09.04.1984

Zahlungsaufschub für Klöckner-Werke

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Die 39 Gläubigerbanken der Duisburger Klöckner-Werke wollen Ende dieser Woche beschließen, dem hochverschuldeten Stahlkonzern die Tilgung aller kurzfristigen Kredite bis Ende 1986 zu erlassen. Gleichzeitig sollen die Klöckner-Kreditlinien von 661 Millionen Mark bei den Banken für weitere drei Jahre unverändert aufrechterhalten werden. Die Geldgeber, die schon Anfang 1983 ein erstes Stillhalte-Abkommen vereinbarten, haben sich auf den neuen Pakt geeinigt, nachdem die Bundesregierung gedroht hatte, den Duisburgern sonst keine 600 Millionen Mark Subventionen zu zahlen. Zusätzlichen Beistand gewährt der australische Rohstoff-Konzern CRA, der Klöckner bereits die Mehrheit an der defizitären Maxhütte abgekauft hat. Die Australier wollen Klöckner jetzt ein zweites Mal ein 100-Millionen-Darlehen bewilligen, das sie später in eine 25prozentige Beteiligung umwandeln können.

DER SPIEGEL 15/1984
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