03.03.1986

Maler-Theater in Frankfurt

*
Endlich ist die Scheune fertig. Nach langem Planungspalaver und ein paar Jahren Bauzeit steht die neue Frankfurter Kunsthalle "Schirn" nun dem Publikum offen: ein langgezogener Zweckbau hinter der Pseudo-Fachwerk-Häuserzeile am Römerberg. Die Eröffnungsausstellung führt, auf über 2000 Quadratmetern Schaufläche, die reichen Wechselwirkungen zwischen Bühne und bildender Kunst vor, Titel: "Die Maler und das Theater im 20. Jahrhundert". Besonders stolz sind die Ausstellungsmacher auf 350 Leihgaben aus der Sowjet-Union, die vor allem die Arbeit der Theateravantgarde in der Revolutionszeit anschaulich machen. Für ganz gründliche Interessenten bietet Frankfurts Städtische Galerie im Städel noch eine Erweiterung dieses Aspekts, Titel der Parallelausstellung: "Raumkonzepte - Konstruktivistische Tendenzen in Bühnen- und Bildkunst 1910 bis 1930".

DER SPIEGEL 10/1986
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


DER SPIEGEL 10/1986
Titelbild
Abo-Angebote

Den SPIEGEL lesen oder verschenken und Vorteile sichern!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

Artikel als PDF
Artikel als PDF ansehen

Maler-Theater in Frankfurt

  • "Star Wars"-Finale: Zeit für Antworten es ist
  • Wir drehen eine Runde: Mazda 3 Skyactive X: Der Benziner mit dem Diesel-Gen
  • Neue Protestbewegung in Italien: Sardinen gegen Salvini
  • Nach der britischen Parlamentswahl: "Ich bin sehr beunruhigt"