25.11.1985

VATIKANRauch des Satans

Zwanzig Jahre nach dem Konzil will die katholische Kirche auf einer Außerordentlichen Synode über ihren Kurs befinden. In der Schußlinie: Kardinal Ratzinger, Roms höchster Glaubenswächter. *
Gipfeltreffen ihrer Amtsträger pflegt die römische Kirche immer noch mit dem Gepränge von vorgestern zu inszenieren, selbst wenn sie über das Morgen beraten will. So auch bei der Außerordentlichen Bischofssynode, deren Beginn, mit feierlichem Hochamt im Petersdom, Papst Johannes Paul II. für vorigen Sonntag angesetzt hatte.
Der Ruf, nach Rom zu kommen, war an 102 Vorsitzende von Bischofskonferenzen und an einige Dutzend sondergeladene Gäste aus aller Herren Länder ergangen - an den Hochadel der Weltkirche, insgesamt 165 Mann, gekleidet in schwarze, violette und rote Seide, weiße Spitzen und wallende Pelerinen.
Zwanzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil soll die erlauchte Versammlung 14 Tage lang eine Bilanz der Konzilfolgen ziehen. Es gilt zu prüfen, "wie tief die Kirche des Zweiten Vatikanums vom Heiligen Geist gezeichnet und erneuert worden ist". Und die Synode soll dabei "im gleichen Geist des ökumenischen Konzils Leid und Freude, Kampf und Hoffnung miteinander erleben", verhieß der Papst.
Die blumige Formel verhüllt, daß "Freude und Hoffnung" in Rom zwei Wochen lang hinter "Leid und Kampf" zurücktreten dürften. Denn die katholische Kirche sieht sich einem Debakel gegenüber:
Das Zweite Vatikankonzil (1962 bis 1965) hatte die 2000 Jahre alte, von Auszehrung schwer gezeichnete Kirche für die Herausforderungen der modernen Welt fit machen sollen - ein kaum erfolgversprechendes Unterfangen, da Heilsmonopol, Hierarchie und päpstlicher Primat natürlich erhalten bleiben mußten.
Folge: Die Entrümpelung fiel halbherzig aus und konnte den weiteren Niedergang nicht stoppen, ging aber den Traditionalisten in der Kirche schon viel zu weit.
So entbrannte unweigerlich der Kirchenkampf um die Frage, ob der eingeschlagene Weg richtig oder falsch sei - und der Heilige Stuhl machte aus seinem eigenen Urteil keinen Hehl.
In zahllosen Erklärungen, zumal auf seinen Auslandsreisen, grenzte Johannes Paul II. die Konzessionen Roms gegenüber der modernen Welt in Sachen Glauben und Moral scharf ab: Seine Heiligkeit wetterte gegen Empfängnisverhütung und Priesterehe, gegen Ehescheidung und "Theologie der Befreiung". Dafür pries der Papst die Autorität des kirchlichen Lehramts, die Segnungen der hierarchischen Leitungsgewalt und die Beständigkeit des vatikanischen Zentralismus.
Die Verhärtung kam zutage, als 1981 neben den Papst ein Mann trat, der - mehr als der Pontifex selbst - zum theologischen Kopf der geistig-geistlichen Restauration wurde: der deutsche Kardinal Joseph Ratzinger, bis dahin Erzbischof von München, seither Präfekt des wichtigsten Vatikanressorts, der Kongregation für die Glaubenslehre, die zuvor Heiliges Offizium hieß und ehedem den Schreckensnamen Heilige Inquisition trug.
Als oberster Glaubenswächter zugleich höchster Spitzenmann der Kirche nächst dem Papst hatte Ratzinger, 58, den zur Synode geladenen Klerikern schon vorzeitig kundgetan, was Rom in Wahrheit bezwecke: Schadensbegrenzung durch Reparation des angeblich entgleisten Konzils, so der Präfekt.
Seit der Deutsche Ratzinger hinter dem Papst aus Polen im Vatikan amtiert, wird die Kongregation für die Glaubenslehre mit neuer Energie geführt. Kritik an der Hierarchie der Kurie, wie sie der brasilianische Befreiungstheologe Leonardo Boff in seinem Buch "Charisma und Macht" übte, bestrafte Ratzinger mit einem Jahr "Bußschweigen", das dem "geschätzten Bruder die Möglichkeit gibt, in Ruhe nachzudenken". Progressive römische Kirchenleute sind überzeugt, daß Boff nur deshalb seine Lehrbefugnis nicht verlor, weil die für ihn verantwortlichen brasilianischen Kardinäle Aloisio Lorscheider und Paulo Evaristo Arns voll hinter ihm stehen.
In Rom verengte sich Ratzingers Weltsicht immer mehr auf die Frage: Ist die Kirche seit dem Zweiten Vatikanum dabei, sich der "Diktatur des Zeitgemäßen" zu unterwerfen und damit ihre Identität zu verlieren?
Bald erklärte Ratzinger, "daß eine wirkliche Reform der Kirche eine eindeutige Abkehr von den Irrwegen" verlange, deren "katastrophale Folgen mittlerweile unbestreitbar" seien: *___Laien und Priester mißachteten die "Notwendigkeit und ____Fruchtbarkeit des Gehorsams gegenüber der legitimen ____kirchlichen Hierarchie". *___Die Theologen arbeiteten nicht als Glieder der Kirche; ____die Religionslehrer wagten nicht mehr, die Kirchenlehre ____in ihrer Ganzheit zu vermitteln. *___Die Bischöfe setzten ihre Hoffnung auf bürokratische ____Institutionen wie die nationalen Bischofskonferenzen, ____statt mutig ihren Glauben zu bekennen: "Die Kirche ____braucht keine Manager, sondern Heilige."
Unter den Augen der Oberhirten, so Ratzingers Kritik, hätten westliche Theologen den Kirchen in der Dritten Welt mit ihrem eigenen marxistischen Mythos jene Theologie der Befreiung nahegebracht, die sich mehr auf irdische Gerechtigkeit denn auf die Heilserwartung konzentriert.
Ratzingers scharfe Worte weckten Widerstand. Zwar wird seine theologische Qualifikation auch von seinen Gegnern nicht bestritten. Sie kritisieren jedoch, daß seine kühle Intellektualität den ebenso freundlichen wie scheuen Gelehrten der Welt entrücke. "Er ist kein Pastor, er ist mehr zum Principe, zum
Kirchenfürsten, als zum Oberhirten geboren", meint ein Jesuit in Rom.
Andere Urteile gehen in dieselbe Richtung: "Ein aggressiver Deutscher, mit einem stolzen Auftreten, ein Asket, der das Kreuz wie ein Schwert trägt." Oder: "Ein Panzer-Kardinal, der nie die prunkvollen Gewänder und das goldene Brustkreuz eines Fürsten der Heiligen Römischen Kirche abgelegt hat."
"Der Fortschritt in der Theologie", sagte der Wiener Pastoraltheologe Ferdinand Klostermann von seinem Kollegen, "darf nur bis dorthin reichen, wo Ratzinger gerade steht."
Der Papst, dem Ratzingers Sicht der Dinge gefiel, war sich zwar des Risikos seiner Trendwende wohl bewußt. Aber als er den Deutschen nach Rom holte, um die Aufweichung des Glaubens zu bekämpfen, hatte er die provokative Wirkung Ratzingers unterschätzt.
"Nur ein Pole konnte sich einfallen lassen, einen Deutschen an die Spitze der Glaubenskongregation, des meistgehaßten Ministeriums der Kirche, zu setzen", sagte ein italienischer Monsignore. Soll heißen: Der erste Ausländer nach 455 Jahren an der Spitze der römischen Kirche hätte nicht gleich einen zweiten, und dazu noch einen so hierarchisch denkenden Deutschen, zum Glaubenspräfekten ernennen dürfen.
Der Protest gewann an Schärfe, als Ratzingers Rigorismus im November 1984 durch einen Vorabdruck seines Buches "Zur Lage des Glaubens" in der italienischen Kirchenzeitung "Jesus" erstmals weiteren Kreisen bekannt wurde.
"Die Kirche Christi ist keine Partei, keine Vereinigung, kein Club; ihre tiefe und unaufhebbare Struktur ist nicht demokratisch, sondern sakramental, folglich hierarchisch", hatte der deutsche Kurienkardinal dem italienischen Journalisten Vittorio Messori im Sommer 1984 in der Einsamkeit seines Ferienquartiers bei Brixen auf Tonband diktiert. Aus dem Interview machten beide dann das Buch "Zur Lage des Glaubens", ein militantes Dokument kirchlicher Restauration und inzwischen ein Bestseller auf italienisch, spanisch und deutsch. _(Joseph Kardinal Ratzinger: "Zur Lage des ) _(Glaubens. Ein Gespräch mit Vittorio ) _(Messori". Verlag Neue Stadt, München; ) _(216 Seiten; 28 Mark. )
Priester und Laien nahmen die Kardinalsworte als Beleg dafür, daß der Glaube wieder ausschließlich "auf die von Christus gewollte institutionelle Kirche", also auf die Amtskirche und das Papsttum, gegründet werden solle.
Den Vorwurf der Restauration reduzierte Ratzinger auf eine definitorische Frage: _____" Wenn mit "Restauration" ein Zurückgehen gemeint ist, " _____" dann ist keinerlei Restauration möglich. Die Kirche " _____" schreitet vorwärts auf die Vollendung der Geschichte zu, " _____" sie blickt voraus auf den Herrn, der kommt. "
Aber, so der Denker Ratzinger spitzfindig: _____" Wenn wir unter "Restauration" die Suche nach einem " _____" neuen Gleichgewicht verstehen nach all den " _____" Übertriebenheiten einer wahllosen Öffnung zur Welt, nun " _____" gut, dann wäre eine "Restauration" ... durchaus " _____" wünschenswert, im übrigen ist sie in der Kirche bereits " _____" im Gange. "
Was da im Gange ist, empfindet der Kardinal als ein "Drama von apokalyptischen Dimensionen" ("Publik-Forum"), das er mit einem berühmten Ausspruch des Konzilspapstes Paul VI. beschreibt: "Ich habe das Gefühl, daß durch eine Ritze der Rauch des Satans in den Tempel Gottes eingedrungen ist."
Solche Worte brachten Theologen in Scharen gegen ihn auf. Im Frühsommer prangerte das 36köpfige Direktionskomitee der Internationalen Zeitschrift für Theologie "Concilium" bei einer Zusammenkunft in Einsiedeln/Schweiz erstmals den "defensiven Umgang der Kurie mit dem Konzil" an: Sie poche wieder, wie in alten Zeiten, auf die Lehrautorität "statt auf den Schrei der Armen zu hören". Und sie mißachte "das Prinzip der Kollegialität und Autonomie der Ortskirchen".
Als "niederschmetternde Beispiele" nannten die "Concilium"-Theologen die ökumenische Bewegung und die Befreiungstheologie: Seit Jahren gebe es "wegen der Unbeweglichkeit Roms keinen einzigen nennenswerten Fortschritt in Sachen Ökumene" mehr. Und während der Vatikan die Befreiungstheologen pausenlos deckele und der Papst keinen von ihnen je empfange, seien Audienzen für konservative Theologen und sogar Filmstars an der Tagesordnung.
Den schärfsten Angriff führte Anfang Oktober der prominenteste "Concilium"-Autor und alte Ratzinger-Gegner Hans Küng. "Joseph Ratzinger hat Angst", analysierte der Schweizer Theologe, dem 1979 wegen seiner Kritik an der päpstlichen Unfehlbarkeit auf Betreiben Ratzingers die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen wurde, "und wie der Großinquisitor bei Dostojewski fürchtet er nichts mehr als die Freiheit."
Die Küng-Worte konnten noch als Exzeß eines Außenseiters abgetan werden. Dann aber meldeten sich auch Kirchenführer, die sich sonst mit Kritik an der Kurie zurückhalten, etwa der Mainzer Bischof Karl Lehmann, seit September stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.
In dem loyal-katholischen Monatsblatt "Herder-Korrespondenz" befand Lehmann im Gegensatz zum kurialen Schwarzmaler Ratzinger, "daß wir uns die Kirche und ihr Weiterleben ohne das II. Vatikanum gar nicht vorstellen können". Zwar gebe es einen "substanzlosen Progressismus", aber auch einen "blasierten Traditionalismus".
Geradezu sensationell war Lehmanns kaum verhohlene Kritik am Pontifikat Johannes Pauls II.: "Wir werden auch, mindestens was das päpstliche Amt betrifft, versuchen müssen, Übersteigerungen des 19. Jahrhunderts ... ins Lot zu bringen. Auch wenn das ungeheuer schmerzlich und mühsam ist."
Der Wiener Alt-Erzbischof Franz Kardinal König, einer der 21 vom Papst persönlich geladenen Synodengäste, schaltete sich mit einem eigenen Interview-Buch "Kirche - wohin gehst Du?" mit deutlicher Ratzinger-Kritik in die Polemik ein: "Die Kirche ohne das ökumenische Konzil wäre eine Katastrophe."
Sogar einer der beiden Präsidenten der jetzigen Synode, der 84jährige französische Kardinal Gabriel-Marie Garrone, im Vatikan für die Kultur zuständig, meinte vor dem Treffen: "Es hat keinen
Zweck, die Leute anzuklagen, sie hätten ihre Moral verloren: Es ist das Leben selbst, das den Leuten die Moral entreißt, sie ihnen verdunkelt."
Auch die Jesuiten, mit 25 000 Ordensmitgliedern, 2000 Schulen und Universitäten wichtigster Orden der Kirche, rächten sich für alte Demütigungen: Der Papst hatte sie wegen ihres politischen Engagements gerügt und zwei "Prokonsuln" an die Spitze des Ordens gesetzt, als der erkrankte Jesuitengeneral Arrupe sein Amt nicht mehr ausüben konnte.
Verklausuliert warnte die einflußreiche Jesuitenzeitschrift "Civilta Cattolica" im Leitartikel ihrer ersten Novembernummer, also unmittelbar vor Beginn der Bischofssynode, die Kurie vor neuen Übergriffen. Die Kirche habe sich nach dem Konzil von Trient im 16. Jahrhundert gegen die Erwartungen des liberalen Staates und die Versuchungen des modernen Denkens "autokratisch mit einer unverständlichen Kirchenlehre" verteidigt. Die Theologie des Konzils dagegen habe mit "bewundernswerter Ausgeglichenheit" über das delikate Thema der Hierarchie der Kirche Klarheit geschaffen.
Über die weltweite Kritik an Ratzingers Buch verschreckt, vollzog die Kurie eines jener schlauen Manöver, für die sie seit alters her berühmt ist: Obschon im Prinzip voll mit Ratzinger in Einklang, ging sie zu dem deutschen Buhmann der Restauration taktisch auf Distanz.
Kurienkardinäle mäkeln jetzt, Ratzinger (der perfekt Italienisch spricht) habe wohl Verständigungsschwierigkeiten mit seinem italienischen Interview-Partner Messori gehabt: Einige Formulierungen seien nicht gut gelungen, und auch der Papst sei über den Ratzinger-Report nicht mehr so glücklich. "Restauration, eine Idee von Kardinal Ratzinger", winkte Johannes Paul II. ab, als er im August auf dem Rückflug von seiner letzten Afrika-Reise auf Ratzingers Glaubensbuch angesprochen wurde.
Als italienische Zeitungen daraufhin prompt berichteten, der Papst liebe Ratzinger nicht mehr und sei mit seinem Report nie einverstanden gewesen, hätten Eingeweihte "ein homerisches Gelächter angestimmt", erzählt Ratzingers römischer Buch-Agent Harald Kahnemann, ein Ex-Jesuit.
Denn im Grundsatz sind sich der Papst aus Polen und der Kardinal aus Deutschland immer noch einig. "Uns verbindet Gemeinsames in theologischen Fragen", hatte Ratzinger 1983 in einem SPIEGEL-Gespräch erklärt. Doch das Gemeinsame reicht noch weiter. Der Pole und der Deutsche an der Spitze der Kirche trugen ihre heimischen Konflikte nach Rom: Ratzinger seine ewigen Auseinandersetzungen mit progressiven Theologen; Wojtyla sein Feindbild vom atheistischen Staat, der den Glauben verfolgt.
Die "Öffnung" des Konzils soll also gestoppt werden. Selbst die zahlreichen Papst-Ausflüge - Johannes Paul II. besuchte in sechs Jahren 69 Länder und reiste 44mal durch Italien - gelten weniger als Beweis für Weltoffenheit denn als "Hauptinstrument einer pastoralen Zentralisierung der katholischen Kirche", so der Chefredakteur der "Herder-Korrespondenz", David Seeber.
Die Restauration läuft längst auf Hochtouren, Beispiele: *___Nachdem Indien die Liturgie in heimischer Sprache ____eingeführt hatte, befahl Rom 1975, keine Messe mehr ____nach dieser Liturgie zu feiern, da die Zeit des ____Experimentierens vorüber sei. *___Als auf der Bischofssynode 1980 fünf afrikanische ____Oberhirten um mehr Verständnis für ihren "afrikanischen ____Weg zur Ehe" baten, erhielten sie als Antwort die ____allgemeinen Prinzipien des kirchlichen Eherechts ____erläutert. *___Die Dritte Welt ist in der Zentralverwaltung der Kirche ____nach wie vor unterrepräsentiert. Bei der neuen ____Kardinalsernennung fiel die Wahl auf zwei Asiaten, zwei ____Afrikaner und drei Lateinamerikaner, aber zugleich auf ____fünf Italiener, obwohl Italien allein mehr Kardinäle ____stellt als ganz Lateinamerika.
Mit der größeren Eigenständigkeit nationaler Bischofskonferenzen dürfte es ebenfalls bald vorbei sein. "Die Bischöfe aus aller Welt", schreibt der italienische Vatikan-Kenner Giancarlo Zizola in seinem Buch "Die Gegenreform Papst Johannes Pauls II.", schienen sich instinktiv auf diesen Plan einzustellen. Fallen Bischöfe der Kurie als "anomal" auf, erhalten sie auf Order des Papstes Besuch von einem anderen, gehorsamen Amtsbruder, der sie zu einem orthodoxeren Kurs überreden will. So erging es einigen amerikanischen Bischöfen, die sich allzusehr für den Kampf gegen die Rüstungspolitik engagiert hatten.
Auch die festliche Schau der Außerordentlichen Synode dient mehr dazu, Gemeinsamkeit zu demonstrieren, als sie wirklich vorzuleben. Schon die Auswahl der Teilnehmer schließt aus, daß die spannungsgeladene Konfrontation von progressiven und konservativen Katholiken in der Öffentlichkeit ausgetragen wird: Der progressivste Katholizismus, der amerikanische, ist beispielsweise auf der Synode nur mit sieben Teilnehmern vertreten.
So wird es auch weiter wohl nur im Untergrund rumoren - und die Synode nur Weihrauch verbreiten, statt die angestauten Probleme zu klären. _(Schlußversammlung 1965 mit Papst Paul ) _(VI. )
Joseph Kardinal Ratzinger: "Zur Lage des Glaubens. Ein Gespräch mit Vittorio Messori". Verlag Neue Stadt, München; 216 Seiten; 28 Mark. Schlußversammlung 1965 mit Papst Paul VI.

DER SPIEGEL 48/1985
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