03.03.1986

Blech-Lobby

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Umweltminister Friedrich Zimmermann wird nicht nur von wirtschaftsfreundlichen Abgeordneten aus den eigenen Reihen bedrängt, seinen Entwurf für ein Abfall-Gesetz zu entschärfen. In einem Brief forderte auch der SPD-Bundestagsabgeordnete
Klaus Immer den CSU-Politiker auf, die Absicht aufzugeben, Einwegverpackungen aus Weißblech mit einem Pfand zu belegen. Der Minister will damit die rasch wachsenden Hausmüll-Mengen begrenzen. Seinen Vorstoß begründet Immer wie die Gesinnungsfreunde in Union und FDP: Pfand auf die Weißblechdosen würde mehrere hundert Arbeitsplätze in seinem Wahlkreis Neuwied gefährden.

DER SPIEGEL 10/1986
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