05.03.1984

Versicherungsbetrug: „Gräber ohne Leichen“

Millionen sonst ehrbarer Bürger haben kaum Skrupel, ihre Versicherung zu betrügen: Da werden Haftpflichtschäden aufgebauscht, Diebstähle vorgetäuscht oder Unfälle inszeniert. Versicherungsbetrug ist zu einem Massendelikt geworden. Die Versicherungsbranche schätzt, daß bereits jeder 20. Schaden getürkt ist.
Fall 1: Für den Beamten der Polizeistation Ratingen sah alles nach einem Routine-Fall aus, als er an einer Unfallstelle auf der Straße zwischen Düsseldorf und Ratingen eintraf. Vier Pkw - ein Opel Rekord, ein Citroen, ein Mini-Cooper und ein Porsche - standen mehr oder minder schwer beschädigt auf der Fahrbahn. Es hatte sich offensichtlich ein Auffahrunfall ereignet, bei dem die Schuldfrage leicht zu klären schien.
Die Fahrer des Porsche, des Citroen und des Mini sagten übereinstimmend aus, der Opel-Fahrer habe ein verkehrswidriges Überholmanöver abbrechen und scharf einscheren müssen. Dabei habe er nacheinander den Citroen und den Porsche gestreift. Schließlich habe er den Porsche auch noch auf den Mini-Cooper geschoben.
Der Opel-Fahrer habe ihnen gegenüber, so erklärten die Unfallbeteiligten weiter, seine Schuld zugegeben. Dann sei er davongegangen, um die Polizei zu holen. Er sei jedoch nicht mehr zurückgekehrt.
Der Opel Rekord war als gestohlen gemeldet, der flüchtige Fahrer konnte von der Polizei nicht ausfindig gemacht werden. Die Haftpflicht-Versicherung des Opel-Halters zahlte insgesamt 14 195 Mark an die drei anderen Unfallbeteiligten aus.
Erst Jahre später, als einer der Beteiligten nach einer Serie weiterer Betrugsdelikte eine Generalbeichte ablegte, erfuhren Polizei und Versicherung, was sich tatsächlich auf der Straße von Düsseldorf nach Ratingen abgespielt hatte. Die Fahrer der vier Autos hatten den Auffahrunfall gemeinsam in Szene gesetzt, um nach Vorlage überhöhter Schadenschätzungen bei der Versicherung des Opel-Eigentümers abkassieren zu können: Der Autobesitzer war in den Plan eingeweiht und hatte vor dem gestellten Unfall einen Diebstahl seines Wagens vorgetäuscht.
Fall 2: In seiner Schadensmeldung an die Versicherung gab der Arzt aus München an, ihm sei unmittelbar vor dem Rückflug nach seinem Auslandsurlaub sämtliches Gepäck geraubt worden. Nur den Flugschein hätten ihm die Täter bei dem Überfall gelassen, der sich vor dem Flughafengebäude ereignet habe.
Das verschwundene Gepäck enthielt angeblich nur das Feinste vom Feinen - teure Maßanzüge, exquisite Wäsche und sogar einen Regenschirm in Luxusausführung für 750 Mark. Mit Quittungen exklusiver Geschäfte konnte der Arzt den erstaunlich hohen Wert seiner geraubten Sachen lückenlos belegen.
Gerade der penible Schadensnachweis aber machte die Versicherungsfirma mißtrauisch. Sie forschte nach und fand schnell heraus, daß der Mann ein stümperhafter Schwindler war. Auf dem Rückflugschein des angeblich total ausgeraubten Passagiers waren zwölf Kilogramm Gepäck eingetragen.
Fall 3: Dem Landwirt aus dem Ostfriesischen war Schreckliches widerfahren. Mit der linken Hand, so berichtete er, war er in die Häckselmaschine geraten. Die abgerissene Hand war so zerfleischt, daß sie nicht wieder angenäht werden konnte. Bei der Versicherung schien ein sechsstelliger Betrag fällig zu sein.
Die Krankenhausärzte schöpften allerdings Verdacht, als sie an der vermeintlichen Abrißstelle des Armstumpfes einen glatten Schnitt vorfanden. Noch vor der Unfallmeldung an die Versicherung gestand der Ostfriese der Polizei, daß er eine Art Guillotine gebastelt und sich damit selbst verstümmelt hatte. Die abgehackte Hand hatte er dann in die Häckselmaschine geworfen. Die Ärzte hätten den Körperteil ja sonst wieder annähen können.
Der gestellte Verkehrsunfall, der vorgetäuschte Raubüberfall und der selbst inszenierte Arbeitsunfall: Die Reihe der Beispiele, wie Versicherte Leistungen der Assekuranz zu erschleichen suchen, ließe sich beliebig verlängern. Ob Kraftfahrzeug- oder Kranken-, ob Hausrat- oder allgemeine Haftpflicht-Versicherung - in allen Versicherungszweigen häufen sich die kleineren und größeren Gaunereien.
Die Täter versuchen es mit der platten Lüge oder arbeiten mit dem phantasievoll ausgetüftelten Trickbetrug. Beteiligt sind Gelegenheitsschwindler wie Mitglieder professioneller Betrüger-Ringe.
Tatmotiv kann die kleine Gefälligkeit sein, die ein Versicherter seinem Freund per Schummelei erweist. Den Versicherungsbetrüger kann aber auch so große Habgier treiben, daß er nicht einmal vor Mord und Totschlag zurückschreckt.
"Es gibt Gräber ohne Leichen, mit Höllenmaschinen zum Absturz gebrachte Flugzeuge, Selbstverbrennungen und abgehackte Hände", so der Versicherungskonzern
Colonia in einer Beilage zu seinem letzten Geschäftsbericht.
"Hier geht es so blutrünstig zu wie sonst nur in Kriegen", gruseln sich die Kölner Assekuranz-Manager. Die Geschichte des Versicherungsbetruges, fahren sie fort, "sei ein einziger Exzeß menschlicher Leidenschaften, Brutalität, Grausamkeit und Geldgier".
Doch es sind weniger die sensationellen Fälle - der fingierte Untergang der teuren Yacht, der getürkte Überfall aufs eigene Juweliergeschäft, die den Felsen hinabgeschubste hochversicherte Ehefrau -, die den Versicherungsunternehmen Sorge bereiten. Es ist die in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegene Zahl scheinbar harmloser Delikte, die der Versicherungswirtschaft die Kalkulation verdirbt.
"Versicherungsbetrug gibt es", weiß Colonia-Vorstandsvorsitzender Dieter Wendelstadt, "seitdem Versicherungen angeboten werden, doch neu ist der Massencharakter." Früher meist eine Einzeltat, ist Versicherungsbetrug "zu einer Art Volkssport" (Wendelstadt) geworden. Millionen sonst ehrbarer Bürger sind eifrig dabei, aus dem großen Prämien-Topf der Assekuranz möglichst viel für sich selbst herauszuholen.
Die Branche schätzt, daß inzwischen schon jeder 20. Versicherungsfall getürkt ist. In Sparten wie der Kraftfahrzeug- und der Reisegepäck-Versicherung ist dieser Anteil noch weit höher.
Die Kraftfahrzeug-Versicherer gehen davon aus, daß jeder fünfte Glasbruch und jeder vierte Teilediebstahl am Auto vorgetäuscht wird. Anders als durch zunehmende Betrügereien ist kaum erklärbar, daß der Aufwand für zerbrochene Autoscheiben von 1977 bis 1982 um 85 Prozent und für gestohlene Autoteile um 73 Prozent anstieg.
Da meldete eine Hausfrau aus einer schwäbischen Kleinstadt ihrer Versicherung, sie habe bei einem von ihr selbst verursachten Verkehrsunfall einen erheblichen Glasschaden am eigenen teilkaskoversicherten Wagen angerichtet. _(In der Teilkaskoversicherung ist ein ) _(Fahrzeug gegen Brand, Diebstahl, ) _(Zusammenprall mit Haarwild, Glasbruch, ) _(Sturm-, Überschwemmungs- und ) _(Schmorschäden versichert; in der ) _(Vollkaskoversicherung ist ein Fahrzeug ) _(zusätzlich gegen Schäden durch Unfall ) _(und durch mut- oder böswillige ) _(Handlungen von Fremden versichert. )
Der Meldung war der Kostenvoranschlag eines Autohauses beigelegt. 995,10 Mark sollten zwei neue Scheinwerfer, eine Verbundglas-Windschutzscheibe und zwei Blinkergläser kosten.
Der Versicherung kam das seltsam vor, sie schickte einen Schadeninspektor. Der Kontroll-Aufwand lohnte sich. An dem Wagen war nur der rechte Scheinwerfer und ein Blinkerglas zu ersetzen. Der tatsächliche Glasschaden belief sich lediglich auf 257,64 Mark.
Die Hausfrau leugnete zunächst, gab dann aber zu, daß sie die Glasschäden übertrieben hatte, um mit der Entschädigung der Versicherung einen größeren Teil der gesamten Reparatur-Rechnung bezahlen zu können. Die Beseitigung der übrigen Unfallschäden an ihrem Auto, die nicht durch die Teilkaskoversicherung gedeckt waren, hatte insgesamt 2598,83 Mark gekostet.
Mit der gleichen Masche versuchte ein niedersächsischer Bauer, einen selbst
verursachten Unfallschaden auf die Teilkaskoversicherung abzuwälzen. Der Landwirt war mit seiner Zugmaschine auf einem Grassilohaufen umgekippt. Dabei seien, berichtete er, die Heck-, Front- und Seitenscheibe beschädigt worden - mithin ein Fall für die Teilkaskoversicherung. Ein Kostenvoranschlag über 1336,48 Mark, ausgestellt von einer Vertragswerkstatt des Traktorherstellers, war der Schadensanzeige beigefügt.
Als ein Mitarbeiter der Versicherung die Werkstatt aufsuchte, traf er im Büro zufällig nur ein junges Mädchen an. Das händigte dem Abgesandten der Versicherungsgesellschaft ahnungslos die Arbeitsunterlagen aus.
Aus den Werkstattpapieren ging hervor, daß der Kfz-Meister und der Bauer vereinbart hatten, den gesamten Unfallschaden - den die Versicherung nur bei einer Vollkaskoversicherung hätte tragen müssen - als Glasbruchschaden auszugeben. Tatsächlich war bei dem Unfall nur eine Pflugscheibe des Traktors beschädigt worden (Kosten: 246,20 Mark ohne Mehrwertsteuer).
Vor allem nach Unfällen mit Totalschaden wird den Versicherungen oft vorgeflunkert, daß sämtliches Glas zerstört worden sei: Mit der Entschädigung aus der Teilkaskoversicherung, die für den angeblich totalen Glasbruch bis zu 3000 Mark ausmachen kann, wollen sich die Autofahrer darüber hinwegtrösten, daß ihr Wagen nur noch Schrottwert hat.
Verdächtig hoch ist der Anteil teurer Colorscheiben an den gemeldeten Glasbruchschäden. Während die Autoindustrie etwa doppelt so viele Fahrzeuge mit Klarglas wie mit getöntem Glas ausliefert, werden den Versicherungen rund doppelt so viele Colorglas- wie einfache Glasschäden angezeigt.
Da Colorscheiben nicht zerbrechlicher als ungetönte Gläser sind, ist kein Sherlock-Holmes-Spürsinn vonnöten, um hier Versicherungsbetrug zu wittern: Viele Autofahrer behaupten einfach, zu Bruch gegangene Klarscheiben seien getönt gewesen (Preisdifferenz bei einer Windschutzscheibe: 300 bis 500 Mark).
Wie beliebt es mittlerweile geworden ist, bei der Versicherung Geld für angebliche Glasschäden abzukassieren, zeigt die erstaunlich hohe Quote der Mehrfachfälle. Jeder vierte Schaden wird von Versicherten gemeldet, die zuvor schon drei oder mehr einschlägige Schadensanzeigen eingereicht hatten.
"Das ist wohl mehr Pech", meint Alois Deichl, Vorsitzender der Schadenskommission beim Verband der Kfz-Versicherer (Huk-Verband), "als selbst Anlieger einer Kiesgrube in Anspruch nehmen können."
Auch in der Vielzahl der angeblich gestohlenen Autoantennen sehen die Versicherungsgesellschaften ein klares Indiz für Schwindeleien ihrer Kunden. "Antennen stiehlt kein Mensch", weiß Huk-Verbandssprecher Peter Gauly, "was soll man denn damit anfangen? Zeigestöcke draus machen oder Klettergerüste für Wellensittiche?"
Daß dennoch 30 Prozent der Autoteile, die als entwendet gemeldet werden, Antennen sind, hat einen simplen Grund: Für geknickte oder abgebrochene Antennen gibt es kein Geld von der Versicherung, und so wird die wandalistische Zerstörung der Antennen einfach zum Diebstahl umfrisiert.
Das Risiko, bei solchen Betrügereien ertappt zu werden, ist minimal. Für die Gesellschaften wäre der Aufwand viel zu hoch, wenn sie die jährlich über 1,5 Millionen Teilkasko-Schäden bei den Personenautos systematisch überprüfen würden.
Gerade die kaum überprüfbaren Bagatellschäden aber gehen ins Geld. So mußten die Kfz-Versicherer für fingierte Glasschäden und erfundene Diebstähle nach Branchenschätzungen im vorvergangenen Jahr insgesamt über 160 Millionen Mark ausgeben.
Ohne die zahlreichen Betrügereien würde sich mithin der Verlust der Teilkaskoversicherer von 90 Millionen Mark pro Jahr in einen beachtlichen Gewinn verwandeln. Die Teilkasko-Prämien könnten etliche Prozent niedriger sein, als sie es heute sind.
Um die Beiträge nicht von Jahr zu Jahr für alle Versicherten stark heraufsetzen zu müssen, wollen die rund 100 Fahrzeugversicherer die Flut der vorgetäuschten Kleinschäden durch ein neues Teilkasko-System eindämmen. Bis Ende 1983 galt, daß die Versicherung die Schäden, die durch Brand, Diebstahl, Unwetter oder Überschwemmung verursacht wurden, voll ersetzte. Bei Wild-, Glasbruch- und Schmorschäden hatte der Versicherte einen bestimmten Betrag selbst zu tragen.
Anfang 1984 wurde die Prämie für solche Versicherungsnehmer, die bei allen Schadensfällen die ersten 300 Mark selbst zahlen, um neun Prozent gesenkt. Autobesitzer dagegen, die sich für eine Teilkaskoversicherung mit vollem Schadenersatz entschieden haben, müssen seit Jahresbeginn einen um 33,5 Prozent erhöhten Beitrag leisten.
Nach ersten Branchen-Erhebungen haben etwa 80 Prozent der Teilkasko-Versicherten die weit preiswertere Selbstbeteiligungsvariante gewählt. Die Zahl der gemeldeten Schäden wird dadurch auf etwa die Hälfte sinken, weil in den vielen Bagatell-Fällen die Selbstbeteiligungsgrenze von 300 Mark nicht erreicht wird.
Kasko-Betrüger, die sich vornehmlich für das Angebot ohne Selbstbeteiligung entschieden haben dürften, können zwar auch weiterhin schwindeln. Aber sie schädigen nicht mehr das Gros der Versicherten, das sich für die Selbstbeteiligung
entschieden hat: Mit steigendem Prämienabstand zwischen den zwei Kasko-Varianten werden die Schwindler mehr und mehr unter ihresgleichen sein.
Immer häufiger manipuliert wird auch bei Total-Diebstählen von Kraftfahrzeugen. Die Zahl der gestohlenen Pkw, die nicht wiederaufgefunden wurden, stieg von 1977 bis 1982 um 57 Prozent. Die Erklärung dafür, daß so viele Autos auf Nimmerwiedersehen verschwinden, ist nach Ansicht der Versicherungen nicht schwer: Viele dieser angeblich entwendeten Wagen werden in Wahrheit heimlich verkauft oder im nächsten Baggersee versenkt.
Auffällig ist, daß besonders viele Wagen kurz vor dem Termin verschwinden, an dem sich der Tag ihrer Zulassung zum zweitenmal jährt. Bis zu diesem Zeitpunkt erstattet die Versicherung den vollen Kaufpreis, danach hat der Geschädigte Abschläge für den geminderten Wert des Gebrauchtwagens hinzunehmen.
Die Schadensexperten des Huk-Verbandes schätzen, daß zehn bis 15 Prozent aller gemeldeten Pkw-Diebstähle getürkt sind. Bei Wagen, die auf einer Italien-Reise verschwinden, nehmen die Fachleute sogar eine doppelt so hohe Quote an. Die angeblich Bestohlenen gehen davon aus, daß ein Italien-Diebstahl besonders glaubwürdig klingt, weil dort tatsächlich sehr viele ausländische Wagen abhanden kommen.
"Bei Italien-Fällen prüfen wir besonders aufmerksam", warnt Huk-Experte Deichl, der im Hauptberuf die Kfz-Sparte der Münchner Allianz leitet. Deichl: "Vor allem, wenn da jemand mit einem Mercedes oder BMW hinfährt, den er sich eigentlich gar nicht leisten kann und den er prompt als gestohlen meldet, gucken wir genau hin."
Um zu verhindern, daß Gauner teure Wagen bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften versichern und nach einem vorgetäuschten Diebstahl gleich mehrfach abkassieren, führt der Huk-Verband schon seit Jahren in Hamburg eine Computer-Datei mit allen Fahrgestell-Nummern und amtlichen Kennzeichen gestohlen gemeldeter Autos.
Auch die Fahrgestellnummern von Wagen mit Totalschaden werden in Hamburg registriert. Der Verband will damit jenen Profis auf die Schliche kommen, die Wagen "a la Kfz-Brief" stehlen.
Bei dieser Methode kaufen Betrüger möglichst teure Wagen nach Totalschäden zum Schrottpreis auf, um sich den Kraftfahrzeug-Brief dieser Autos zu sichern. Dann stehlen sie einen Wagen, der in Typ, Baujahr, Farbe und Ausstattung mit dem Schrottwagen genau übereinstimmt.
Den entwendeten Wagen lassen die Ganoven mit Hilfe des scheinbar passenden Kfz-Briefs auf einen neuen Eigentümer zu. Denn kaum eine Zulassungsstelle prüft, ob die Fahrgestellnummern am Wagen und im Kfz-Brief identisch sind.
Noch ungenierter als bei den Pkw werden Versicherungsschäden bei Mopeds und Mofas manipuliert. Während von den versicherten Pkw nur etwa jeder tausendste spurlos verschwindet, wird jedes 16. versicherte Moped gestohlen und dann nicht wieder aufgespürt.
Versicherungen und Polizei schätzen, daß in jedem zweiten Fall nicht Diebe, sondern Betrüger am Werke sind. Ein Jugendlicher im Rheinland hatte sogar nacheinander 32 Mopeds gekauft, versichert, dann verkauft und als gestohlen gemeldet, bevor ihn schließlich die Polizei überführte.
Auch im Bereich der Kfz-Haftpflichtversicherung, die für alle Autobesitzer gesetzlich vorgeschrieben ist, wird nach Kräften geschummelt und geschoben. Gängigste Mogelei: Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall läßt der Besitzer des demolierten Wagens auf Kosten der Haftpflichtversicherung Macken beseitigen, die der Wagen schon vor dem Unfall hatte.
Die Versicherer schauen sich daher größere Haftpflichtschäden (Richtwert: 1000 Mark) vor der Reparatur an. Ob eine Stoßstange oder ein Kotflügel schon vor dem Unfall eingedellt war oder nicht, ist aber oft kaum festzustellen. Die Kfz-Experten der Versicherungen nehmen an, daß sich die vielen kleinen Haftpflicht-Mogeleien zu Schäden von 200 Millionen bis 250 Millionen Mark im Jahr summieren.
Schon sehr viel mehr kriminelle Energie und Phantasie gehört dazu, einen Unfall so abzusprechen, daß der nicht versicherte Schaden als Haftpflichtfall gemeldet werden kann. Da erklären beispielsweise zwei Freunde, der eine habe den anderen fahrlässig von der Straße abgedrängt. Tatsächlich aber war der angeblich Schuldige unbeteiligt, das angebliche Opfer durch einen eigenen Fahrfehler von der Straße abgekommen.
Während der vorgetäuschte Gefälligkeitsunfall nur finanziellen Schaden anrichtet, wird es geradezu gemeingefährlich, wenn gewerbsmäßige Betrüger am Werke sind. Die sprechen nämlich nicht nur untereinander ab, wer wen auf welche Weise rammt. Sie inszenieren auch Unfälle, in die völlig ahnungslose Verkehrsteilnehmer verwickelt werden.
So bremste ein Autohändler aus Düsseldorf auf der Autobahn nahe Hilden so abrupt, daß ein mit fünf Personen besetzter VW-Bus auf den Porsche des Händlers auffuhr. In dem VW-Bus wurden eine Frau und ein Kind verletzt.
Wie das Landgericht Düsseldorf feststellte, hatte der Porsche-Fahrer den Auffahrunfall vorsätzlich herbeigeführt. Zweck der gefährlichen Aktion war es, für die Beseitigung der Unfallschäden am Porsche eine weit überhöhte Werkstatt-Rechnung bei der Haftpflichtversicherung des Buseigners einzureichen.
Ein Münchner Taxi-Unternehmer brachte es vor Jahren auf 146 Auffahrschäden, bevor ihm die mißtrauisch gewordene Polizei endlich das Handwerk legte. Im Rheinland vor allem gab es zu Beginn der siebziger Jahre sogenannte Bumser-Banden, die reihenweise Unfälle fingierten oder provozierten. Gewinnbringend
war der Bumser-Dreh, die Schäden an den lädierten Limousinen mit den Versicherungen auf der Basis von Sachverständigengutachten abzurechnen. Die Wagen wurden dann in Hinterhof-Werkstätten notdürftig zum Einsatz für den nächsten gestellten Unfall hergerichtet.
Für diese Gewohnheitsbetrüger brachen sehr viel schwerere Zeiten an, als der Verband der Autoversicherer vor rund zehn Jahren eine "Ganoven-Datei" anlegte. In das EDV-Register hat der Verband seither 98 000 Versicherte aufgenommen, die dubiose Schäden gemeldet haben, und weitere 7000, die wegen Betruges verurteilt wurden oder gegen die Strafverfahren eingeleitet worden sind.
Anhand ihrer Computerliste merkten die rund 100 Autoversicherer rasch, wenn es immer wieder bei bestimmten Kunden krachte. Die Zahl der inszenierten Unfälle ging stark zurück. Erst seit kurzem bedienen sich, wie die Huk-Fachleute beobachtet haben, neue Betrüger-Ringe wieder verstärkt der alten Tricks.
Mit einer neuen zentralen Datei wollen die Haftpflichtversicherer auch eine andere weitverbreitete Mogelei eindämmen: Immer mehr Autofahrer wechseln nach mehreren Schäden, die sie verursacht haben, die Versicherung. Gegenüber der neuen Firma tun sie dann so, als würden sie erstmals einen Haftpflichtversicherungsvertrag abschließen.
Beim neuen Versicherer werden die Wechsler als sogenannte unechte Anfänger mit einem Beitragssatz von 125 Prozent eingestuft. Eigentlich gehören sie jedoch, nach den von ihnen angerichteten Schäden, in eine Beitragsklasse von 175 oder 200 Prozent.
Mit ihren Falschangaben erschwindeln sich Hunderttausende von Autofahrern niedrigere Beitragssätze. Denn aufgrund der amtlichen Schadensmeldungen müßten etwa 400 000 bis 500 000 Autofahrer in den höchsten Beitragsklassen der Haftpflichtversicherung eingestuft sein. Tatsächlich aber zahlen nur 150 000 die Prämiensätze dieser sogenannten Malus-Klassen.
In das zentrale Malus-Register sollen nun alle Autofahrer aufgenommen werden, die Beitragssätze von 175 oder 200 Prozent zu zahlen haben und sich dann bei ihrer Versicherung abmelden. "Wenn die Datei greift", hofft Alois Schnitzer vom Huk-Verband, "kann die nächste Prämienerhöhung für alle bescheidener ausfallen."
Auch in der allgemeinen Haftpflichtversicherung nehmen die Fälle zu, in denen Eigenschäden zu Versicherungsschäden umgemodelt werden. "Das geht nach dem Motto: Brennst du mir ein Loch ins Sofa, zerbrech'' ich dir deine Brille", weiß Josef Kandlbinder, Leiter der Kfz- und Haftpflichtsparte bei der Münchner Thuringia, "wenn in Wahrheit jeder den Schaden selbst angerichtet hat."
Es bleibt nicht dabei, daß selbst verursachte Beschädigungen zu Fällen für die Haftpflicht umfrisiert werden. Den Wert der Vase oder der Lederjacke, die angeblich vom haftpflichtversicherten Bekannten zerbrochen oder bekleckert wurde, bauschen die kleinen Betrüger auch noch kräftig auf. Viele Ladeninhaber oder Gutachter helfen dabei, indem sie Gefälligkeitsrechnungen oder -bescheinigungen ausstellen.
Der Schwindel fliegt nur auf, wenn er allzu plump angelegt ist. So schickte eine Frau, der ein Bekannter angeblich Farbe über den Ledermantel geschüttet hatte, der Versicherung einen photokopierten Rechnungsbeleg über 1598 Mark.
Der Versicherung fiel es nicht schwer nachzuweisen, daß die erste Ziffer nachträglich in die Rechnung eingesetzt worden war. Denn der Mehrwertsteuerbetrag auf dem Beleg ergab nicht den damaligen Steuersatz von 13 Prozent der Netto-Rechnung: Die Betrügerin hatte einfach auch vor die Mehrwertsteuer-Summe eine Eins gemalt.
In einem anderen Haftpflicht-Fall war ein Mann während des Essens bei Freunden angeblich so ungestüm aufgesprungen, daß der Tisch mit dem gesamten Rosenthal-Service umkippte. Der Sachbearbeiter der Versicherung wurde mißtrauisch, als er der Schadensmeldung entnahm, welche Mengen von Glas und Porzellan dabei zu Bruch gegangen waren.
Er besorgte sich entsprechend viele Teller, Schüsseln, Gläser und Tassen. Dann bat er die geschädigte Hausfrau, ihren Tisch mit dem Geschirr zu decken. Die Tischplatte reichte bei weitem nicht, um das gesamte Glas und Porzellan zu fassen.
"Manche Leute geben sich nicht einmal mehr die Mühe", folgert Thuringia-Manager Kandlbinder, "ihre Schadensmeldung sattelfest zu machen. Es ist ihnen offenbar früher zu leicht gemacht worden."
Mit überhöhten Ersatzansprüchen oder ganz und gar getürkten Berichten versuchen auch immer mehr Kunden der Hausrat- und der Reisegepäck-Versicherung, möglichst viel Geld herauszuschlagen. Da wird das gestohlene Tourenrad in der Schadensmeldung an die Hausratversicherung zum teuren Rennrad aufgemotzt, und der während des Urlaubs abhanden gekommene Koffer war selbstverständlich _(unbefugter Gebrauch eingeschlossen )
aus Leder und mit wertvollen Sachen vollgepackt.
Vor allem die Reisegepäckversicherungen sind gegen derlei Betrügereien kaum gefeit.
"Wir sind cleverer, als die Schwindler glauben", beteuert zwar Alfons Fischer von der Europäischen Reiseversicherung in München. Aber wenn nach einem dreiwöchigen Italienurlaub ausgerechnet in letzter Minute der Photoapparat gestohlen oder das Auto aufgebrochen wird, bleibt den Gepäckversicherern meist nur der Verdacht, daß sie wieder einmal geleimt werden. Beweisen läßt sich da in der Regel nichts.
In der Anarchoszene, aber auch an Hochschulen kursieren sogar schriftliche Anleitungen für die besten Betrugsmethoden. So empfiehlt ein "Ratgeber Versicherung - Wege zu Wissen und Wohlstand": "Versicherungsbetrug möglichst nicht in deutschsprachigen Ländern, nicht im Ostblock. Generell nicht in Dörfern oder Kleinstädten. Unser Tip: Palermo."
Daß betrügerische Touristen mit falschen Diebstahlsmeldungen ihr Reiseland in Verruf bringen, hat im vergangenen Sommer die italienische Polizei mobilisiert. Die prüft seither genauer, wenn ihr ein von Urlaubern gemeldeter Raub oder Diebstahl obskur vorkommt.
So wurden im vergangenen August elf Deutsche in Malcesine am Gardasee verhaftet. Angeblich waren den Touristen Radio- und Stereogeräte, ein Surfbrett sowie weitere Habe gestohlen worden. Die Polizei warf den Deutschen - darunter einem Professor - vor, die Diebstähle frei erfunden zu haben.
Bei Winterurlaubern besonders beliebt sind vorgetäuschte Skidiebstähle. So stellte sich nach Überprüfung von 106 im Großglocknergebiet gemeldeten Skidiebstählen heraus, daß mindestens 16 Fälle fingiert waren. Unter den Ertappten waren auch ein deutscher Polizist und ein holländischer Versicherungsdirektor.
"Die Betrügereien werden von Angehörigen aller Bevölkerungsgruppen und sozialen Schichten begangen", weiß Kfz-Versicherungsexperte Deichl. "Die Frau des Regierungsdirektors gerät genauso in Versuchung wie der Fließbandarbeiter", bestätigt Reiseversicherungs-Fachmann Fischer.
Daß Versicherungsbetrug zu einem Massendelikt geworden ist, führen die Versicherungsgesellschaften zunächst einmal auf die seit Jahren miese wirtschaftliche Lage zurück. "Wir werden den Verdacht nicht los", sagt Georg Büchner, Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft, "daß die flaue Konjunktur manch einen verleitet, die Kasse durch Geld von der Versicherung aufzubessern."
Vor allem in der Feuerversicherung ist der Zusammenhang zwischen Rezession und Versicherungsbetrug klar erkennbar: Mit der wachsenden Zahl der Konkurse nehmen auch die Sanierungsversuche durch heißen Abbruch zu.
So verdoppelte sich von 1979 bis 1982 die Zahl der Millionenschäden in der Industrie, die durch Brandstiftung verursacht wurden. Die Vermutung, daß es vielfach die Versicherten selbst waren, die gezündelt hatten, liegt da nahe.
Ein Kaufmann meldete beispielsweise, in seiner Lagerhalle seien Zelte im Wert von sechs Millionen Mark verbrannt. Bei näherer Überprüfung stellte sich heraus, daß der Mann den Brand selbst gelegt
hatte. Zudem wurde nachgewiesen, daß die Halle nur ein Drittel der angeblich eingeäscherten Zelte gefaßt haben konnte.
Auffällig war die Brandserie, von der die notleidende Textilindustrie in der Gegend um Mönchengladbach heimgesucht wurde. Wie die Polizei schließlich ermittelte, hatten sich sieben Unternehmer, die alle miteinander versippt und verschwägert waren, in bestem verwandtschaftlichem Einvernehmen gegenseitig die Fabriken angezündet.
Die warme Sanierung ist nicht allein wegen der finanziellen Vorteile beliebt. "Pleite machen wird allgemein als Schande angesehen", erläutert Colonia-Vorstandsmitglied Dieter Grell, "während Abbrennen als unverschuldeter Schicksalsschlag beklagt werden kann."
Der Anreiz zum Versicherungsbetrug wird in Rezessionszeiten auch deswegen stärker, weil für zahlreiche versicherte Objekte wie Wochenendhäuser, Segelyachten oder Sammlerstücke der Wiederverkaufswert erheblich sinken kann. "Selbst in der für den Außenstehenden so friedlich erscheinenden Tierversicherung", weiß Versicherungspräsident Büchner, "macht die Redensart ''durch Schaden abschaffen'' die Runde, wenn ein Reitpferdbesitzer für sein Tier nicht den erhofften Preis erzielt und sich der Kreatur entledigt."
Neben dem rezessionsbedingten Anstieg der Betrügereien glauben die Versicherungskaufleute ein Bündel von sozialen Ursachen ausgemacht zu haben, das sie für weit gewichtiger und gefährlicher als die womöglich bald beendete schlechte konjunkturelle Entwicklung halten.
"Die Aushöhlung des Eigentumsbegriffs, das Absahnen auf Kosten anderer, die grassierende Anspruchsmentalität, die erschreckende Zunahme der Kriminalität, der Gewalt, des Wandalismus, die veränderten Lebenseinstellungen unserer Jugend" - das alles zählt Versicherungsmanager Büchner als Gründe für die massenhafte Ausbreitung von Betrügereien in seinem Gewerbe auf.
Thuringias Kfz- und Haftpflicht-Chef Kandlbinder verweist auf ein damit zusammenhängendes Phänomen. "Der Versicherungsgedanke", sagt er, "wird nicht mehr akzeptiert." Das heißt: Immer mehr Versicherte sind nicht bereit, durch ihre Prämien die Schäden anderer mitzutragen; sie wollen sich genau das wieder aus der Versicherungskasse herausholen, was sie eingezahlt haben.
"Den schwarzen Schafen fehlt jedes Unrechtbewußtsein", klagt Kandlbinder, "die reagieren nicht zerknirscht, sondern aggressiv und beleidigt, wenn wir sie überführt haben." Versicherungsbetrügereien, bestätigt Werner Thronicker vom Bund Deutscher Kriminalbeamter, "werden mehr und mehr als Kavaliersdelikte angesehen".
Dabei sorgen sich die Versicherungsmanager vorerst noch nicht um die eigenen Finanzen. "Das trifft ja nicht uns", stellt Colonia-Vorstandsmitglied Elmo Freiherr von Schorlemer klar, "sondern es trifft letztlich die Millionen ehrlicher Versicherter, die über erhöhte Beiträge für die Betrüger mitbezahlen müssen."
Die Versicherungsgesellschaften fürchten allerdings, daß die Spirale von zunehmenden Betrügereien und erhöhten Prämien schließlich überdreht werden könnte. Wenn der biedere Bürger merkt, daß ein erheblicher Teil seiner Beiträge nur dazu dient, an Betrüger umverteilt zu werden, ist es mit der Bereitschaft zur Zahlung ständig höherer Prämien womöglich aus.
Der bislang Ehrliche wird dann entweder selbst zum Betrüger, der sich seinen vermeintlichen Anteil aus dem großen Prämientopf holt. Oder er wird sich nicht mehr gegen gängige Kleinrisiken, sondern nur noch für den Katastrophenfall versichern. Für die Versicherungswirtschaft wäre das Massengeschäft dahin.
Um betrügerischen Versicherungsnehmern wieder Unrechtsbewußtsein einzubleuen, stellen die Versicherungen seit einigen Jahren fast immer Strafantrag, wenn sie einen faulen Kunden ausgemacht haben. Doch mit strafrechtlichen Mitteln allein werden sie die Betrugswelle wohl kaum brechen können.
"Entscheidend wird es sein", erläutert die Colonia in ihrer Beilage zum Geschäftsbericht, "einen Gesinnungswandel dahin zu bewirken, daß es beim Versicherungsbetrug nicht nur um Geld- und Kapitalinteressen, sondern um Millionen persönlich betroffener Verbraucher und um ein gesellschaftsschädigendes Delikt geht."
Man müsse "wieder dahin kommen", drückt das Carl-Will Pfeiffer, Präsident des Geschäftsstellenleiter-Verbandes der Assekuranz, sehr viel schlichter aus, "daß es für jeden Menschen selbstverständlich ist: So etwas tut man einfach nicht".
Der Vorstandsvorsitzende der Alten Leipziger, Hans Kalwar, ist da skeptisch. "Man kann zwar die hochempfindlichsten Sicherungen gegen Diebstahl einbauen", resigniert Kalwar, "aber an der Einstellung der Gesellschaft kann man leider kaum etwas ändern."
[Grafiktext]
AUTODIEBSTÄHLE Gestohlene Pkw in der Bundesrepublik davon nicht wieder aufgefunden GEPLANTE BRÄNDE Zahl der Fälle 1982 = 9409 Fälle, davon aufgeklärt: 40,6 Prozent Vorsätzliche Brandstiftungen in der Bundesrepublik
[GrafiktextEnde]
In der Teilkaskoversicherung ist ein Fahrzeug gegen Brand, Diebstahl, Zusammenprall mit Haarwild, Glasbruch, Sturm-, Überschwemmungs- und Schmorschäden versichert; in der Vollkaskoversicherung ist ein Fahrzeug zusätzlich gegen Schäden durch Unfall und durch mut- oder böswillige Handlungen von Fremden versichert. unbefugter Gebrauch eingeschlossen

DER SPIEGEL 10/1984
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Versicherungsbetrug: „Gräber ohne Leichen“

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