Krebs: Ein Leichenberg, weil nichts geschieht?

Ein großformatiges 400 Seiten starkes Buch schreckte die Nation aus ihrer Sommerruhe: Der „Krebsatlas für die Bundesrepublik Deutschland“, von drei Wissenschaftlern des Heidelberger Krebsforschungszentrums in mühevoller Kleinarbeit zusammengestellt, zeigt erstmals die nach Regionen ganz unterschiedliche Gefährdung der Bevölkerung. Am risikoreichsten lebt man im Ruhrgebiet, im Saarland, im Bayerischen Wald und in etlichen Großstädten. Welche Konsequenzen haben die neuen Erkenntnisse für Krebsvorsorge und -therapie?

DER SPIEGEL 35/1984

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