13.11.1989

Prozeß gegen Hintermänner?

Der an diesem Mittwoch in Braunschweig beginnende Prozeß gegen die Devisenhändler Joachim Schmidt und Burkhard Junger bleibt wohl nicht das letzte Verfahren um den VW-Devisenskandal von 1987. In Frankfurt prüft die Staatsanwaltschaft Unterlagen aus Niedersachsen; dort haben die Staatsanwälte erhebliche Verdachtsmomente gegen eine Reihe Frankfurter Devisenhändler zusammengetragen. Die Strafverfolger glauben, daß Schmidt und Junger, die dem VW-Konzern einen Schaden von mindestens 385 Millionen Mark zugefügt hatten, Teil eines großen Devisenhändlerrings waren. Sollte sich der Verdacht erhärten, würde es in Frankfurt zu weiteren Prozessen kommen.

DER SPIEGEL 46/1989
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