17.09.1990

„Gesegnet sei Gorbatschow“

Der von der Sowjetmacht verordnete Atheismus ist am Ende: Seit der Tausendjahrfeier der Christianisierung Rußlands werden Klöster neu eröffnet, besuchen nicht nur alte Mütterchen die Kirchen, feiert der Glaube eine Renaissance. Die Hamburger Journalistin Suzanne Bontemps besuchte ein russisches Frauenkloster.
Natalja Achwlediali, Russin aus Georgien, lernte anderthalb Jahre am Technikum in Moskau. Mit 16 Jahren ließ sie sich taufen, mit 18 verschwand sie aus der Stadt, nicht einmal ihre Eltern wußten, wohin. Vater Slawa Achwlediali fand sie schließlich in Kolomna, 115 Kilometer südöstlich von Moskau, in einem Nonnenkloster.
Er möchte seine Tochter nicht verlieren. "Ich bin jetzt 44", sagt er. "Mein ganzes Leben hat man mir erzählt, es gebe keinen Gott. Jetzt soll es plötzlich einen geben, und meine Tochter läuft gleich zu ihm."
Auch Natascha, 23, ist hingelaufen; sie studierte am Fremdspracheninstitut in Moskau Englisch und Deutsch und bestand die Abschlußprüfung mit der Auszeichnung des "Roten Diploms". Sie hatte sich vor fünf Jahren in Bulgarien taufen lassen.
Wie sie lebt seit einem Jahr auch Anna, 24, im Kloster, die an der Moskauer Lomonossow-Universität Russische Philologie ebenfalls mit dem "Roten Diplom" abschloß und sich gleich danach taufen ließ.
Zuflucht fanden die drei jungen Frauen im Swjato-Troiski Nowo-Golutwin monastyr, dem Kloster zur Heiligen Dreifaltigkeit in Kolomna, einem mittelalterlichen Städtchen am Fluß Oka mit einem backsteinroten Kreml aus dem 16. Jahrhundert. Dort läuteten einst die Glocken von 23 Kirchen, und in 4 Klöstern fasteten und büßten Mönche und Nonnen. Den Sturm der roten Atheisten in den zwanziger Jahren überstand nur eine Kirche. Demütig nahmen die Gläubigen den staatlichen Terror als Gottesstrafe hin. Über 60 Jahre lang verfielen die Kirchen und die Klosteranlagen, wurden als Werkstätten, Lagerräume, Ställe oder Wohnquartiere zweckentfremdet.
Das Dreifaltigkeitskloster zeigt die Wunden der gottlosen Jahre. Die ehemals kalkweiß geschlämmten Wände sind grau und rissig, die schweren Holztüren hängen schief in ihren Rahmen, schwarze Löcher sind die Fenster im einstigen Schlafsaal. Voriges Jahr hat der Sowjetstaat die Gemäuer der Kirche rückerstattet. Nun dienen sie wieder ihrem alten Zweck, als zweites Frauenkloster in der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik. Inzwischen sind sechs weitere dazugekommen - in Leningrad, Jaroslawl und Nowgorod, in der Gegend von Krasnojarsk, in Kaluga und Kursk.
Michail Gorbatschow, der große Wandler, gab seinem Volk mit den neuen Freiheiten auch jene zurück, die in Rußland noch immer mehr wert ist als das tägliche Brot: an seinen Gott und alle Heiligen zu glauben. Gorbatschows Vorgänger Nikita Chruschtschow hatte 1961 versprochen, in 20 Jahren den letzten Christen im Fernsehen vorzuführen. Doch nun ist der verordnete Atheismus am Ende: Das gläubige Rußland scheint wiederaufzuerstehen, Gogols Vision "ganz Rußland ist ein Kloster" gewinnt unvermutete Aktualität.
Kinder dürfen Sonntagsschulen zum Unterricht im Katechismus und in Kirchenslawisch besuchen. Das staatliche Fernsehen überträgt die Predigten, sendet Vorträge über die religiösen Symbole und Reportagen über wiedereröffnete Kirchen und neue Klöster.
In Kolomna haben sich die jungen Sowjetbürgerinnen Natalja, Natascha und Anna einem harten Leben verschrieben. Um halb sieben in der Frühe ruft die Glocke zum ersten Gebet, um halb acht zum Morgengottesdienst, der mindestens zwei Stunden währt.
Es folgen Studium von Kirchensprache und -geschichte, Ikonenmalerei in einer Werkstatt, Schneidern der Ordenstrachten in der Nähstube. Zum Mittag kommen Suppe, Grütze, Brei und Kartoffeln auf die wachstuchbezogenen Tische im Refektorium. Milch ist zur Fastenzeit verboten, Fleisch immerdar, Zigaretten sowieso. Geredet wird beim Essen nicht, eine Novizin liest Heiligenlegenden im oft noch unverständlichen Kirchenslawisch aus dem Mittelalter vor.
Kolomna ist kein Arbeitskloster wie etwa das estnische Pjuchtinski-Kloster (wo 400 Nonnen weite Ländereien beackern), sondern eine Stätte des Gebets und der Meditation. Allein der Abendgottesdienst dauert oft bis zu vier Stunden. Die Klosterfrauen verbringen den halben Tag stehend, singend und betend in der Kirche. Als der Staat ihnen vor ein paar Wochen 20 Hektar Ackerland für den Anbau von Getreide und Gemüse vermachte, war das den frommen Damen gar nicht recht.
Die strengen Regeln untersagen auch Alkohol. "Weintrinken ist kategorisch verboten", heißt es in Paragraph eins der Hausordnung. Das hat sich die Äbtissin Xenija, die 1954, im Jahr nach Stalins Tod, als Irina Jurjewna Saizewa geboren wurde, selbst ausgedacht. Das oberste Gebot im Klosterstatut: "Gehorsam in ständiger, freiwilliger, demütiger Unterwerfung unter den Willen eines anderen mit entschiedener Abtötung des eigenen Willens und der eigenen Erkenntnis."
Gottes Gebot war für Irina, das Erziehungsprodukt der Sowjetgesellschaft, bis zu ihrem 26. Lebensjahr nicht nur unergründlich, es war einfach nicht existent. Sie stammt aus einer Provinzstadt, ihre Eltern waren streng ungläubig. Die Bibel kannte sie nicht.
Fräulein Saizewa studierte in Moskau Publizistik, arbeitete als Fernsehjournalistin, und dann stellte sich ihr "der innige Wunsch, zu erfahren, wie man lebt". Es war kein Paulus-Erlebnis, das Irina Saizewa in die Äbtissin Xenija verwandelte. Zufällig stieß sie auf das Neue Testament: "Ich war betroffen, verwirrt, aber ich habe nicht viel begriffen."
Sie ging nach alter russischer Art zehn Jahre auf Pilgerschaft durch die Sowjetunion, besuchte die wenigen Klöster in der Ukraine, in Lettland und in jenem Estland, das in der Verfolgungszeit einen Hort der Orthodoxie verkörperte: Von dort kommt der neue Patriarch Alexij, der mit bürgerlichem Namen Ridiger heißt - ein Nichtrusse auf dem Glaubensthron Moskaus und ganz Rußlands.
Fünf Jahre lebte Irina in der Einöde Georgiens. Auf Weisung der obersten Kirchenleitung, des Heiligen Synod, half sie zwei Jahre einem Dorfpriester bei den Gottesdiensten. Danach rief die Amtskirche sie an die Geistliche Akademie in Moskau. "Bei uns ist es wie bei der Armee", erzählt sie, "man geht dorthin, wohin man befohlen wird."
Die Tausendjahrfeier der Christianisierung Rußlands 1988 war das Startsignal für die Rechristianisierung: Gorbatschow, selbst getauft ("wie es normal ist", so der Präsident), war drei Jahre im Amt des Generalsekretärs, da weckte er bei den Nonnen Hoffnungen, ein Kloster aufbauen zu können. Xenija: "Wir haben lange darum gebetet."
Gemessen am Maßstab ihrer Profession, der Ewigkeit, sind zwei Generationen Sowjetmacht keine lange Wartezeit: Anfang 1989 schickte der Heilige Synod Irina Saizewa nach Kolomna, zusammen mit zehn jungen Frauen aus der Kirchenmusik-Klasse der Akademie.
An eine Aufgabe dieser Größenordnung hatte Irina Saizewa nicht gedacht. Sie bat den Metropoliten Juwenali von Krutizki und Kolomna um Dispens: "Ich bin zu jung, zu schwach und voller Leidenschaften." Für den erfahrenen Theologen, ständiges Mitglied des Heiligen Synod, war Irina Saizewa ein Fels, auf dem man ein Kloster als geistiges Zentrum bauen kann: eine Führungskraft mit Managerqualitäten, geeignet für höhere Weihen. Sie gehorchte, gemäß ihrem eigenen Klosterstatut.
In Kolomna war Winter. Es gab keine Bleibe, die Gebäude waren praktisch nur noch Ruinen ohne Heizung. Bei einem Geistlichen fanden die Frauen Obdach und fingen eigenhändig an, den Schutt wegzuschaufeln, zu renovieren und immerzu zu beten. "Die Bevölkerung wunderte sich", berichtet die Pionierin Gottes, "doch als sie merkte, daß wir mit guten Absichten gekommen waren, hat sie uns unterstützt."
Die Leute aus der Umgebung brachten Eier und Fische, Brot und Eingelegtes, halfen mit Geld und Gaben, mauerten, malten, sägten Balken und Bretter. "Sie haben uns angefeuert durchzuhalten, weiterzumachen. Manche Frauen von Kolomna haben uns einfach adoptiert", erinnert sich Olga, eine Novizin der ersten Stunde. Heute beschäftigt die Äbtissin für den weiteren Klosterausbau Lohnarbeiter, und die Kirche bezahlt.
Nicht nur die Fassaden wurden erneuert, auch die inneren Strukturen einer klösterlichen Frauengruppe mußten erarbeitet werden. Jede von ihnen hatte als Gast in anderen Klöstern gelebt, aber noch keine die hierarchischen Stufen von der Schwester zur Novizin, von der Novizin zur Nonne absolviert.
Der Heilige Synod war an einer Führungsrolle der ungewöhnlichen TV-Journalistin höchst interessiert, ganz unkonventionell kleidete er Irina Saizewa ohne Noviziat als Nonne ein und weihte die 35jährige gleich darauf zur Äbtissin Xenija, dem "Mütterchen" ("Matuschka") der Gemeinschaft.
Heute leben im Dreifaltigkeitskloster über 30 Schwestern und Novizinnen sowie viele junge Frauen, die eintreten möchten, sich aber erst bewähren müssen, denn, so Matuschka Xenija, "man kauft doch keine Katze im Sack".
Sie kann auswählen. Anders als in Frauenklöstern des Westens, die an Auszehrung leiden, übersteigt in Kolomna die Nachfrage das Angebot an Klosterzellen. Ob die Bewerberinnen aufgenommen werden, entscheidet Xenija nach den strengen Kriterien der Klosterstatuten, die sie selbst nach den alten Gesetzen christlichen Gemeinschaftslebens, des "Koinobion", und eigenem Geschmack formuliert hat.
Paragraph drei bestimmt die Ziele des Nonnendaseins. Angestrebt sind "die innigste Verbindung mit Gott, der Erwerb göttlicher Glückseligkeit und geistige Vollendung". Das ist recht viel für eine unverheiratete Frau in der Sowjetunion von 1990, und der Weg dorthin führt über die vergleichsweise leichten Tugenden der Besitzlosigkeit, Keuschheit und des Gehorsams.
Die beherrschen die Bewerber schon, Mütterchen Xenija schaut auf zusätzliche Qualifikationen. Sie sammelt Architektinnen, Literaturwissenschaftlerinnen, Kunsthistorikerinnen, Malerinnen, Lehrerinnen, vor allem Frauen mit Hochschulbildung, kluge und meist sehr junge Frauen. Überwiegend sind sie Anfang zwanzig wie Natascha und Anna. Auch sie führte kein plötzliches Gotteserlebnis ins Kloster, sondern der "Hunger nach geistiger Nahrung", den sie zuvor im säkularen Wissenschaftsbetrieb nicht zu stillen vermochten.
Sie kommen fast alle aus atheistischen Familien, "eine Situation, die es niemals zuvor gegeben hat", sagt Xenija, eine heitere, gelassene Person. "Viele wissen, wenn sie hier eintreten, nur wenig von der Bibel, von Liturgie und Sakramenten. Sie haben oft verschwommene Vorstellungen vom Leben einer Nonne. Es ist ein schwieriger Weg zum Umbau des Bewußtseins und zu einem wahrhaft gläubigen Menschen."
Für das Wort "Umbau" benutzt sie die russische Vokabel "Perestroika". Die Sehnsucht ihrer Töchter nach einer solchen Bewußtseinsreform bestürzt gemeinhin die zurückgelassenen Eltern. Die ehemaige Fremdsprachenstudentin Natascha: "Für meine Mutter, eine überzeugte Kommunistin, war es ein schwerer Schlag, als das eigene Kind ins Kloster wollte. Es gab Szenen, Tränen, aber bis heute kein Verständnis. Meine Mutter hofft noch immer, daß meine Entscheidung sich als zeitweiliger Irrtum erweist."
Anna, die Absolventin der Lomonossow-Universität, hat ähnliche Erfahrungen: "Meine Eltern waren in ihrer Hilflosigkeit sehr aggressiv. Sie haben getobt, geschrien und mich dann schlicht für verrückt erklärt."
Als Vater Slawa Achwlediali seine kleine Natalja endlich bei den Nonnen in Kolomna fand, setzte es sogar Hiebe. Nach seinem zweiten Besuch durfte er das Mädchen für zwei Wochen in seine georgische Heimat mitnehmen. Nicht mehr die väterliche Faust, sondern die Sinnlichkeit des Südens soll Natalja die klösterliche Askese verleiden.
"Für unser Leben und den Frieden hier ist es wichtig, daß die Eltern ihre Kinder nicht verdammen", sagt Mutter Xenija. Sie lädt die Eltern ein, kostenlos im Kloster zu wohnen, mit all den verlorenen Töchtern im Refektorium zu essen und zu beten.
Bei den jungen Frauen weckt, für die Eltern unbegreiflich, der Ausstieg aus der jämmerlichen Sowjetwelt schiere Hochgefühle. Anna erinnert sich der ersten Monate im Kloster: "Ich bin geflogen, war nicht mehr richtig auf der Erde. So ein Glück, so eine Liebe."
Rund 60 der 1025 Klöster, die 1914 auf dem Territorium der heutigen Sowjetunion vorhanden waren, sind wieder von Mönchen und Ordensfrauen in Besitz genommen. In Bussen wallfahrten Mönche, Nonnen und gewöhnliche Gläubige zu den neu eröffneten Klöstern und Kirchen, um in prächtigen Gottesdiensten gemeinsam zu feiern.
Eine neu eröffnete Mönchsabtei in der Nähe von Rjasan, einsam gelegen in einer hügeligen Landschaft mit satten Wiesen und Birkenwäldchen, hat die Klosterfrauen von Kolomna eingeladen.
Auch diese verfallene Abtei wird wieder aufgebaut. Auch hier helfen die Bauern mit Geld und Naturalien. Das Kloster dankt mit einem vierstündigen Gottesdienst, und die Nonnen singen ihre Hymnen im Wechsel mit den Mönchen. Die Kirche ist nicht nur mit alten Frauen gefüllt, auch junge, Kinder und Männer sind erschienen.
In ihrem Dormitorium haben die Mönche für die Schwestern die Zellen hergerichtet: meterdicke Wände, ein winziges Fenster, bröckelnder Putz, keine Heizung, kein Wasser, als Schmuck nur eine Ikone. Gewaschen wird sich frühmorgens in der heiligen Quelle, fünf Minuten entfernt, den Hang hinunter.
Hunderte Graukrähen fliegen auf, als Natalja in den Holzbottich steigt, den das eiskalte Quellwasser füllt. Natalja hat sich mehrmals bekreuzigt und den Herrn um Beistand gebeten. Die anderen Schwestern geben Schutz, denn im Hintergrund warten Männer des Dorfes, um das angeblich wundertätige Quellwasser in Kannen zu schöpfen.
Fromme Jungfrauen, die im heiligen Quell baden - keine Szene aus einem Film des Regisseurs Alexander Tarkowski, sondern die Realität Rußlands im Sommer 1990 unweit jener Stadt, in der Alexander Solschenizyn lebte, der Reporter des sowjetischen Niedergangs.
Der unterdrückte Hunger nach jeder Art von Glauben, Rußlands wahrem Lebensmittel, wird nun gestillt. Zwei Drittel aller Russen vertrauen laut Umfrage der Kirche, ein Drittel der Partei.
Auf dem Bilder- und Trödelmarkt an der Kasan-Kathedrale zu Leningrad, wo noch das staatliche "Museum für Atheismus" untergebracht ist, gibt es die traditionellen Puppen in der Puppe ("Matrjoschka") jetzt in der Gestalt der Muttergottes mit dem Jesulein zu kaufen, neunmal ineinander gesteckt, Preis 900 Rubel (vier Monatslöhne).
Taxifahrer führen einen Heilsbringer mit sich: einen Wattebausch, getränkt mit Tropfen einer schwefelgelben, duftenden Flüssigkeit - Tränen von einer wundersamen Ikone. Xenija, die sonst so Aufgeklärte, nimmt den Zauber ernst.
Und wie in der Zeit, ehe die Gottlosen herrschten, tauchen wieder die "Jurodiwyje" auf, die Besessenen, eine russische Spezialität: Narren in Christo, begabt mit der Kraft wahrzusagen, die Wahrheit zu sagen.
Lange hielten sie sich versteckt, waren verfolgt und in Lager verbannt. Als hätte es die Sowjetmacht nie gegeben, sind die Besessenen wieder im Land, werden geliebt und verehrt, viele Sowjetbürger sind von ihrer seherischen Kraft überzeugt.
Eine von ihnen ist Ljubuschka, eine alte Frau in Susanino bei Leningrad. Gebückt, mit wirrem grauen Haar und in Lumpen gekleidet, hält sie Audienz im Kirchgarten. Zu ihr ist schon der Patriarch Pimen gereist, der jüngst verstarb, und dorthin pilgerte auch Irina Saizewa und holte sich Rat für ihr neues Amt.
Ljubuschka brabbelt meist monoton vor sich hin, besessen eben, wirr und kaum verständlich. Befragt zu Gorbatschow, wird sie deutlich: "Gorbatschow ist gut. Zu Ostern hatte ich eine Vision. Gorbatschow leuchtete und sprach: ,Christus ist auferstanden.' Dann sagte er weiter: ,Alles wird gut werden. Ihr bekommt alle eure Rente.'"
Im Dreifaltigkeitskloster in Kolomna beten auch die Schwestern für ihn. Sie meinen, daß ihm alle Sünden einst vergeben werden: "Gesegnet sei Gorbatschow, denn er hat der Kirche die Freiheit zurückgegeben."
Von Suzanne Bontemps

DER SPIEGEL 38/1990
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