreichs Staatspräsident Francois Mitterrand von seinem Nein abzubringen. Bonn, auf Frieden mit den Franzosen bedacht, hatte allerdings die Idee, den Airbus-Standort Hamburg aufzuwerten, von Anfang an nur mit verhaltener Begeisterung verfolgt. Auch die Manager des Daimler-Benz-Konzerns, in deren Reich demnächst die deutsche Airbus-Produktion fällt, hielten sich zurück. Sie billigen zwar das Argument, daß die Endmontage des jüngsten Airbus-Modells in Hamburg helfe, Kosten zu sparen. Doch die Daimler-Experten sehen bei einer Verlagerung der Endmontage große praktische Schwierigkeiten: Bei einem so aufwendigen technischen Produkt wie einem Flugzeug werfe eine Standortveränderung erhebliche Startprobleme auf.

DER SPIEGEL 46/1989
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