10.06.1985

Umweltschutz als Kinderspiel

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Giftmüll in der Kiesgrube, Stickoxide aus Autoauspuffen oder Smogalarm - mit Beispielen derlei Art sollen Kinder von acht Jahren an (aber auch Erwachsene) "spielend die Probleme unserer Umwelt erkennen" und lernen, was dagegen unternommen werden kann. Beim neuen Brettspiel "Macht die Bäume wieder grün" (19 Mark) kann nur gewinnen, wer als erster möglichst viele Bäume angepflanzt hat. Während des Wettkampfes werden die Teilnehmer mit Umweltparolen angefeuert ("Entschwefeln statt Schwafeln") oder zur Unterstützung von Bürgerinitiativen animiert ("Änderungen gibt es nur durch politischen Druck"). Das Spiel, soeben mit der (ungewöhnlich hohen) Startauflage von 15 000 Exemplaren in den Handel gebracht, plädiert für sparsamen Umgang mit Wasser ("Weniger oft Toilettenspülen") und fordert Engagement: "Man muß kämpfen, damit das unnötige (Wald-) Sterben endlich aufhört."

DER SPIEGEL 24/1985
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