Hat die Bibel doch nicht recht?

Der libanesische Historiker Kamal Salibi verlegt die Stätten der Heiligen Schrift Die Geschichte des Volkes Israel von den Anfängen bis zur Rückkehr aus der Babylonischen Gefangenschaft hat sich nicht in Palästina abgespielt, sondern im südwestarabischen Asir. Zu dieser provokanten These gelangt Kamal Salibi, Professor an der Amerikanischen Universität von Beirut, durch den Vergleich biblischer und arabischer Ortsnamen. „Sprachhistorisch vertretbar“, wie ein deutscher Arabist einräumt, oder „verrückt, weit hergeholt und lächerlich“, wie zwei israelische Archäologen urteilen? Salibis verwegene Theorie und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit ihr schildert der SPIEGEL in einer dreiteiligen Serie. *
Von Kamal Salibi

DER SPIEGEL 38/1985

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