09.10.1989

Manila: Amnestie für rote Rebellen

Die philippinische Präsidentin Corazon Aquino will den Bürgerkrieg in ihrem Land durch eine Amnestie der kommunistischen Untergrundkämpfer beenden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird vorbereitet, die Zustimmung des Parlaments gilt als sicher. Obgleich auch ohne Zusicherung von Straffreiheit in den vergangenen vier Monaten etwa 3000 Guerrilleros die Waffen niedergelegt haben sollen, ist der Erfolg des Amnestie-Vorstoßes zweifelhaft: Ein ähnliches Friedensangebot der Präsidentin Anfang 1987 wurde von der kommunistischen Untergrundbewegung New People's Army (NPA) abgelehnt. Die Kampfstärke der NPA wird auf über 20 000 Mann geschätzt.

DER SPIEGEL 41/1989
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