„Ganz Amerika schwimmt in Tränen“

Mit ungebrochenem Hurra-Patriotismus bejubeln die Amerikaner die sportlichen Erfolge ihrer Olympia-Teilnehmer. Das US-Fernsehen überträgt nationalistische Lebensgefühle aus den Wettkampfstätten: Siegen ist alles, wenn nur die Sieger Landsleute sind. In Los Angeles stellt sich auf den Tribünen und in den Arenen eine neue Generation vor - aggressiv, konkurrenzfreudig, gefühlsbetont in allen Lagen, außer im Geschäft. Die Athleten anderer Nationen sind Nebendarsteller auf der Bühne des Sport-Chauvinismus der USA. *

DER SPIEGEL 32/1984

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