03.03.1986

Gegendarstellung

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Im SPIEGEL Nr. 4 vom 20. Januar 1986 wird im Rahmen der Serie über die Pleite des Grafen Galen und den Unternehmer Esch unter der Überschrift "Früher hätte man sich erschossen" behauptet, ich sei in der Bundesrepublik Anfang März 1983 wegen Rauschgiftschmuggels zu drei Jahren Haft verurteilt worden.
Hierzu stelle ich fest, daß der Bundesgerichtshof durch Beschluß vom 27. 2. 1984 das Urteil des Landgerichts Düsseldorf vom 10. 3. 1983 aufgehoben und das Verfahren gegen mich eingestellt hat. Ferner wird behauptet, mit den Mitteln der Esch-Firma habe schließlich das Ticket gekauft werden können, mit dem ich nach Aufhebung des Haftbefehls gegen mich durch das Oberlandesgericht Düsseldorf von Frankfurt nach Teheran geflogen bin.
Diese Behauptung ist falsch.
Richtig ist dagegen, daß ich den Flug aus eigenen Mitteln bezahlt habe.
Teheran, den 12. 2. 86 Dr. Sadegh Tabatabai
Richtig ist, daß Tabatabai vom LG Düsseldorf zu drei Jahren Haft verurteilt worden ist und daß der BGH dieses Urteil aufgehoben hat. Der BGH hat freilich nichts zur Sache gesagt. Es wurde lediglich festgestellt, daß Tabatabai bei seiner Verhaftung Immunität besaß. - Red.

DER SPIEGEL 10/1986
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